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10.11.2012, 15:54

Überblick: Vogler stoppt Hansa, Reiche Haching

Osnabrück lässt Federn - KSC rückt vor

Münster ist durch einen Erfolg in Stuttgart näher an Spitzenreiter Osnabrück, der in Burghausen nur zu einem Remis kam, herangerückt. Die Konkurrenten des Spitzenduos patzten, Nutznießer ist der KSC, der nun nach dem Sieg gegen Darmstadt die Aufstiegsränge vor Augen hat. Im Keller bäumten sich sowohl Erfurt als auch der BVB II auf, Aachen dagegen rutscht ab. Am Freitag siegte Offenbach gegen Rostock, Unterhaching rutschte gegen Babelsberg aus.

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Münster rückt an Osnabrück heran

Am Samstag konnte das Spitzenduo VfL Osnabrück und Preußen Münster den Vorsprung auf die Verfolger vergrößern. Der Spitzenreiter kam bei Wacker Burghausen zu einem 1:1 (1:0), der Zweite übersprang die Hürde Stuttgarter Kickers mit 2:0 (1:0).

In Stuttgart traf Nazarov bereits nach 180 gespielten Sekunden nach einem Patzer von Wagner zur Führung. Der Kickers-Keeper konnte zuvor einen Eckball nicht festhalten. Anschließend entwickelte sich ein enges Duell, erst Menga in der Nachspielzeit (90 + 2) sorgte für die Entscheidung. Die Westfalen festigten durch den ersten Auswärtssieg seit Ende September ihren zweiten Rang. Die Schwaben mussten die vierte Pleite in Serie hinnehmen und stecken mittendrin im Abstiegskampf.

Durch den Dreier rückte Münster bis auf einen Zähler an den VfL Osnabrück heran. Die Elf von Trainer Claus-Dieter Wollitz kam bei Wacker Burghausen nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Nach drei Siegen in Folge gaben die Niedersachsen dadurch erstmals wieder Punkte ab. Zoller traf unter kuriosen Umständen zwei Minuten vor dem Pausentee zur Führung, doch Thiel hatte in der 63. Minute das letzte Wort. Burghausen konnte sich nach zwei Niederlagen am Stück immerhin mal wieder über einen Teilerfolg freuen.

1. FCH und Bielefeld patzen - KSC rückt vor

Mit Arminia Bielefeld und dem 1. FC Heidenheim blieben zwei Verfolger des Spitzenduos ohne Erfolgserlebnis. Die Ostwestfalen kamen gegen den VfB Stuttgart II nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Benyamina brachte die Schwaben in der 37. Minute in Führung, Testroet konnte in der 68. Minute immerhin noch ausgleichen. Die Ostwestfalen bleiben aber dennoch auf dem Relegationsrang drei, da Unterhaching und Rostock bereits am Freitag patzten.

Hakan Calhanoglu gegen Michael Stegmayer
KSC-Talent Hakan Calhanoglu (li.) gegen Darmstadts Michael Stegmayer.
© picture allianceZoomansicht

Das gleiche Schicksal erlitt tags darauf Heidenheim. Die Ostalbstädter unterlagen bei Borussia Dortmund II mit 1:2 (1:0). In der ersten Halbzeit schoss Sirigu (34.) das Schmidt-Team in Führung, doch Bajner (59.) und Hofmann (74.) drehten die Partie zu Gunsten des "kleinen" BVB.

Nutznießer im Verfolgerfeld war der Karlsruher SC. Die Badener bezwangen im Duell zweier ehemaliger Bundesligisten den SV Darmstadt 98 mit 2:0 (0:0). Ein Doppelschlag von Hennings (73.) sowie Latza (75., Eigentor) entschied die kampfbetonte Partie für den KSC, der durch den sechsten Sieg am Stück nun die Aufstiegsränge vor den Augen hat. Die Lilien warten hingegen auswärts immer noch auf den ersten Sieg und stecken als Tabellen-18. weiter mitten im Abstiegskampf.

Erfurt siegt - Aachen rutscht ab

Tabellenrechner 3.Liga

Nach sechs sieglosen Spielen am Stück konnte Rot-Weiß Erfurt endlich mal wieder über einen Dreier jubeln. In einem Ostduell gewannen die Thüringer mit 3:2 (1:0) gegen den Chemnitzer FC. Mann des Tages im Steigerwaldstadion war der zweifache Torschütze Morabit (58., 62.). Tunjic erzielte nach 28 Minuten die Führung für die Rot-Weißen. Für die Sachsen konnten Makarenko (73.) und Kegel (90. + 1) lediglich Ergebniskosmetik betreiben, für eine Wende reichte es aber nicht mehr. Trotz des Sieges hat Erfurt weiterhin die Rote Laterne inne, da der BVB II gewann.

Finanziell gerade noch einmal vor der Insolvenz gerettet, und auch sportlich nur noch zwei Zähler vor den Abstiegsrängen: Die Situation bei Alemannia Aachen nähert sich dem tristen Herbstwetter. Das 0:3 (0:0) gegen den Halleschen FC offenbarte die Schwächen der Schwarz-Gelben. Bis zum 0:1 durch Preuß (54.) hatte Aachen eigentlich mehr von der Partie, konnte dies aber nicht in Zählbares ummünzen. Der Rückstand sorgte für große Verunsicherung, in der Schlussphase schraubten Lindenhahn (86.) und Mast (90.) das Ergebnis noch in die Höhe. Aachens Coach René van Eck muss in der nächsten Partie zudem auf Streit verzichten, der die Ampelkarte sah (74.).

Torfestival in Saarbrücken

Ein Torfestival sahen die Zuschauer der Partie zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem SV Wehen Wiesbaden. Nach streckenweise turbulenten 90 Minuten trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 3:3 (2:3). Besonders in der ersten Halbzeit war Feuer unter dem Dach: Janjic (3.) und Vunguidica (17.) schossen die Hessen früh in Front. Die Saarländer konterten aber durch Sökler (22.) und Ziemer (26.), doch noch vor dem Pausenpfiff schlug der SVWW durch Herzig (45 + 1) erneut zu. Nach der Pause erzielte Kruse eine Viertelstunde vor Schluss den Ausgleich.

Vogler stoppt Hansa, Reiche Haching

OFC-Doppeltorschütze: Stefan Vogler (li.) lässt sich von Sead Mehic feiern.
OFC-Doppeltorschütze: Stefan Vogler (li.) lässt sich von Sead Mehic feiern.
© imagoZoomansicht

Bislang trat Vogler mit zwei Toren hauptsächlich als Joker für Offenbach in Erscheinung. Am Freitagabend durfte der Stürmer gegen Rostock mal wieder von Beginn an ran und dankte dies Trainer Arie van Lent mit zwei entscheidenden Toren. 2:1 besiegte der OFC Hansa, das mit 19 Punkten aus den letzten acht Partien unter Marc Fascher als Mannschaft der Stunde am Bieberer Berg antrat. Die Kickers rehabilitierten sich für die Derby-Niederlage in Darmstadt (0:1) mit dem letztlich verdienten Erfolg. Die Gäste probierten nach dem Anschlusstreffer zwar alles, am OFC-Dreier indes änderte sich nichts mehr.

Kartenfestival in Unterhaching

In der zweiten Abendpartie schenkten sich Unterhaching und Babelsberg nichts. Zwei Rote, eine Gelb-Rote und etliche Gelbe Karten - am Ende mussten sich die lange in Unterzahl agierenden Hachinger den Filmstädtern durch ein Tor von SVB-Kapitän Reiche mit 0:1 geschlagen geben. Haching verpasst den vorläufigen Sprung auf Platz zwei, Babelsberg atmet im Abstiegskampf auf.

Kurzgeschichten des 17. Spieltags
Wehen will nachlegen - Seeberger als Dirigent
Stefan Riederer
Unterhaching - Babelsberg

Stefan Riederer ist der zuverlässige Schlussmann der SpVgg Unterhaching (kicker-Notenschnitt: 2,77). Er absolvierte bisher alle Partien und will auch gegen Babelsberg seinen Teil zum angestrebten Sieg beitragen - es winkt vorübergehend Rang zwei. Bilanz in der 3. Liga: 3 - 0 - 1
© imago

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