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18.02.2013, 15:53

Saarbrücken: Luginger unter Druck

Auflösungserscheinungen beim FCS

Die Stimmung ist auf dem Nullpunkt. Kein neues Stadion und vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen. Saarbrücken ist im Abstiegskampf angekommen. Nun geht es gegen Bielefeld und den Karlsruher SC. Derweil werden die Befürworter von Trainer Jürgen Luginger im Umfeld des Vereins immer weniger.

Saft- und kraftlos: Saarbrücken präsentiert sich derzeit wie ein Absteiger.
Saft- und kraftlos: Saarbrücken präsentiert sich derzeit wie ein Absteiger.
© imagoZoomansicht

Seit der Stadionneubau vom Tisch ist, nimmt die sportliche Talfahrt immer mehr Tempo auf. Der freie Fall Richtung Abstiegsplätze konnte auch beim 0:2 in Offenbach nicht gestoppt werden.

Trotz der bedrohlichen Entwicklung steht FCS-Präsident Paul Borgard offiziell weiter hinter Trainer Jürgen Luginger, dessen Position allerdings immer mehr hinterfragt wird. "Wir werden vor den nun folgenden Heimspielen gegen Arminia Bielefeld (Mittwoch) und gegen den KSC (Samstag) nicht in blinden Aktionismus verfallen", erklärte Borgard am Sonntagmorgen und legte mit einer ungewöhnlichen Sicht der Dinge nach: "Wir wollen nicht, dass man uns nachher fehlerhaftes Verhalten vorwirft, weil wir unüberlegt und vorschnell gehandelt haben."

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Die Mannschaft präsentierte sich auf dem Bieberer Berg von Beginn an saft- und kraftlos. Während der zuletzt ebenfalls dem Tabellenende entgegenschlingernde OFC selbstbewusst nach vorne spielte, kamen die Saarländer meist einen Schritt zu spät. Nach dem frühen Elfmeter für die Gastgeber agierte der FCS noch verunsicherter, kaum ein Ball fand seinen Adressaten. Auflösungserscheinungen machen sich breit. "Engagement und Leidenschaft waren da - aber das reicht eben nicht. Wir können verstehen, dass die Fans sauer sind, müssen das nun in den beiden Heimspielen geraderücken", so Kapitän Marc Lerandy.

Der Druck auf Luginger nimmt zu

Im Umfeld des FCS gibt es immer weniger Befürworter Lugingers, der die Kritik mit teils schwer nachvollziehbaren Personalentscheidungen oftmals selbst befeuert. Am Samstag saß Vizepräsident Harald Ebertz erstmals mit auf der Bank. "Er wollte nahe bei der Mannschaft sein, um eventuelle Strömungen mitzubekommen", rechtfertigte der Vereinsboss den Schritt. Mögliche Konsequenzen stehen allerdings noch aus. Borgard: "Wir sehen derzeit keine personelle Alternative, wissen aber um die Brisanz der Lage. Luginger und das Team müssen jetzt den Bock umstoßen."

Horst Fried

Tabellenrechner 3.Liga
18.02.13
 

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