| Vorname: | Frank |
| Nachname: | Schmidt |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | 1. FC Heidenheim |
Ausgerechnet gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um die vorderen Ränge tut sich der 1. FC Heidenheim in dieser Spielzeit schwer. Bei Unterhaching (4.) und Burghausen (5.) gab es jeweils Niederlagen, nach der 1:2-Pleite gegen die aufstrebenden Rostocker (7.) erwischte es die Schmidt-Truppe nun gegen den VfL Osnabrück beim 1:3 ein zweites Mal auf heimischem Rasen. Lediglich gegen Spitzenreiter Münster gab es auswärts einen Punkt. "Wir wissen, dass wir auch diese Mannschaften schlagen können", erklärt der Trainer dennoch: "Das haben wir in der vergangenen Saison ja bewiesen."
Die entscheidende Szene trug sich diesmal gegen den Tabellenzweiten aus Osnabrück in der 80. Minute zu, als Marcel Titsch-Rivero im eigenen Strafraum Marcus Piossek zu Fall brachte und die Gäste den folgenden Elfmeter durch Timo Staffeldt unmittelbar nach dem 1:1 zur erneuten Führung nutzten. "Der Elfmeter war ein Nackenschlag zu viel, die Moral der Mannschaft war plötzlich dahin", so Schmidt.
Ein früher Nackenschlag sorgte schon in der 10. Spielminute dafür, dass Unglücksrabe Titsch-Rivero überhaupt auf dem Feld stand. Denn bereits in der Anfangsphase hatte sich Mathias Wittek verletzt und musste ausgetauscht werden. Bei Untersuchungen am Montag stellte sich heraus, dass der 23-Jährige einen Muskelbündelriss erlitten hatte. Vier Wochen droht der Defensivspieler, der bisher noch kein Saisonspiel verpasste, nun auszufallen. Dabei werden die Aufgaben für die Heidenheimer nicht leichter: Der nächste Gegner heißt Arminia Bielefeld, am Samstag geht es auf der Alm (14 Uhr, LIVE! auf kicker.de) gegen den Dritten. Wieder ein Team aus dem oberen Drittel.