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18.09.2012, 11:08

Aachen: Negativserie hält an

Van Eck will "knallhart durchgreifen"

Ein "Krachen im Gebälk" hatte Uwe Scherr, Manager der Aachener Alemannia, vor knappen zwei Wochen angekündigt und daraufhin das gesamte Trainerteam entlassen. Der Einstand des neuen Coachs René van Eck gegen Unterhaching missglückte nun. Eines ist damit sicher: Ruhe kehrt in Aachen in den nächsten Tagen ganz bestimmt nicht ein.

René van Eck
Sah Licht und Schatten im Spiel seiner Alemannia: Aachens neuer Trainer René van Eck.
© imagoZoomansicht

Viel bewegt, nichts er­reicht: So lautet das Fazit nach dem ersten Spiel von René van Eck. Nicht nur der Trainer feierte gegen Unterhaching seine Premiere, auch Chris­tian Weber und A-Junior Maciej Szewczyk spielten erstmals für Aachen in der 3. Liga, das mit 1:3 verlor und seit nun fünf Spielen sieglos ist.

Dabei wurde das Konzept des Trainers, der hinten stabil stehen und aggressiv nach vorne spielen wollte, lange Zeit gut umgesetzt. Doch durch "unnötige Ballverluste, dumme Fouls und Abstimmungsprobleme", wie Torhüter Tim Krumpen treffend zusammenfasste, schenkte Aachen erneut die Punkte her. Auf die Leistung der ersten Halbzeit könne man zwar aufbauen, "aber den Rest müssen wir schnellstens verändern", so van Eck.

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Ersatzspieler verärgert den Coach

Ändern sollte sich auch die Einstellung sei­ner Einwechselspieler. "Wenn man sauer ist, weil man auf der Bank sitzt, dann muss man auch eine Reaktion auf dem Platz zeigen", sag­te van Eck, der ein "knallhartes Durchgreifen" ankündigte: "Der Spieler kann sich das nächs­te Spiel im Fernsehen anschauen", sagte er, ohne einen Namen zu nennen. Gemeint war wohl Oguzhan Kefkir.

Holger Richter

Tabellenrechner 3.Liga
18.09.12
 

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weitere Infos zu van Eck

Vorname:René
Nachname:van Eck
Nation: Niederlande
Verein:Alemannia Aachen

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