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25.09.2012, 10:38

Rostock: Drei Tore in zwei Spielen unter dem neuen Coach

Smetana hört auf Fascher

Trainerwechsel bringen oft frischen Wind in den Verein, meist geht dann auch ein Ruck durch die Mannschaft. Auch wenn Marc Fascher erst seit zwei Spielen im Amt ist, hat sich unter dem neuen Rostocker Coach schon einiges geändert. Der Stürmer Ondrej Smetana, der zuletzt nur sporadisch zum Einsatz kam, ist ein Paradebeispiel dafür.

Ondrej Smetana
Vom Fehleinkauf zum Mann der Stunde: Hansas Ondrej Smetana.
© imagoZoomansicht

Als Ondrej Smetana den Rasen nach 72 Minuten verließ, erhoben sich die 12 000 Zuschauer applaudierend von ihren Sitzen. Mit zwei sehenswerten Toren sorgte der tschechische Angreifer dafür, dass Hansa zum zweiten Mal in Serie als Sieger vom Platz ging. Knapp drei Wochen nach dem Amtsantritt von Trainer Marc Fascher ist von der Krise in Rostock nichts mehr zu spüren. "Wir haben ein paar Dinge geändert. Wir arbeiten hart und wollen jedes Spiel gewinnen. Vielleicht ist das das Geheimnis unseres Erfolges", sagte der Doppeltorschütze.

Der 30-Jährige hatte bereits eine Woche zuvor in Heidenheim (2:1) den Siegtreffer erzielt. Smetana, der nach schwachem Saisonstart fast schon als Fehleinkauf galt, ist der Mann der Stunde in Rostock. "Ich habe ihm klar gesagt, was ich von einem Stoßstürmer erwarte. Dass er in erster Linie für die Mannschaft arbeiten muss", erklärte Fascher, der Smetana schon in Heidenheim den Vorzug vor Hansas bis dahin erfolgreichstem Torschützen Johan Plat gegeben hatte. Jetzt liegen beide mit jeweils vier Treffern gleichauf.

Es war in erster Linie Kopfarbeit, um den Jungs Selbstvertrauen zu geben.Der erfolgreiche Psychologe Marc Fascher

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Bei Smetana und dem Rest der Mannschaft war der neue Trainer vor allem auch als Psychologe erfolgreich. "Es war in erster Linie Kopfarbeit, um den Jungs Selbstvertrauen zu geben", sagte Fascher nach seiner gelungenen Heimpremiere. Die Hansa-Spieler jedenfalls trugen nach dem vierten Saisonsieg das gewachsene Selbstbewusstsein zur Schau. "Wir glauben wieder an uns", brachte es Verteidiger Matthias Holst auf den Punkt: "Jetzt fahren wir mit breiter Brust nach Stuttgart und wollen da etwas reißen."

Sönke Fröbe

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25.09.12
 

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