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06.04.2013, 15:53

32. Spieltag: Keine Tore am Böllenfalltor

Bielefeld löst den KSC ab - Dämpfer für Osnabrück

Das Aufstiegsrennen in der 3. Liga nahm am 32. Spieltag gehörig an Fahrt auf. Karlsruhe ging in Unterhaching leer aus und musste Platz eins an Bielefeld abgeben, das Rostocks Sorgen wieder verstärkte. Platz drei behält Osnabrück, obwohl der VfL bei den "Remis-Königen" Wehen Wiesbaden verlor. Münster verspielte aber einen 3:0-Vorsprung gegen Saarbrücken und bleibt Vierter. Im Keller atmet Erfurt auf, Babelsberg hat zu den Stuttgarter Kickers aufgeschlossen. Am Freitagabend spielten Darmstadt und Aachen 0:0.

Christian Müller
Brachte Bielefeld in Rostock in die Spur: Christian Müller.
© imagoZoomansicht

Vor dem Spieltag war der KSC das Maß aller Dinge in der 3. Liga, nach einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage schien Karlsruhe auf dem Weg in Richtung Aufstieg kaum aufzuhalten zu sein. Doch am Samstag mussten die Badener in Unterhaching einen herben Dämpfer einstecken. 1:2, Ende der Serie und Verlust der Tabellenführung! Ein früher Führungstreffer der SpVgg, Molls erster Saisontreffer kurz vor dem Ende und die Niederlage des KSC war trotz des Anschlusstreffers perfekt.

Bielefeld springt auf Rang eins

Nutznießer des KSC-Patzers ist Bielefeld, das sich Platz eins mit einem 2:0-Erfolg in Rostock schnappte. Im Duell der beiden ehemaligen Bundesligisten - zwölfmal trafen die beiden Traditionsklubs allein zwischen 1996 und 2008 in Deutschlands Eliteliga aufeinander - sorgten Müller und Hornig für die Treffer der Arminia, die mit nur einer Niederlage aus den letzten 19 Partien nun Tabellenführer ist und gute Aussichten auf eine baldige Rückkehr in die 2. Bundesliga hat. Rostock, das schwächste Rückrundenteam, bleibt in den unteren Tabellenregionen hängen.

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Osnabrück und Münster patzen - Heidenheim schließt auf

Bielefeld ist der Sieger des Spieltags mit Blick auf den Aufstieg, denn neben dem KSC ließen auch Osnabrück und Münster Federn. Der VfL ging in Wehen Wiesbaden zwar früh in Führung, doch die Vollmann-Elf drehte das Spiel. Zoller ließ Osnabrück 20 Minuten vor dem Ende mit dem 2:2 auf mehr hoffen, ehe Vunguidica mit dem 3:2 den "Lila-Weißen" einen gehörigen Dämpfer versetzte.

Lange sah es so aus, als sollte Münster die Wollitz-Truppe von Rang drei verdrängen können, führten die Preußen doch schon mit 3:0 gegen Saarbrücken. Doch der FCS gab sich nicht auf und kam durch Stieflers zweiten Treffer in der Schlussminute noch zum 3:3. Besser machte es Heidenheim, das durch Witteks späten Treffer gegen den VfB Stuttgart II gewann und nun punktgleich mit Münster ist.

Kickers: Trotz Überzahl keine Punkte

Abstiegskampf pur stand im Duell Stuttgarter Kickers gegen Rot-Weiß Erfurt auf dem Programm, die Schwaben hatten nach 44 Minuten die besseren Karten nach Gelb-Rot gegen Oumari in der Hand. Doch Erfurt wehrte sich erfolgreich, traf durch Pfingsten-Reddig, entführte die Punkte und verstärkte die Sorgen der Hausherren, die nur einen Punkt aus den letzten sieben Partien ergatterten. Und die Reißleine zogen: Coach Gerd Dais musste gehen.

Borussia Dortmund II verlor in Chemnitz und rutscht auf den letzten Tabellenplatz ab, Babelsberg schließt nach dem 0:0 zu Hause gegen Offenbach zu den Stuttgarter Kickers nach Punkten auf.

Keine Tore gab es in Halle, wo sich mit dem HFC und Wacker Burghausen zwei Vereine duellierten, die derzeit keine akuten Abstiegssorgen plagen.

Keine Tore am Böllenfalltor

Sebastian Zielinsky gegen Oguzhan Kefkir
Keine Tore am Böllenfalltor: Darmstadts Zielinsky (li.) gegen Aachens Kefkir.
© imagoZoomansicht

Darmstadt 98 verpasste am Freitagabend im Kampf gegen den Abstieg einen Befreiungsschlag. Die Lilien kamen gegen das finanziell wie sportlich gebeutelte Alemannia Aachen nicht über ein torloses Remis hinaus. Immerhin überstanden die Südhessen auch das fünfte Spiel in Folge ohne Gegentor, das eigene Offensivspiel bleibt aber ausbaufähig. Auch als in den letzten zehn Minuten Darmstadt einen Mann mehr auf dem Feld hatte (Rot gegen Schumacher, 81.) passierte nichts mehr.

Die Aachener ihrerseits konnten nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge immerhin einen Teilerfolg feiern. Die Alemannia konnte sich im zweiten Durchgang bis zur Hinausstellung sogar ein Chancenplus erspielen, doch im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Angesichts der Offensivleistungen auf beiden Seiten ging das torlose Remis am Ende in Ordnung.

06.04.13
 
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