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03.10.2012, 11:20

Drei Stürmertore zum zweiten Auswärtssieg

Die Burghauser Serientäter

Der dritte Sieg in Folge: In Burghausen läuft es wie geschmiert. Vom Saisonziel Mittelfeld aber rückt keiner ab. Ins Stolpern ist Wacker am Samstag in Erfurt nur kurz geraten. Genauer gesagt Trainer Georgi Donkov, als er nämlich in der ers­ten Halbzeit von Aykut Öztürk - nach einem Schubser von Youssef Mokhtari - an der Sei­tenlinie abgeräumt wurde. Doch der 42-Jäh­rige Coach rappelte sich auf und grinste, im­merhin lag Burghausen zu diesem Zeitpunkt bereits durch Felix Luz 1:0 in Front.

Georgi Donkov
Dritter Sieg in Folge: Wacker-Coach Georgi Donkov sieht trotz des Erfolges noch Verbesserungsbedarf.
© imagoZoomansicht

Überhaupt scheint bei dem Stürmer, der erst in den letzten Tagen der Transferperiode kam, der Knoten nach zunächst vier torlosen Spielen geplatzt zu sein. Sein Treffer unter der Woche beim 4:1-Sieg gegen Heidenheim war der erste im Wacker-Trikot, in Erfurt ließ er die Tore zwei und drei folgen und setzte sich so an die Spitze der internen Torjäger­liste. "Mit jedem Spiel werde ich fitter", so der 30-Jährige.

Aber nicht nur SVW-Stürmer Nummer eins trifft, auch sein Ersatzmann Sahr Senesie: Wie schon die letzten drei Mal wurde der 27-Jährige eingewechselt, und wie bereits gegen Karlsruhe vor einer Woche er­zielte er sein Tor. "Wir ziehen alle an einem Strang, das macht uns so stark", freut sich Luz. Zusammen bescherten die beiden Wacker den dritten Sieg in Folge und machen den SVW zum "Serientäter" - ein Novum an der Salzach, denn: Drei Dreier hintereinander hat es in Liga drei für Wacker bisher noch nie gegeben. Ebenso wenig wie zwei Auswärts­erfolge in Serie. Und für drei Stürmer-Tore in einer Partie muss man die Statistik fleißig bemühen: Am 19. Februar 2011 markierten Christian Knappmann und zweimal Eric Agyemang die Treffer beim 3:2 gegen Aalen.

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Donkov kann also zu Recht stolz auf seine Mannschaft sein: "Leistung und Engagement waren top", freute er sich über den sechsten Saisonsieg, der Wacker auf Tabellenplatz 6 katapultiert. "Wir wollten erst mal tief stehen, um dann Nadelstiche zu setzen. Dass Erfurt heute unter Erfolgsdruck stand, spielte uns in die Karten." Vom Saisonziel Mittelfeldplatz rückt angesichts des Höhenfluges aber kei­ner ab, noch gibt es genug Kritikpunkte: "In manchen Phasen haben wir RWE zu viel vom Spiel überlassen. Das können wir verbessern", so Donkov. Doch Effizienz und Kaltschnäu­zigkeit vor dem Tor waren schlichtweg un­schlagbar.

Alex Nöbauer

03.10.12
 

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