Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

26.09.2012, 20:59

Überblick: Hansa ist auch beim VfB II erfolgreich

Thee schießt Haching zurück auf Platz eins

Am Mittwochabend eroberte Unterhaching bei den heimschwachen Saarbrückern die Tabellenführung zurück. Osnabrück bleibt dran und verstärkt die Sorgen der "Lilien". Der KSC stoppte die Aufholjagd von Erfurt, Burghausen ließ gegen Heidenheim nichts anbrennen. Am Dienstag mussten sich die Aachener den Münsteranern knapp geschlagen geben. Die Partie zwischen Bielefeld und Chemnitz endete torlos, Rostock machte erneut Boden gut.

Hachings Stephan Thee (li.) gegen Saarbrückens Sven Sökler
Doppeltorschütze: Hachings Stephan Thee (li.) gegen Saarbrückens Sven Sökler.
© imagoZoomansicht

"Das Ziel bleibt der Klassenerhalt." Yasin Yilmaz sagte jüngst das, was alle Hachinger trotz der Erfolgsserie gebetsmühlenartig von sich geben. Doch auch in Saarbrücken blieben die Münchner Vorstädter auf Kurs. Zweimal ging die SpVgg in Führung, zweimal glichen die ersatzgeschwächten Saarländer aus. Doch spätestens mit dem zweiten Treffer von Thee, der vom Punkt traf (62.), war der Bann gebrochen. Joker Fischer machte den vierten Auswärtssieg des alten und neuen Tabellenführers perfekt.

Erfurt, das auf Rotsünder Bernd Rauw verzichten musste, ging beim Karlsruher SC erstmals nach vier ungeschlagenen Spielen (2/2/0) wieder leer aus. Die Aufholjagd wurde mit dem 0:3 gestoppt, die Rot-Weißen bleiben unter dem Strich. Spielentscheidend war die Gelb-Rote Karte gegen Strangl vor der Pause, der KSC nutzte in Durchgang zwei die Überzahl gnadenlos aus. Van der Biezen, der auch den Schlusspunkt setzte, war mit dem 1:0 der Türöffner. Der Zweitliga-Absteiger setzt sich von den Abstiegsrängen ab.

Die Wacker-Festung hält - Osnabrück Dritter

Burghausens Josef Cinar gegen Heidenheims Marc Schnatterer (re.)
Burghausens Josef Cinar gegen Heidenheims Marc Schnatterer (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Nach dem ersten Sieg in der Fremde mit dem 2:1 beim KSC hat Burghausen zu Hause nachgelegt. Das bekannt heimstarke Wacker hatte zwar die ambitionierten Heidenheimer, das interessierte die Salzachstädter jedoch wenig. Ein Doppelschlag vor der Pause, zwei Tore in Hälfte zwei - und fertig war der vierte Heimsieg. Burghausen rückt bis auf zwei Zähler an den weiter auf Rang fünf notierten FCH heran, der nur einen Zähler aus den letzten drei Partien holte.

Der VfL Osnabrück hat sein kleines Tief (0:1 in Babelsberg, 0:2 gegen Münster) überwunden und dem 2:0 in Chemnitz nun ein 1:0 gegen Darmstadt folgen lassen. Piossek stellte spät mit seinem ersten Saisontor den Erfolg sicher. Die "Lila-Weißen" rücken auf Relegationsrang drei vor, die "Lilien" dagegen bleiben nur knapp vor den Abstiegsrängen hängen.

- Anzeige -

Die Offenbacher Serie hält

Die Offenbacher bauten gegen die Stuttgarter Kickers ihre Serie aus und sind nun seit acht Spielen ohne Niederlage. Matchwinner beim 3:0 gegen die Schwaben war Hahn, der doppelt traf. Der OFC überholt die zuvor punktgleichen Kickers.

Aachen ärgert die Preußen, verliert aber trotzdem

Viel unterschiedlicher konnten die Vorzeichen vor der Partie zwischen Aachen und Münster am Dienstagabend nicht sein. Die Alemannen seit sechs Spielen sieglos, die Preußen nach zwei Derbyerfolgen auf Rang zwei mit der Aussicht auf die Tabellenführung! "Eine schöne Momentaufnahme", wie Preußen-Coach Pavel Dotchev meinte - und wie die Aachener zunächst scheinbar bestätigen wollten. Denn die Hausherren, die auf Heller (Rot) und Streit (Gelb-Rot) verzichten mussten, machten es den Gästen alles andere als leicht, Pozder brachte kurz nach der Pause sogar einen Heimsieg in Reichweite (49.). Doch wenn es drauf ankommt, kann sich Münster auf seinen Torjäger verlassen. Taylor drehte die Partie im Alleingang, erzielte sowohl den Ausgleich als auch sechs Minuten vor dem Ende das Siegtor zum 2:1. Sieben Tore, vier Vorlagen - eine starke Bilanz des US-Amerikaners nach elf Spieltagen.

Arminia gelingt nur Teilrehabilitation

Einiges gutzumachen hatte die Bielefelder Arminia - ein 0:4 im Derby in Münster wiegt schließlich schwer. "Ich bin heilfroh, dass wir gleich wieder spielen", meinte Trainer Stefan Krämer und sah die schnelle Chance für sein Team, sich zu rehabilitieren. Das gelang allerdings nur teilweise. Gegen den Chemnitzer FC durfte sich die Defensive um Torhüter Platins zwar über ein "zu Null" freuen, das Mitte des ersten Durchgangs bei einem Freistoß von Landeka an die Latte in Gefahr geriet. Offensiv brachten die Ostwestfalen allerdings auch nur wenig zu Stande. Folgerichtiges Resultat: 0:0. Und auch für die nächste Partie am Samstag in Darmstadt ist keine Besserung in Sicht: Top-Torschütze Klos wird dann Gelb-gesperrt fehlen.

Zu einem echten Kellerduell empfing Dortmund II die Babelsberger. Der BVB reagierte noch kurz vor dem Spieltag auf die Personalmisere - im Sturm fehlen Ducksch und Durm - und verpflichtete den Ungarn Balint Bajner. Der 21-Jährige durfte gleich von Beginn an auflaufen, konnte die schwache Torausbeute der Schwarz-Gelben aber bei seiner Premiere auch nicht verbessern. Ohne Stammspieler Bakalorz (5. Gelbe Karte) sammelten die Dortmunder mit einem torlosen Remis aber zumindest ein mageres Pünktchen - das siebte der Saison.

Ondrej Smetana
Gleich klingelt's: Rostocks Ondrej Smetana kurz vor dem Führungstor in Stuttgart.
© imagoZoomansicht

Fascher und Smetana - eine Erfolgsgeschichte

Sein drittes Spiel auf der Hansa-Bank erlebte Marc Fascher beim VfB II, und wie sich Punktverluste mit Rostock anfühlen, weiß der Wolf-Nachfolger immer noch nicht. Was maßgeblich an Stürmer Ondrej Smetana liegt, der unter Fascher nicht mehr zu halten ist. Auch in Stuttgart schlug der Tscheche wieder zu, das 1:0 war sein viertes Tor in den letzten drei Spielen. Der "Smetana-Zauber" scheint derzeit sogar über Auswechslungen hinweg zu wirken: Kaum wurde der Goalgetter ausgewechselt, traf sein Ersatzmann zum 2:0-Endstand. Rostock ist unter Fascher somit weiter auf dem Vormarsch.

Das fünfte Remis in Serie für den SVWW

Im fünften Dienstagsspiel mussten die Kontrahenten Halle und Wehen Wiesbaden jeweils auf eine Stammkraft verzichten: Sowohl Halles Pichinot (Sprunggelenksverletzung und Schulterprellung) als auch SVWW-Kapitän Janjic (Rot-Sperre) mussten zusehen. 1:1 also nach Ausfällen, 1:1 auch nach 90 Minuten. Christ sorgte mit dem schnellen Ausgleich in der 57. Minute dafür, dass die Hessen ihre Remis-Serie auf fünf Unentschieden in Folge ausbauen. Auch Halle baut damit eine - allerdings wenig erfreuliche - Serie aus: Seit fünf Partien wartet der Aufsteiger auf einen Dreier.

26.09.12
 
- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -