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31.03.2013, 15:48

Chemnitz überfährt Aachen - Bielefeld und Münster nur 0:0

Spieltagssieger KSC - SVWW erneut remis

Am Sonntag endete der Spieltag mit einem Remis zwischen dem VfB II und Wehen Wiesbaden. Karlsruhe ist der Gewinner des 31. Spieltags. Die Badener gewannen am Samstag gegen die Stuttgarter Kickers und profitieren von den Patzern der direkten Verfolger: Bielefeld spielte gegen Darmstadt nur 0:0, auch die Preußen aus Münster kamen in Dortmund nicht über ein torloses Remis hinaus. Osnabrück lag gegen Rostock schon 0:2 hinten, drehte das Spiel aber noch in der Schlussphase.

Peter Vollmann
Mit neuem Vertrag zum nächsten Remis: Wehen-Trainer Peter Vollmann.
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Am Ostersonntag beschlossen Stuttgarts U 23 und der SV Wehen Wiesbaden den Spieltag, wie sollte es anders sein, mit einem Unentschieden. Schließlich war der SVWW an der Partie beteiligt und die Gäste haben nun in 30 Spielen 18 (!) Remis auf dem Konto. Die Elf von Trainer Peter Vollmann, der seinen auslaufenden Vertrag unter der Woche verlängert hatte, ging beim VfB II in Führung, doch die Schwaben kamen durch Vitzthum nach stürmischen Beginn in Durchgang zwei zum Ausgleich. Trotz aller Bemühungen beider Teams und guter Möglichkeiten blieb es beim 1:1. Beide Vereine verharren damit im Tabellenmittelfeld.

KSC gibt sich keine Blöße

Der Rostocker Mendy (Dritter v. re.) erzielte in Osnabrück den Führungstreffer.
Der Rostocker Mendy (Dritter v. re.) erzielte in Osnabrück den Führungstreffer.
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Der Karlsruher SC bleibt in der Erfolgsspur. Die beste Rückrundenmannschaft der Liga ließ sich auch nicht im badisch-württembergischen Derby gegen die Stuttgarter Kickers stoppen und schickte die Mannschaft aus Degerloch mit 3:0 nach Hause. Calhanoglu per Foulelfmeter und van der Biezen waren zwischen der 31. und der 38. Minute zur Stelle und brachten den KSC schon vor dem Seitenwechsel auf die Siegerstraße. Im zweiten Durchgang machte Mauersberger den Endstand perfekt. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski festigte mit dem Heimdreier die Spitzenposition und hat nun zwei Zähler Vorsprung. Die Dais-Elf indes, die zuletzt den Bielefeldern ein 1:1 abrang, bleibt in Abstiegsgefahr und rangiert knapp über dem Strich.

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Der Karlsruher Dreier war für die Badener doppelt wertvoll, da die direkten Verfolger Bielefeld und Münster gegen vermeintlich leichtere Gegner nicht siegen konnten. Immerhin konnte sich Osnabrück mit einem Last-Minute-Sieg gegen Hansa Rostock wieder heranpirschen. Der VfL liegt mit 60 Zählern auf Rang drei mit drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter KSC, der ein Spiel weniger absolviert hat. Zweiter bleibt Bielefeld (61), die Preußen fallen etwas zurück (58).

Die Arminen kamen im Duell mit den abstiegsbedrohten Darmstädtern nicht über ein maues 0:0 hinaus. Bielefelds Torjäger Klos, der in den zurückliegenden sechs Partien immerhin fünf Treffer erzielte, ging diesmal leer aus. Die Lilien bleiben damit auch im vierten Spiel in Serie ohne Niederlage und holten dabei acht Zähler - mit dieser Ausbeute rückt der Klassenerhalt in greifbare Nähe. Ebenso 0:0 spielten die Münsteraner beim Tabellenschlusslicht Borussia Dortmund.

Osnabrück: Kurioses Eigentor - Wahnsinns-Finish

Einen aufregenden Nachmittag erlebte der VfL Osnabrück. Die Elf von Trainer Claus-Dieter Wollitz lag gegen Hansa Rostock mit 0:2 zurück. Die Ostsee-Städter, als schlechtestes Rückrunden-Team angereist, jubelten zunächst über das Foulelfmetertor von Mendy und das kuriose Eigentor von Beermann, als VfL-Keeper Rickert über einen Rückpass säbelte und der Ball ins Tor kullerte. Doch dann raffte sich Osnabrück auf und kam durch Julas Anschlusstreffer zurück (69.), nur zwei Minuten später war Staffeldt per Handelfmeter zur Stelle und läutete eine dramatische Schlussphase ein, in der Jula mit einem weiteren Treffer noch drei ganz wichtige Zähler einsackte. Nach nur einem Punkt aus drei Partien dürfte der Heimsieg gegen den FC Hansa als Befreiungsschlag durchgehen.

Der 1. FC Heidenheim, der theoretisch auch noch ins Aufstiegsrennen eingreifen kann, dufte am Samstag nicht spielen: Die Partie in Halle wurde am Karfreitag wegen starker Schneefälle abgesagt.

OFC siegt knapp - Heftige Pleite für Aachen

Einen ganz wichtigen Dreier fuhren die Offenbacher Kickers ein. Die Hessen hatten die SpVgg Unterhaching zu Gast und durften schon nach acht Minuten über den Siegtreffer jubeln - Reinhardt war früh zur Stelle und entschied das Duell mit den offensiv harmlosen Oberbayern. Der OFC steht sportlich langsam gesichert da.

Ans Tabellenende dagegen stürzte Alemannia Aachen. Die krisengebeutelten Kaiserstädter kamen am Tivoli gegen den Chemnitzer FC mit 1:5 unter die Räder. Zwar stand es zur Halbzeit nur 0:1, doch nach der Pause brachen bei der Mannschaft von René van Eck trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers zum 1:2 alle Dämme.

Saarbrücken befreit sich dank Spielertrainer Petry

Der 1. FC Saarbrücken, vor dem Spieltag mit 49 Gegentoren die Schießbude der Liga, spielte zuletzt zweimal zu Null und fuhr gegen die Babelsberger nun einen hauchdünnen Dreier ein. Mit 2:1 ging das enge Duell an die Saarländer, ausgerechnet der eingewechselte Petry, der bei der FCS-Reserve als Spielertrainer fungiert, erzielte den vielumjubelten Siegtreffer. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger schiebt sich damit ins Mittelfeld vor und dürfte die kritische Zone hinter sich gelassen haben. Weiterhin unter dem Abstiegsstrich rangieren die Filmstädter, die einen Punkt Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz aufweisen.

31.03.13
 
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