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17.09.2012, 11:36

Rostock: Trainerwechsel fruchtet auf Anhieb

Die Hansa-Kogge sieht wieder Land

Nachdem der Zweitliga­absteiger vor zwei Wo­chen die Reißleine gezogen und sich von Übungsleiter Wolfgang Wolf getrennt hatte, ordnen sich bei den schwach in die Saison gestarteten Rostockern nun immer mehr die Reihen. Erst wurde Marc Fascher als neuer Trainer installiert, dann er­klärte sich Hansa-Urgestein Juri Schlünz bereit, vorerst den Mana­gerposten zu übernehmen - und nun gelang sogar der erste Auswärtssieg.

Marc Fascher
Heiterkeit nach gelungenem Debüt: Marc Fascher überraschte mit dem FC Hansa bei Tabellenführer Heidenheim.
© picture allianceZoomansicht

Dass der FC Hansa beim 2:1-Erfolg in Hei­denheim auch noch den Tabellenführer ent­thronen konnte, ist ein angenehmer Nebenef­fekt. Viel wichtiger hingegen ist die Tatsache, dass sich die Rostocker nach dem Trainer­wechsel defensiv endlich gut organisiert prä­sentierten und in der Offensive zudem zahl­reiche Einschussmöglichkeiten erspielten. "Mir hat es gefallen, wie die Mannschaft mei­ne Taktik umgesetzt und früh attackiert hat. Wer in Heidenheim gewinnt", so Fascher, "der braucht zwar das nötige Quäntchen Glück. Das", erklärt der 44-jährige Coach, "haben wir uns allerdings auch hart erarbeitet."

Fascher nahm bei seinem Debüt gleich vier personelle Änderungen zum 1:1 in Wehen vor: Rick Greenen, Ronny Marcos, Johan Plat und Nils Quaschner rückten auf die Bank, Ale­xandre Mendy, Sebastian Pelzer, Edisson Jor­danov und Ondrej Smetana in die Startelf. Die neue Formation ging von Beginn an mutig zu Werke, erspielte sich gleich ein Übergewicht.

Ich war nach dem Schlusspfiff komplett durchgeschwitzt.Marc Fascher über sein Debüt als Hansa-Coach

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Schnell wurde deutlich: Der längst über­fällige Trainerwechsel hat in der tiefsten Kri­se der Vereinsgeschichte sofort gefruchtet. Dennoch bleibt der Coach realistisch. "Wir müssen die Kirche im Dorf lassen, das kann natürlich nur ein Anfang gewesen sein." Zu­mal es auch noch viele wacklige Phasen im Hansa-Spiel gab: "Beim Gegentor", so Fa­scher, "haben wir geschlafen. Ich war nach dem Schlusspfiff komplett durchgeschwitzt - das hat echt Nerven gekostet." Die nächste Nervenprobe steht nun am Samstag an: im Ostduell gegen Halle.

Christian Lüsch

Tabellenrechner 3.Liga
17.09.12
 

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weitere Infos zu Fascher

Vorname:Marc
Nachname:Fascher
Nation: Deutschland
Verein:Hansa Rostock

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