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24.11.2012, 15:52

Überblick: Bielefeld rückt an die Aufstiegsränge heran

Osnabrück marschiert, Münster patzt, KSC holt auf

Osnabrück hat die Herausforderung in Aachen bestanden und seinen Vorsprung ausgebaut. Für Verfolger Münster lief in Babelsberg der falsche Film ab. Bielefeld zieht nach Punkten gleich. Im Nacken sitzt der KSC, der gegen Wehen deutlich den siebten Pflichtspielsieg in Serie erzielte. Grüttner rettete in letzter Minute den Einstand von Guido Buchwald auf der Kickers-Bank. Mit sieben Toren sorgten Haching und der CFC am Freitag für eine spektakuläre Eröffnung des 19. Spieltages.

Durchgesetzt: Osnabrücks Daniel Nagy (M.).
Durchgesetzt: Osnabrücks Daniel Nagy (M.).
© picture allianceZoomansicht

Zur Halbzeit der Liga thront der VfL Osnabrück an der Spitze: nach dem Sieg am Samstag in Aachen mit satten 40 Punkten und vier Zähler Vorsprung auf die ersten Verfolger. "Dieses Spiel ist für meine Mannschaft eine echte Herausforderung. Wenn sie es schafft, sich auf diese Partie mental richtig vorzubereiten, dann wäre das ein Meilenstein", hatte Trainer Claus-Dieter Wollitz vor dem Gang zu den insolventen und bereits als erster Absteiger feststehenden Aachenern gemeint. Sein Team benötigte eine lange Anlaufzeit, ehe Joker Glockner die "Lila-Weißen" erlöste.

"Wir fahren da mit breiter Brust hin", sagte Burghausens Trainer Georgi Donkov vor dem Spiel in Bielefeld, ohne Punkte fuhr Wacker aber von der Alm zurück. Rahn brachte die Arminia früh in Front, DSC-Torjäger Klos rundete mit seinem 13. Saisontor den 3:0-Sieg ab. Bielefeld rückt mit dem Dreier an die direkten Aufstiegsränge heran, weil sich Münster in Babelsberg einen Ausrutscher erlaubte. 0:1 unterlagen die Preußen in der Filmstadt, ein Elfmeter brachte die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev auf die Verliererstraße. Zudem ging Torjäger Taylor (elf Tore) zum dritten Mal in Folge leer aus. Münster und Bielefeld sind punktgleich (36), der KSC macht Druck auf das Verfolgerduo.

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Der Karlsruher SC hat Geschmack daran gefunden, Dreier einzufahren. Auch der SV Wehen Wiesbaden konnte daran nichts ändern. Gegen die Unentschieden-Könige (zwölf Remis) stellte Mauersberger für Calhanoglu und Co. die Weichen früh auf Sieg. Die Elf von Trainer Markus Kauczinski ließ nicht nach und machte in Durchgang zwei mit drei Toren alles klar. Den Schlusspunkt unter den siebten Pflichtspiel-Sieg in Serie setzte Hennings mit seinem achten Saisontor.

Heidenheim meldete sich mit dem zweiten Sieg in Folge ohne Gegentor zurück, mit Blick auf die Rang drei konnte die Schmidt-Elf aber keinen Boden gutmachen. Weil traf früh für den FCH in Offenbach, der OFC steckt im Tabellenmittelfeld fest.

Im Kampf um den Klassenerhalt empfing Kickers Stuttgart nach dem Trainerwechsel von Dirk Schuster hin zu Guido Buchwald Darmstadt. Lange sah es so aus, als sollte das Debüt von Buchwald danebengehen. Die "Lilien" führten bis zur letzten Minute, ehe Grüttner die Schwaben erlöste und die Kritik an 98-Trainer Jürgen Seeberger wohl weiter anheizte.

Tabellenrechner 3.Liga

Die lange Zeit unter dem Strich platzierten Teams aus Dortmund II und Erfurt hatten die Abstiegsplätze verlassen, aber nur Erfurt konnte sich über den Strich halten. Die Rot-Weißen sicherten sich durch einen Elfmeter von Pfingsten-Reddig beim 1:1 gegen Rostock wenigstens einen Zähler, der BVB dagegen ging im Duell der beiden Zweitvertretungen gegen den VfB II in Unterzahl - Bakalorz sah Rot - beim 0:2 leer aus. Die Westfalen rutschen auf einen Abstiegsrang.

Der 1. FC Saarbrücken ballerte sich gegen Halle den Frust nach drei Spielen ohne Sieg (0/1/2) von der Seele und schoss Halle mit 5:0 ab. Mann des Spiels: Ziemer! Der Torjäger - jetzt neun Treffer - markierte seinen ersten Dreierpack in dieser Spielzeit. FCS-Topvorbereiter Sökler (zehn Assists) gelang sein zweiter Saisontreffer. Der FCS setzte sich ins gesicherte Mittelfeld ab, Halle bleibt in Tuchfühlung zu den Abstiegsplätzen.

Niederlechner-Hattrick bricht den Torbann

Florian Niederlechner
Beendete die torlose Zeit für Unterhaching: Florian Niederlechner.
© imagoZoomansicht

Spektakulär eröffneten am Freitagabend Unterhaching und Chemnitz den 19. Spieltag. Nach drei Spielen ohne eigenen Treffer wollte die Mannschaft des Trainer-Gespanns Claus Schromm/Manuel Baum endlich wieder einmal treffen. Mit den besten Vorsätzen gingen die Oberbayern also ins Spiel - und mussten sofort einen Rückschlag hinnehmen: Förster brachte die Gäste nach nicht einmal drei Minuten in Front. Doch in einer temporeich geführten ersten Hälfte brach die Spielvereinigung schnell den Torbann. Niederlechner nutzte dazu einen Strafstoß und legte wie befreit nach. Mit einem lupenreinen Hattrick sorgte der 22-jährige Angreifer für die 3:1-Halbzeitführung. Eine Vorentscheidung? Nicht an diesem Abend. Der CFC hielt weiter dagegen, kam heran und glich in der 70. Minute sogar zum 3:3 aus. Nicht die letzte Wendung im Spiel, denn schon drei Minuten später führte Unterhaching wieder. Und der Treffer von Thee sollte tatsächlich das Spiel entscheidende Tor sein: Mit 4:3 beendete Unterhaching seine kurze Durststrecke und hölt sich in der Spitzengruppe.

Kurzgeschichten des 19. Spieltags
Aachen ist in der Schockstarre - Arminia liebt die 3
Claus Schromm (li.) und Manuel Baum
Unterhaching - Chemnitz

Wo bleiben die Tore? Seit drei Spielen fand der Ball nicht mehr den Weg ins Tor. Unterhachings Führung wird langsam ein wenig unruhig. Obwohl die Spielvereinigung noch auf einem guten vierten Platz steht, möchten Trainer Claus Schromm (li.) und Teamchef Manuel Baum endlich wieder ein Tor bejubeln. Am Freitag (19 Uhr) gegen Chemnitz heißt das Motto dann wohl: Alle Kraft voraus! Bilanz in der 3. Liga: 1 - 0 - 1
© imago

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