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31.08.2012, 13:14

Karlsruhe/Saarbrücken: Luginger vertraut Keeper Marina

Kollektives Aufatmen beim KSC

Der Knoten ist geplatzt beim Karlsruher SC. Das 3:0 in Dortmund war der erste Saisonsieg der Badener. Dabei glückten nach langer Durststrecke auch die ersten drei Stürmertore der Saison. Trainer Markus Kauczinski ist erleichtert, will angesichts Tabellenplatz 14 aber keine großen Reden schwingen. Am Sonntag gastiert der erstarkte 1. FC Saarbrücken im Wildparkstadion.

Erlösung: Beim 3:0 in Dortmund durften die Spieler des KSC endlich den ersten Saisonsieg feiern.
© imagoZoomansicht

Neuzugang Rouwen Hennings war es, der cool und clever den geradezu erlösenden Führungstreffer erzielte, der ebenfalls neu zu den Badenern gewechselte Koen van der Biezen legte dann per Doppelpack nach. Trainer Kauczinski war sichtlich zufrieden und atmet auf: "Wir haben gezeigt, dass wir es können." Er meint damit: das Toreschießen.

"Dass die Stürmer treffen, das war einfach an der Zeit. Wir haben ihnen immer und immer wieder gesagt: Verantwortung übernehmen, abschließen - dann klappt das", so Kauczinski.

Klar, dass alle Verantwortlichen beim KSC erleichtert waren. Auch, weil die Badener auf den bisher einzigen Torschützen, Hakan Calhanoglu, verzichten mussten. Den türkischen U-20-Nationalspieler hatte ein Hämatom an der Wade außer Gefecht gesetzt.

Es herrscht keine Euphorie. Auf dem Tabellenplatz, auf dem wir stehen, ist dazu auch kein Grund vorhanden.KSC-Trainer Markus Kauczinski

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Für ihn kam Neuzugang Dominic Peitz zu seinem Debüt im KSC-Trikot. Trainer Kauczinski beschrieb sein Gefühlsleben wie folgt: "Natürlich freue ich mich, ich bin erleichtert. Aber es herrscht keine Euphorie. Auf dem Tabellenplatz, auf dem wir stehen, ist dazu auch kein Grund vorhanden."

Von einer Wende zum Guten wollte der Coach nicht sprechen. "Das kann man nicht sagen. Wenn wir so spielen wie die letzten Spiele, werden wir genug gewinnen." Nur was heißt "genug"? Genügend, dass das Ziel Aufstieg erreicht wird? Da wiegelt Kauczinski ab. "Nein, einfach erfolgreich sein. Es bringt nichts, jetzt über etwas anderes zu reden. Wir haben sieben Punkte und stehen nur auf Rang 14. Auf so einer Tabellenposition muss man keine großen Reden schwingen. Wir wollen das nächste Spiel gewinnen." Am Sonntag (14 Uhr) kommt es zum Südwest-Derby gegen den ebenfalls in Fahrt gekommenen 1. FC Saarbrücken.

Saarbrücken im Aufwind

Das Team von Coach Jürgen Luginger holte sieben Punkte aus den letzten drei Spielen und steht somit auf dem achten Tabellenrang. In der letzten Begegnung vor der Länderspielpause wird bei den Saarländern voraussichtlich erneut Enver Marina im Tor stehen. Der 35-jährige Albaner sah bisher bei vier von neun Gegentoren schlecht aus, leistete sich auch gegen Kickers Offenbach bei Reinhardts Freistoß aus 30 Metern einen Fehler, der zum zwischenzeitlichen 0:2 führte. Luginger stärkt ihm jedoch demonstrativ den Rücken: "Andere Spieler haben zum Teil klare Torchancen vergeben. Soll ich die auch alle nicht mehr aufstellen?", ärgert sich der 44-Jährige über die Kritik am Keeper.

Zum Spiel im Wildpark werden rund 1500 FCS-Anhänger erwartet. Obwohl das Derby stets Risiken birgt, beschwichtigt Jörg Rodenbüsch vom Saarbrücker Fan-Projekt "Innwurf: "Das wird ein schönes Spiel zweier Südwest-Vereine mit vergleichbarer Geschichte und Tradition. Viele freuen sich auf dieses Spiel."

Peter Putzing

31.08.12
 

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Nachname:Hennings
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Geboren am:10.07.1985

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