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04.09.2012, 15:54

Wehen Wiesbaden: SVWW-Trainer in Klopp-Manier

Vollmann: "Brauchen den frühen Ballgewinn"

Die Spielzeit 2011/2012 beendete der SV Wehen Wiesbaden als Tabellensechzehnter. Nach acht Runden der laufenden Saison finden sich die Hessen auf genau diesem Rang im Klassement der Dritten Liga wieder. SVWW-Coach Peter Vollmann hadert mit verpassten Chancen, fordert besseres Arbeiten gegen den Ball und beklagt "grobe individuelle Fehler".

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Peter Vollmann
Ernüchtert: Wehens Trainer Peter Vollmann befindet die Lage als ernst aber nicht aussichtslos.
© imago Zoomansicht

"Wir haben zu viele Punkte im Straßengraben liegen gelassen, denn in den meisten Spielen war mehr für uns drin", erklärt Vollmann in einem Interview der vereinseigenen Webseite. Die bisher gesammelten acht Zähler sind dem 54-Jährigen eindeutig zu wenig. "Wir müssen diese Situation ändern", betont er. Dass sich dringend etwas ändern muss, belegt auch die Stellungnahme des Abwehrspielers Michael Wiemann nach dem tristen 1:1-Remis in Rostock: "Wenn wir die Fehler nicht abstellen, gewinnen wir kein Spiel."

BVB-Meistertrainer Jürgen Klopp predigt das so genannte "Arbeiten gegen den Ball" Woche für Woche. Darum geht es auch Vollmann: "Wir brauchen den früheren Ballgewinn, schon bei den Stürmern, den Außenbahnspielern oder Sechsern. Anders können wir keine wirksamen Konter setzen", analysiert der Trainer die taktischen Mängel seiner Elf, die zuletzt unsicher und verkrampft wirkte. Das eigene Spiel immer wieder von hinten aufbauen zu müssen, koste zu viel Kraft, so Vollmann.

Ein weiterer Grund für die magere Punkteausbeute seien schlicht "zu viele grobe individuelle Fehler". Gegen Rostock äußerten sie sich in ungenauen Zuspielen und Konzentrationsmängeln. In Wehen Wiesbaden steht in den nächsten Tagen und Wochen also eine Menge intensive Trainingsarbeit auf dem Programm. Die angespannte Situation möchte Vollmann allerdings nicht noch weiter dramatisieren, wenn er bekräftigt: "Wir stecken in keiner aussichtslosen Lage und müssen uns daher jetzt nicht selbst als Abstiegskandidat einordnen."

04.09.12
 

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