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30.09.2012, 15:52

Aachen kann noch gewinnen - Münster und Osnabrück siegen

3:0 beim Spitzenreiter! Offenbach im Aufwind

Führungswechsel in Liga drei: Die SpVgg Unterhaching hat am Sonntag Platz eins an Münster verloren. Daheim gegen Offenbach setzte es ein verdientes 0:3 - der OFC ist auf dem Vormarsch. Münster hatte sich am Samstag mit Mühe gegen Schlusslicht BVB II durchgesetzt, während Osnabrück in Rostock eine Duftmarke setzte. Bielefeld befindet sich nach dem Sieg in Darmstadt weiter in Lauerstellung, Aachen stoppte in Chemnitz den Negativtrend.

Mathias Fetsch
Saisontore fünf und sechs: OFC-Stürmer Mathias Fetsch war der Matchwinner in Unterhaching.
© imagoZoomansicht

Die Serie der SpVgg Unterhaching ist gerissen, die der Offenbacher Kickers setzt sich fort: Nach vier Siegen am Stück verloren die Hachinger am Sonntag ihr Heimspiel gegen die Hessen mit 0:3 - und damit auch die Tabellenführung. Der OFC, nun seit neun Pflichtspielen ungeschlagen, legte vor der Pause mit einem Doppelschlag binnen drei Minuten den Grundstein. Fetsch und Rathgeber trafen, Ersterer legte kurz nach dem Seitenwechsel noch nach. Auch ohne den gelbgesperrten Abwehrchef Husterer gelang so ein souveräner Auswärtssieg, der das Van-Lent-Team der Spitzengruppe näher bringt. Hachings Ziel bleibt offiziell ohnehin der Klassenerhalt.

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Mittwoch: Derby zwischen den Kickers und KSC

Den 12. Spieltag abrunden wird das Derby zwischen den Stuttgarter Kickers und dem Karlsruher SC - allerdings erst am Mittwoch, den 24.10.2012. Stuttgart-Trainer Dirk Schuster (44) kritisierte bei der letzten Partie, dem 0:3 in Offenbach: "Defensiv muss sich bei uns noch einiges ändern." Sein Team war im zweiten Durchgang zwar "mehr als ebenbürtig", doch letztendlich "haben wir aber noch schön auf die Fresse bekommen", bilanziert der Coach. Ob seine Kickers auch austeilen können? Die Antwort lässt auf sich warten.

Osnabrück siegt an der Ostsee

Trifft erneut: Osnabrücks Marcus Piossek.
Zum zweiten Mal in Folge Matchwinner: Osnabrücks Marcus Piossek.
© imagoZoomansicht

In einer Partie mit zwei unterschiedlichen Hälften setzte sich der VfL Osnabrück nicht unverdient mit 3:0 bei Hansa Rostock durch. Die Hausherren hatten 45 Minuten lang das Geschehen weitestgehend im Griff, verpassten aber den Führungstreffer. Nach dem Wechsel drehte der VfL mächtig auf und sicherte sich drei wichtige Zähler im Kampf um den Aufstieg. Die Hanseaten können den Kontakt zum Relegationsplatz mit sieben Zählern Rückstand nicht mehr halten. Matchwinner war einmal mehr Piossek, der schon zuletzt gegen Darmstadt (1:0) spielentscheidend getroffen hatte. Für Rostock endete eine Serie von vier Spielen ohne Niederlage (drei Siege).

Münster erklimmt die Spitze

Die Münsteraner kamen gegen das Schlusslicht aus Dortmund überraschend schwer ins Spiel. Die gut gestaffelten Borussen ließen abgesehen von einem Taylor-Schuss - gut gehalten von Keeper Alomerovic - in der ersten Hälfte nichts zu und verdienten sich zur Pause das Remis. Nach dem Seitenwechsel hatte Bittencourt sogar die Großchance, den BVB in Führung zu schießen. In der Folge wurden die Preußen jedoch immer dominanter, wenngleich zwingende Chancen weiter Mangelware blieben. Schließlich wurden die Adlerträger doch noch erlöst: Der eingewechselte Königs verwertete einen Latten-Kopfball von Scherder zum siegbringenden 1:0 (83.). Die drei Punkte bescherten Platz eins, weil Haching am Sonntag nicht nachlegte.

Heidenheim hält Halle nieder

Die Heidenheimer fanden etwas besser ins Spiel. Früh musste Halles Hartmann für Keeper Horvat auf der Linie retten. Mit zunehmender Dauer kam auch der HFC besser in die Partie, die bis zur Pause ausgeglichen verlief. Nach dem Seitenwechsel hatten Anton Müller (HFC) und Schnatterer (FCH) Chancen, ehe Halle etwas überraschend durch Hartmann in Front ging. Doch die Hausherren erhöhten in der Schlussphase das Tempo und drehten durch Treffer von Heidenfelder und Göhlert die Partie. Der eingewechselte Thurk markierte schließlich den 3:1-Endstand.

Alemannia Aachen gewann bei verletzungsgeplagten Chemnitzern mit 2:1 und stoppte den Negativtrend mit sieben sieglosen Spielen und zuletzt vier Niederlagen in Folge. Der erste Dreier für Neu-Coach René van Eck.

Darmstadt 98 und Arminia Bielefeld haben sich einen spannenden Abnutzungskampf geliefert. Die Lilien fanden besser ins Spiel und verzeichneten über die komplette Spielzeit ein klares Chancenplus. Eiskalt dagegen die Gäste, die ihre wenigen Möglichkeiten in Tore umwandelten. So entführte der DSC mit einem 3:1 (1:0)-Sieg drei Punkte aus Hessen, verlor mit Müller (Gelb-Rote Karte) aber auch einen Spieler. Bielefeld bleibt in Lauerstellung hinter den Spitzenplätzen.

Tabellenrechner 3.Liga

Der Höhenflug von Wacker Burghausen geht weiter: In Erfurt entführte der SV den dritten Dreier in Folge und schlug die Thüringer mit 3:0 (1:0). Rot-Weiß zeigte zwar eine engagierte Leistung, ließ aber die nötige Durchschlagskraft vermissen und steht nach dieser Heimniederlage weiter im Tabellenkeller der Dritten Liga.

Nach einer starken Anfangsphase des SVWW, in der die Stuttgarter sich in ihre eigene Hälfte zwängen ließen, flachte der Druck der Hessen etwas ab. Der VfB kam zwar im Anschluss selbst zu guten Möglichkeiten, Wehen verlor aber nicht die Kontrolle über die Partie. Auch nach dem Wiederanpfiff blieb der SVWW die spielbestimmende Mannschaft, doch schafften sie es nicht, die stark verteidigende Stuttgarter Hintermannschaft zu überwinden. Ein Sieg der Hessen wäre nicht unverdient gewesen. Somit steht das insgesamt neunte Remis für Wehen Wiesbaden, das sechste am Stück.

Saarbrücken entführt die Punkte in Babelsberg

Die Zuschauer sahen eine mäßige erste Hälfte, die beide Teams hektisch bestritten. Saarbrücken kontrollierte zwar die Begegnung, wurde aber gegen eine eng gestaffelte Babelsberger Hintermannschaft selten gefährlich. Die Nulldreier fanden währenddessen offensiv kaum statt. Nach dem Wiederanpfiff wirkte Babelsberg aktiver, doch nicht effizienter. Saarbrücken antwortete auf die Drangphase mit dem 1:0-Führungstreffer. Babelsberg lief zwar gegen die drohende Niederlage an, doch scheiterten die Potsdamer ein ums andere Mal an FCS-Keeper Müller.

30.09.12
 

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