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06.08.2012, 10:25

Erfurt: Präsident Rombach ist gegen Emmerlings Idee

Doch kein Comeback für Zedi

Vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart II rumort es verständlicherweise mächtig beim FC Rot-Weiß. Die Diskussion über den Einsatz des Ex-Kapitäns ist dabei nur ein Beispiel. Immerhin kehren gegen die Schwaben zwei Stützen ins Team zurück.

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Smail Morabit
Nach überstandener Blessur wieder einsatzbereit: Smail Morabit.
© imago Zoomansicht

Das 0:3 in Halle war nicht nur die dritte Niederlage, sondern auch eine erschreckende Offenbarung. Mutlos, leidenschaftslos und führungslos präsentierte sich die Mannschaft, die keine ist. Dass der erst 19-jährige Kevin Möhwald noch am ehesten gefiel, sagt alles über die Verfassung der vermeintlichen Leistungsträger.

Gegen Stuttgart wird sich die personelle Situation zumindest wieder etwas entspannen. Verteidiger Joan Oumari kehrt nach Rotsperre zurück. Auch Stürmer Smail Morabit dürfte nach seiner Schnittwunde am Unterarm wieder dabei sein.

Kein Thema ist dagegen ein Comeback von Ex-Kapitän Rudi Zedi, das Trainer Stefan Emmerling durchaus erwogen hat. "Das wird nicht passieren. Er ist unser Co-Trainer", sagt Präsident Rolf Rombach nach der "unentschuldbaren Klatsche" unmissverständlich. Man könne die Erfurter Jugend-Philosophie nicht infrage stellen, wenn es mal nicht wie gewünscht läuft. Bis auf Ersatztorwart Marcus Rickert saßen in Halle ausschließlich Unter-20-Jährige auf der Bank.

Marco Alles

06.08.12
 

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