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27.12.2012, 13:07

W. Wiesbaden: Jugendspieler sollen besser integriert werden

Feichtenbeiner lobt die Rahmenbedingungen

Sportlich könnte es beim SV Wehen Wiesbaden sicherlich besser laufen. Zwar kassierten die Hessen mit drei Niederlagen nur eine mehr als der Spitzenreiter aus Osnabrück, doch die vielen Unentschieden (13) verhindern eine bessere Platzierung. So überwintert das Team von Trainer Peter Vollmann auf dem 14. Tabellenrang und hat nur drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Mit Michael Feichtenbeiner als Sportdirektor soll nun das sportliche "Know-how" vergrößert und langfristige Strukturen gelegt werden.

Michael Feichtenbeiner
Ab dem 1. Januar 2013 neuer Sportdirektor beim SVWW: Michael Feichtenbeiner.
© imagoZoomansicht

Seit März 2009 ist die Stelle des Sportdirektors beim SVWW vakant. Dies wird sich ab dem 1. Januar 2013 ändern, wenn Feichtenbeiner den Posten übernehmen wird . Der Weltenbummler hat in seiner "Tätigkeit als Sportdirektor eine sehr interessante Aufgabe gefunden" und geht sein Amt mit vollem Elan und neuen Ideen an.

Vor zwei Jahren verpassten die Hessen die Relegationspiele für die 2. Bundesliga nur um einen Punkt, danach ging es bergab. "Die beiden vergangenen Jahre waren sportlich sicher nicht so toll. Und auch in dieser Saison sollten wir zusehen, möglichst schnell nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben. Aber vom finanziellen und wirtschaftlichen Hintergrund gehören wir bestimmt zu den Topvereinen der 3. Liga", erklärte Feichtenbeiner auf der DFB-Website.

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Auch soll die Verzahnung zwischen den Spielern aus der eigenen Jugend und dem Profi-Team besser gestaltet werden. Aktuell stehen in der ersten Mannschaft drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs unter Vertrag. Für den designierten Sportdirektor zu wenig: "Für einen Drittligisten haben wir ein überragendes Nachwuchs-Leistungszentrum. Da müssen wir mehr aus unseren Möglichkeiten machen, mehr Spieler aus der eigenen Jugendabteilung müssen den Sprung in die erste Mannschaft schaffen."

Das langfristige Ziel soll der Aufstieg bleiben. "Ich kenne auch die 2. Bundesliga. Es muss unser Anspruch sein, dorthin zurück zu kehren. Das ist keine utopische Träumerei", erläuterte der 52-Jährige, weiß aber gleichzeitig um die Schwierigkeit dieses Unterfangens: "Aber das ist auch kein Selbstläufer. Wir müssen jetzt die richtigen Entscheidungen treffen."

Die Top-Spieler der 3. Liga
Alle jagen Riemann
Timo Beermann (Mitte li.)
Platz 10

Auf Platz zehn der Top-Spieler bis zur Winterpause steht der einzige Abwehrspezialist: Timo Beermann (kicker-Note:2,77). Mit Osnabrück steht der 22-Jährige (Mitte) auf Rang 1 der dritten Liga. Zu Begin der Saison hatte er mit Rückenproblemen zu kämpfen und konnte erst ab dem 12. Spieltag richtig durchstarten. Mit drei Toren und zwei Assists machte er nicht nur in der Abwehr einge gute Figur.
© imago

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27.12.12
 

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