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10.03.2013, 15:54

Remis in Westfalen - Osnabrück lässt Federn - KSC auf Kurs

Sieg im Ost-Schlager! Halle dominiert Hansa

Hellwach zum Dreier im Ostklassiker: Mit drei frühen Toren hat Halle gegen früh dezimierte Rostocker den Grundstein für einen ungefährdeten 3:1-Sieg gelegt und ist weiter im Aufwind. Im Topspiel trennten sich Bielefeld und Münster am Samstag 1:1, Primus KSC war in Burghausen der große Gewinner des Spieltags. Denn auch Osnabrück und Heidenheim kamen nicht über Unentschieden hinaus. Im Keller jubelten Erfurt, Darmstadt und der BVB II.

Timo Furuholm
Kopfballstark: Timo Furuholm brachte Halle gegen Rostock früh auf die Siegerstraße.
© imagoZoomansicht

Prestigeerfolg verbucht, Aufwärtstrend fortgesetzt - der Hallesche FC erlebte am Sonntag einen kleinen Feiertag: Im erstmals in dieser Saison ausverkauften heimischen Stadion bezwang das Team von Trainer Sven Köhler im Ostduell Hansa Rostock souverän mit 3:1. Nach gut einer halben Stunde war die Partie entschieden: Furuholm köpfte zweimal ein (11., 31.), Hartmann traf dazwischen zum 2:0 (14.). Zwei Treffer bereitete Ziebig vor. Hansa, das durch Plat nur kurzzeitig zurück ins Spiel gefunden hatte (20.), geriet Sekunden nach dem 1:3 schließlich auch noch in Unterzahl, Haas' harte Grätsche im Mittelfeld ahndete Referee Benjamin Cortus mit einer Roten Karte. Der Rest waren Feiergesänge der HFC-Fans. Halle holte den fünften Sieg aus den letzten sechs Spielen, während Rostock nach dem jüngsten Befreiungsschlag gegen Burghausen (1:0) wieder einen Rückschlag hinnehmen musste und in Kontakt zu den Abstiegsrängen bleibt.

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Münsters Held heißt Masuch

Sebastian Hille
Bielefelds Hille (re.) trifft zur Führung gegen Münster.
© Getty ImagesZoomansicht

Alles war angerichtet auf der Bielefelder Alm. 26.500 Zuschauer sorgten am Samstag für einen würdigen Rahmen des Derbys zwischen Arminia Bielefeld und Preußen Münster. Am Ende trennten sich die beiden westfälischen Kontrahenten mit einem 1:1 (1:0). Hille brachten den DSC in der 20. Minute im Nachschuss in Führung, Bischoff glich in der 74. Minute per Strafstoß aus. Preußen-Keeper Masuch parierte in der Nachspielzeit einen Strafstoß von Müller. Bielefeld verteidigte so Rang drei vor Münster.

Die Preußen begannen stark, doch nach dem zwischenzeitlichen Führungstor dominierte Bielefeld. Im zweiten Durchgang erhöhte Münster die Schlagzahl. Nach einem Foul von Rahn an Schöneberg gab es die Ampelkarte und Elfmeter für Münster, den Bischoff sicher verwandelte. Dramatik dann in der Schlussphase. Preußen-Keeper Masuch wehrte einen Handelfmeter durch Müller ab und wurde so zum Mann des Tages bei den Preußen. Arminia bleibt im Jahr 2013 weiterhin ohne Niederlage, Münster in Schlagdistanz zu Rang drei.

Heidenheim zeigt Moral - KSC vergrößert Vorsprung

Durch das Remis im Topspiel bleibt der 1. FC Heidenheim trotz des 2:2 (0:1) gegen den SV Wehen Wiesbaden weiterhin im Aufstiegsrennen dabei. Die Ostalbstädter bewiesen gegen die Hessen Moral. Nach den Gegentoren durch Janjic (11.) und Zieba (72.) lagen sie bereits mit 0:2 zurück, doch Göhlert (84.) und Schnatterer in der Nachspielzeit glichen noch aus.

Gewinner im oberen Drittel war eindeutig der Karlsruher SC. Der Spitzenreiter gab sich auch bei Wacker Burghausen keine Blöße und siegte mit 2:1 (2:1). Die entscheidenden Szenen fanden bereits in der Anfangsphase statt: Calhanoglu (10., Strafstoß) und Alibaz (15.) trafen für die Badener, Mokhtari für die Oberbayern (23.). Nach dem 19. Spiel in Folge ohne Niederlage und den Ergebnissen der Konkurrenten ist der KSC dem direkten Wiederaufstieg wieder ein Stück näher gekommen. Wacker dagegen kann die Saison beruhigt zu Ende spielen, nach oben oder nach unten sollte nichts mehr gehen.

Erfurt jubelt - OFC rutscht ab

Das Duell der Drittliga-Dinos fand am Bieberer Berg statt: Mit den Traditionsklubs aus Offenbach und Erfurt traf der Erste der ewigen Drittligatabelle auf den Zweiten. Dieses Mal ging es für beide Teams um den Klassenerhalt. Und die Thüringer feierten mit dem 1:0 (0:0) einen eminent wichtigen Dreier. Zum Mann des Tages im "Sechs-Punkte-Spiel" avancierte Tunjic, der in der 54. Minute zum Sieg traf. Während sich die Erfurter etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg verschafften, rutscht der OFC nach der dritten Niederlage in den letzten vier Spielen weiter ab. Nicht nur sportlich, auch finanziell ist Offenbach noch lange nicht gesichert.

BVB und Babelsberg mit Lebenszeichen - In Aachen regiert die Angst

Im Keller sorgte der 29. Spieltag für viel Spannung. Denn neben Erfurt konnten auch Schlusslicht Borussia Dortmund II (2:1 gegen die SpVgg Unterhaching), als auch der SV Darmstadt 98 (2:0 beim VfB Stuttgart II) jubeln. Und durch den 2:1 (0:1)-Erfolg der Babelsberger im Kellerduell bei Alemannia Aachen rückten die Abstiegskandidaten näher zusammen.

Auf dem Tivoli gelang der Alemannia zwar durch Schumacher (6.) das 1:0, doch auch die Führung konnte die Angst bei den Schwarz-Gelben nicht vertreiben. Die Brandenburger kamen immer besser in die Partie, nach der Pause drehten sie dann das Spiel. Ein Eigentor durch Murakami (51.) vergrößerte die Nervosität bei den Aachenern, Essig nutzte dies eine Minute vor dem Abpfiff mit dem Siegtor aus. Babelsberg schloss so nach Punkten zu Aachen und den Stuttgarter Kickers auf. Die Schwaben verloren sang- und klanglos mit 0:3 (0:1) beim 1. FC Saarbrücken. Bach (45.), Eggert (86.) und Ziemer in der Nachspielzeit trafen für die Saarländer, die dadurch einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt machten.

Förster setzt den Schlusspunkt

Benjamin Förster
Rettete Chemnitz einen Punkt: Benjamin Förster.
© imago

Zum Auftakt des Spieltages am Freitag trennten sich der VfL Osnabrück und der Chemnitzer FC mit 2:2. Der VfL, der aufgrund von Sperren ohne Krük und Piossek antrat, verpasste damit die zumindest vorläufige Tabellenführung. Die Schlüsselszene der Partie spielte sich in der 23. Minute ab: VfL-Keeper Manuel Riemann konnte Landeka nur mit unfairen Mitteln bremsen und sah Rot wegen Notbremse. Anton Fink verwandelte zur Chemnitzer Führung. Osnabrück brauchte lange, um sich neu einzustellen. Pisot glich jedoch kurz vor dem Seitenwechsel wie aus dem Nichts aus - und nach dem Seitenwechsel gingen die Niedersachsen sogar durch Zoller (53.) in Führung. Doch dank des eingewechselten Förster (87.) entführten die Sachsen doch noch einen Punkt.

10.03.13
 
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