| Vorname: | René |
| Nachname: | van Eck |
| Nation: | Niederlande |
| Verein: | Alemannia Aachen |

In einem Interview auf dfb.de spricht van Eck über die aktuelle Situation, die Schwierigkeiten seiner Mannschaft und das Saisonziel.
Derzeit belegen die Aachener Tabellenplatz 15. Für die Ansprüche des Traditionsvereins ist ein solcher Tabellenrang natürlich viel zu wenig. Bis zur Winterpause will van Eck unter die ersten zehn Teams kommen, danach sollen neue Ziele ausgegeben werden. "Die Alemannia ist mit ihren Möglichkeiten ein Verein, der mittelfristig das Ziel haben muss, in die 2. Bundesliga zurückzukehren", so der Coach.
Die Moral stimmt bei der Alemannia. In 13 Spielen gerieten die Aachener neunmal in Rückstand und konnten immerhin fünfmal noch mindestens einen Punkt holen. Auch beim letzten Sieg gegen den Chemnitzer FC (2:1) drehten die Alemannen das Spiel noch mit zwei späten Toren.
Nach dem missglückten Saisonstart und den Verletzungen von Aimen Demai und Sascha Rösler fand van Eck eine verunsicherte Mannschaft vor. "Die Jungs hatten Angst, Fehler zu machen. Doch die passieren im Fußball. In solchen Situationen muss man als Mannschaft enger zusammenrücken und sich weniger mit sich selbst oder anderen Dingen beschäftigen", gibt sich der 46-Jährige kämpferisch.
Mit den vier Punkten aus den letzten beiden Spielen ist, nach den drei bitteren Niederlagen in den ersten drei Partien unter van Eck, ein zarter Aufwärtstrend zu erkennen. Der Aachen-Coach fordert Zeit, bis die Mannschaft die neue Spielweise verinnerlicht. "Wir steigern uns aber von Woche zu Woche", so van Eck über die aktuelle Entwicklung seines Teams.
Ob sich die Mannschaft in der Länderspielpause weiter an die neuen Automatismen gewöhnt hat, wird am kommenden Samstag (14 Uhr) die Partie gegen Mitabsteiger Hansa Rostock zeigen.