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28.04.2012, 16:25

Überblick: Babelsberg gerettet

Aalen folgt dem SVS - Jahn gewinnt, 1. FCH hofft

Es ist vollbracht! Durch das 2:2 beim VfB Stuttgart II steht Aalen als zweiter Aufsteiger neben Spitzenreiter Sandhausen fest. Im Rennen um Rang drei hielt Regensburg dem Druck stand und verteidigte den Relegationsrang durch einen Sieg bei RWO. Einzig Heidenheim, das Münster abfertigte, kann am letzten Spieltag den Oberpfälzern noch in die Suppe spucken. Im Keller machte Babelsberg den entscheidenden Schritt, Jena und RWO trauern.

VfR Aalen jubelt
Es ist vollbracht: Aalens Spieler freuen sich in Stuttgart über den Aufstieg in die Zweite Liga.
© imagoZoomansicht

Der VfR Aalen wird in der kommenden Saison erstmals in seiner Geschichte zweitklassig sein. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl erreichte am 37. und vorletzten Spieltag der Dritten Liga ein 2:2 (0:0) beim VfB Stuttgart II und ist dadurch nicht mehr von Rang zwei der Tabelle zu verdrängen.

Kister (51.) und Dausch (82., Elfmeter) trafen für den VfR und sorgen so für Jubel bei den mitgereisten Fans. Für den VfB war Benyamina (75., 86.) zweimal erfolgreich. Die Stuttgarter mussten nach einer Roten Karte gegen Rüdiger (81., Notbremse) die Partie in Unterzahl beenden.

Jahn hat Matchball und schickt RWO in die Regionalliga

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Der SV Sandhausen und der VfR Aalen sind also oben, fehlt noch der Teilnehmer an der Relegation. Die besten Karten hat eine Runde vor Schluss Jahn Regensburg in der Hand. Die Oberpfälzer gewannen bei Rot-Weiß Oberhausen mit 2:1 (0:0) und haben es am letzten Spieltag gegen Carl Zeiss Jena nun selbst in der Hand. Im Niederrheinstadion drehten Schlauderer (71.) und Laurito (74.) die Führung RWOs durch Jansen (63.) noch um und schickten das Basler-Team damit in die Regionalliga.

Heidenheim einziger Verfolger Jahns

Aus dem Sechskampf um Rang drei wurde am 33. Spieltag ein Zweikampf. Denn nur noch der 1. FC Heidenheim kann Jahn Regensburg am letzten Spieltag noch in die Suppe spucken. Die Ostalbstädter gewannen ihre Partie gegen Preußen Münster souverän mit 4:1 (2:0) und liegen nun drei Punkte hinter den Regensburgern. Ein Sieg kommende Woche beim SV Sandhausen sowie ein Ausrutscher Regensburgs gegen Jena könnte doch noch Rang drei bringen. Allerdings hat es die Elf von Trainer Frank Schmidt nicht mehr in der eigenen Hand. Gegen Münster traf Schnatterer (60., 64.) doppelt, Heidenfelder (2.) sowie ein Eigentor durch Grote (35.) brachten den 1. FCH bereits in Hälfte eins auf die Siegerstraße. Heise (74.) konnte nur noch Ergebniskorrektur betreiben.

Aus für Erfurt, Offenbach, Burghausen und Chemnitz

Tabellenrechner 3.Liga

Alle anderen Kandidaten verabschiedeten sich aus dem Rennen um Rang drei. Im Ostduell verlor der Chemnitzer FC mit 0:2 (0:2) gegen Rot-Weiß Erfurt. Die Sachsen konnten den Negativtrend der letzten Wochen (0-2-3) nicht bremsen, für die Thüringer kommt der Erfolg allerdings zu spät. Drexler (2.) und Reichwein (17.) stellten die Weichen für RWE bereits früh auf Sieg, Chemnitz konnte keine Wende mehr erzwingen.

Laux knipst die Lichter aus

Knapp 10.000 Zuschauer wollten Kickers Offenbach im Rennen um Rang drei unterstützen, nach dem 2:3 (1:1) mussten sie enttäuscht den Heimweg antreten. Die Hessen sind durch die Niederlage raus aus dem Aufstiegsrennen und werden auch die kommende Saison in der Dritten Liga spielen. Ausgerechnet der Ex-OFC-Spieler Laux (41 Spiele, 3 Tore zwischen 2009-11) beendete mit seinem Siegtor in der 88. Minute alle Hoffnungen der Offenbacher. Zuvor trafen Kohler (9.) und Sökler (69.) für Saarbrücken, Hesse (24.) und Husterer (85.) konnten für den OFC jeweils ausgleichen.

Unterhaching endgültig gerettet

Das bayerische Derby zwischen der SpVgg Unterhaching und Wacker Burghausen entschieden die Münchner Vorstädter deutlich mit 4:0 (4:0) für sich. Die SpVgg vertrieb damit endgültig das Abstiegsgespenst aus dem Sportpark, Burghausen muss Rang drei abschreiben. In einer eher einseitigen Partien erzielten Amachaibou (18., 70.) und Tunjic (61.) die Tore für das Herrlich-Team, Burghausens Aupperle unterlief in der 40. zudem ein Eigentor.

Makarenko entscheidet spät über den Abstieg

Im Keller sind die Würfel gefallen. Durch den 1:0-Sieg Babelsbergs gegen Arminia Bielefeld sind die Filmstädter gerettet, RWO und Carl Zeiss Jena (1:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden) müssen neben dem bereits zuvor als Absteiger feststehenden Werder Bremen II den bitteren Weg in die Viertklassigkeit antreten. Allerdings musste auch im Karl-Liebknecht-Stadion bis zur allerletzten Sekunde gezittert werden. Dann aber traf Makarenko in der 94. (!) Minute zum Sieg und sorgte so für die Rettung des Teams von Trainer Dietmar Demuth.

Groß war die Trauer dementsprechend in Jena. Zwar gewann Carl Zeiss dank eines Treffers durch Pichinot (51.) mit 1:0 (0:0) gegen den SV Wehen Wiesbaden, doch der Dreier nützt den Thüringern nichts mehr. Mit 38 Punkten ist das rettende Ufer nicht mehr zu erreichen. Ebenfalls 38 Punkte hat RWO auf dem Konto, auch die Elf von Mario Basler ist nicht mehr zu retten.

Bremen II hat sich mit einer deftigen Niederlage von den eigenen Fans verabschiedet. Die bereits seit längerer Zeit als Absteiger feststehenden Hanseaten unterlagen dem SV Darmstadt 98 mit 0:4 (0:2). Der Aufsteiger bestätigte noch einmal seine gute Saisonbilanz, mit dem Abstieg haben die Lilien bereits nichts mehr zu tun. Uwe Hesse (6., 24.) schoss seine Farben auf die Siegerstraße, Steegmann (83.) und Gaebler (90.) sorgten für den Endstand.

Kachunga verschiebt Meisterschaftsentscheidung

Zweitliga-Aufsteiger Aufsteiger Sandhausen unterlag zudem in Osnabrück mit 1:2 (0:0), die Frage nach dem Meister bleibt somit bis zum letzten Spieltag offen. Das Team von Trainer Gerd Dais hat nun 66 Punkte auf dem Konto, ein Sieg am letzten Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim würde Platz eins bedeuten. Bei einem Remis oder einer Niederlage kommt es auf Aalen (64.) an. Kachunga (63., 87.) avancierte gegen den SVS zum Matchwinner, Klotz (79.) glich zwischenzeitlich aus.

28.04.12
 
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