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31.10.2012, 14:35

Aachen: "Interner" Geldgeber gefunden

Kraemer entlassen - Insolvenz abgewendet

Alemannia Aachen hat die drohende Insolvenz vorerst abgewendet. Wie der Drittligist am Mittwoch mitteilte, wurde ein "Geldgeber aus den eigenen Reihen" gefunden. Genauere Angaben zu dessen Engagement oder zur finanziellen Situation allgemein machte der Verein aber nicht. Der Vertrag des bisherigen Geschäftsführers Frithjof Kraemer wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

Frithjof Kraemer
Frithjof Kraemer ist ab sofort nicht mehr Geschäftsführer Alemannia Aachens.
© picture allianceZoomansicht

"Wir möchten keine Zahlen in den Raum stellen", sagte Aufsichtsrat Michael Nobis am Mittwoch. Medienberichten zufolge soll der Traditionsverein von einem Schuldenberg in Höhe von rund 3,9 Millionen Euro belastet werden.

"Wir stehen vor einem Scherbenhaufen. Geld fehlt an allen Ecken und Enden", sagte Aufsichtsratschef Meino Heyen. "Die neue Saison begann mit finanziellen Verlusten, so dass wir da stehen, wo wir heute stehen, nämlich vor der Insolvenz", sagte der Klubchef. Laut Medienberichten soll der Finanzrahmen in vielen Punkten überschritten worden sein. So zum Beispiel auch im Spieleretat.

Mit einer erneuten Geldspritze alleine ist es bei den Gelb-Schwarzen aber nicht getan. Erst im März rettete die tatkräftige Unterstützung der Stadt Aachen und des damaligen Hauptsponsors Aachen-Münchener den Verein vor dem finanziellen Aus.

Um ein solches Szenario zu vermeiden, sollen externe Finanzprüfer nun keinen Stein auf dem anderen lassen. "Dann müssen einschneidende Maßnahmen her", sagte Nobis. Zunächst kündigte der Verein Einschnitte beim Komfort und beim Service an.

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Geschäftsführer Kraemer muss gehen

Auch personell gab es die ersten Konsequenzen. Noch am Morgen vor der Pressekonferenz wurde dem bisherigen Geschäftsführer Frithjof Kraemer die sofortige Auflösung seines Vertrags mitgeteilt. Bis auf Weiteres wird Sportdirektor Uwe Scherr die Aufgaben Kraemers kommissarisch übernehmen.

"Die Entwicklungen der vergangenen Wochen haben keine andere Entscheidung mehr zugelassen. Im Interesse der Alemannia hat der Aufsichtsrat daher beschlossen, künftig getrennte Wege zu gehen", wird Heyen auf der Vereins-Website zitiert.

Der studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Kraemer war seit 2007 Geschäftsführer bei der Alemannia. Zuvor war er auch beim 1. FC Saarbrücken sowie im WM-OK 2006 tätig. Besonders bei den Fans galt Kraemer bereits seit längerer Zeit als einer der Haupt-Verursacher der Misere. Heyen hatte bereits in den vergangenen Tagen den Abgang Kramers angekündigt.

31.10.12
 

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