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20.04.2013, 15:55

34. Spieltag: Preußen klettern auf Platz 2

Der Aufstiegskampf wird enger

Nach dem 34. Spieltag geht es im Aufstiegsrennen der 3. Liga noch enger zu als zuvor. Karlsruhe und Bielefeld verloren ihre Auswärtsspiele bei den direkten Konkurrenten aus Münster und Heidenheim. Und auch der VfL Osnabrück bleibt nach seinem Sieg in Halle in der Verlosung. Der große Gewinner im Tabellenkeller kommt aus Rostock. Hansa feierte gegen den BVB II drei Punkte und entledigt sich der gröbsten Sorgen.

Matthew Taylor
Kunstschuss: Münsters Matthew Taylor erzielt hier die frühe Führung gegen Karlsruhe.
© Getty ImagesZoomansicht

Im Spitzenspiel zwischen Münster und dem Karlsruher SC konnten sich die Preußen auf ihren Goalgetter verlassen. Bereits in der siebten Minute erzielte Taylor das 1:0. Die Hausherren waren auch in der Folge das bessere Team. So ließ beispielsweise Nazarov eine tolle Gelegenheit liegen. Nach dem Wechsel musste dann wieder Taylor ran. Mit seinem 14. Saisontor besorgte er das 2:0. Beim Torjubel kamen sich Gordon und Bischoff wohl etwas zu Nahe. Doch der Referee sah von einer Roten Karte ab. Und dann wurde es nochmal spannend. Durch einen Kopfball aus elf Metern brachte Krebs die Badener wieder in Schlagdistanz. Den Fans in Münster stockte der Atem, als Bischoff in der Schlussphase einen Ball von der Linie kratzte und damit den 2:1-Sieg rettete. Die Preußen rücken durch den Erfolg bis auf einen Punkt an Karlsruhe heran und verbessern sich zudem auf den zweiten Platz, weil Bielefeld in Heidenheim ohne Punkte blieb.

FCH feiert gegen neun Arminen

Florian Niederlechner schießt nach Handspiel ein
Umstrittenes 1:0 für den FCH: Florian Niederlechner schießt nach Handspiel ein.
© imagoZoomansicht

Auf der Ostalb entwickelte sich ein heißer Fight, der für viel Gesprächsstoff sorgte. Los ging es mit einer Roten Karte für Lorenz, der Sailer am Torschuss hinderte. Schiedsrichter Benjamin Brand schickte den Bielefelder vom Platz und zeigte auf den Punkt. Schnatterer trat zum fünften Mal in dieser Saison an, verschoss aber erstmals. Dennoch gingen die Schwaben in Führung. Niederlechner schoss aus kurzer Distanz ein, allerdings sprang ihm zuvor der Ball an die Hand. Der Frust war jetzt groß bei den Gästen. Nach einer guten halben Stunde holte sich Torjäger Klos den nächsten Platzverweis ab, als er Kraus an der Seitenlinie abräumte. Gegen neun Arminen hatte Heidenheim nun leichtes Spiel. Niederlechner erhöhte nach dem Wechsel auf 2:0. Ein weiterer Foulelfmeter wurde von Krebs zum 3:0 verwandelt. Heidenheim bleibt zwar Fünfter, hat aber nur noch drei Punkte Rückstand auf Platz drei, wo jetzt die Arminia bangt.

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Zoller hält Osnabrück im Rennen

Seinen vierten Platz behauptete Osnabrück mit einem knappen 2:1-Sieg in Halle. Allerdings ging es zunächst gemächlich los. Erst kurz vor der Pause zogen beide Teams das Tempo an. Der Hallesche FC ging durch einen Treffer von Ziegenbein verdient in Führung. Doch zwei Minuten später verwandelte Staffeldt einen Foulelfmeter für den VfL zum Ausgleich. Auf der anderen Seite scheiterte Wagefeld nach dem Wechsel am gut aufgelegten Keeper Riemann mit seinem Versuch aus elf Metern. Die Gäste nutzten die Gunst der Stunde, Zoller sorgte mit seinem 14. Saisontor für den 2:1-Endstand. Punktgleich mit Heidenheim lauert Osnabrück auf Fehler der Konkurrenz.

Hansa lässt den Keller hinter sich

Der große Gewinner im Tabellenkeller hieß Hansa Rostock. Das Team von Marc Fascher profitierte davon, dass Borussia Dortmund nach einer Notbremse von Hornschuh in der vierten Minute fast das gesamte Spiel in Überzahl bestreiten musste. Allerdings dauerte es dann noch bis zur 54. Minute, bis Starke den Knoten für die Norddeutschen löste. Klement sorgte in der Schlussphase mit dem 2:0 für die Entscheidung. Hansa hat jetzt 40 Punkte auf dem Konto und sich damit den gröbsten Abstiegssorgen entledigt. Dagegen rutscht der BVB auf Platz 18 ab. Durch ein Remis in Unterhaching (1:1) verbesserten sich die Stuttgarter Kickers um einen Rang und stehen jetzt wieder über dem Strich. Allerdings hat Dortmund noch den Vorteil von zwei Spielen weniger. Vorletzter bleibt der SV Darmstadt 98, der gegen den 1. FC Saarbrücken mit 1:2 (0:0) den Kürzeren zog.

Aachen verliert den Anschluss

Tim Krumpen und Alf Mintzel
Wehen-Wiesbadens Mintzel (re.) überwindet Aachens Keeper Krumpen zum 1:0.
© imagoZoomansicht

Am Freitagabend verlor Alemannia Aachen mit 2:3 (1:2) beim SV Wehen Wiesbaden und strebt damit auch sportlich der Regionalliga entgegen. Für das Team von Trainer René van Eck war es die achte Niederlage in den vergangenen neun Partien. Der SVWW hat sich dagegen durch den dritten Heimsieg in Folge den Klassenerhalt wohl gesichert.

Dabei waren die Alemannen in Wiesbaden nicht ohne Chance. Das Schlusslicht spielte munter mit, im Angriff fehlte aber die Durchschlagskraft. Diese zeigten dann die Hessen: Mintzel (20.) und Zieba (26.) schossen zunächst eine 2:0-Führung heraus, Aachens Thiele (31.) sorgte dann aber schnell für Hoffnung bei den Gelb-Schwarzen. Im zweiten Durchgang stand die Partie dann lange Zeit auf des Messers Schneide, ehe Müller mit seinem Treffer in der 75. Minute für die Entscheidung sorgte. Marquets Treffer zum 3:2 in der Nachspielzeit der regulären Saison war nur noch Ergebniskosmetik.

20.04.13
 
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