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16.03.2012, 09:50

Chemnitz: Zwölf Spiele ohne Niederlage

CFC: Der Aufstieg des Aufsteigers

Der Chemnitzer FC ist die Mannschaft der Stunde in der 3. Liga. Die Sachsen, Mitte November noch im Tabellenkeller zufinden, arbeiteten sich in den letzten Wochen Stück für Stück nach oben. Zwölf Spiele in Serie ist der Aufsteiger jetzt schon ungeschlagen, kratzt plözlich sogar an der Tür zum Aufstiegsrelegationsplatz. Der kicker beschreibt die Gründe für das Hoch.

Torjubel der Chemnitzer Spieler
Haben derzeit allen Grund zum Jubeln: Die Akteure des Chemnitzer FC mischen als Aufsteiger die Liga auf.
© imagoZoomansicht

Die Trendwende

Die 0:3-Niederlage gegen Regensburg Mitte November brachte das Fass zum Überlaufen. Linksverteidiger René Trehkopf wurde in die zweite Mannschaft verbannt. Die Profis hockten sich intern zusammen und zogen offensichtlich die richtigen Schlüsse aus der Talfahrt. Abwehrmann Silvio Bankert meint: "Danach ist auch dem letzten Spieler bewusst geworden, dass wir so absteigen werden und alles kaputt machen, was wir mit dem Aufstieg geschaffen haben." Auch Trainer Gerd Schädlich sieht in dieser Partie die Trendwende: "Wir haben uns als Aufsteiger alles hart erarbeitet. Ich habe die Spieler gefragt, ob sie das leichtfertig verspielen wollen."

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Die Abwehr

Die Viererkette hat sich gefunden und stabilisiert. Abwehrchef Toni Wachsmuth spielt seine ganze Erfahrung aus. Auf der Trehkopf-Position mausert sich Thomas Birk immer mehr zur stabilen Größe. "Er hat vor seinem Wechsel zum CFC oft nicht gespielt. Da er manchmal etwas nervös ist, hat es etwas Zeit gebraucht, bis er seinen Spielrhythmus gefunden hat. Jetzt ist er auf dem richtigen Weg", lobt Schädlich seinen linken Verteidiger. Auf der rechten Seite konnte sich der agile Fabian Stenzel, der Offensivgeist Ronny Garbuschewski den Rücken frei hält, etablieren. Daneben bringt der zweikampfstarke Silvio Bankert eine gute Leistung. Zudem fand Torhüter Philipp Pentke schnell aus seiner kleinen Formkrise, er hielt gegen Bremen mehrfach glänzend. In den letzten drei Spielen kassierte der CFC kein Gegentor.

Der Glücksgriff

Anton Fink hat einen Lauf. Der Wintereinkauf entpuppt sich mit sieben Toren in acht Spielen als echter Glücksgriff. Dabei überzeugt der Stürmer nicht nur mit seiner Schnelligkeit und seinem Torriecher. Auch nach hinten arbeitet der 24-Jährige fleißig mit und schafft sich auch außerhalb des Rasens Anerkennung. "Ich schieße die Tore nicht allein, werde oft sehr gut in Szene gesetzt", sagte der vom KSC verpflichtete Angreifer bescheiden.

Trainer und Umfeld

Als es im Herbst Richtung Abstiegsplätze ging, blieb die Führungsetage ruhig. Die Arbeit von Trainer Gerd Schädlich wurde nie infrage gestellt. Der erfahrene Coach ließ sich nicht beirren, hat jetzt eine erfolgreiche Formation gefunden. Das Prinzip Leistung steht an erster Stelle: Auch der 36-jährige Stürmer Pavel Dobry besitzt seine Chance. Für Leistungsträger wie Ronny Garbuschewski, der seinen Wechsel nach Düsseldorf im Falle des Nichtaufstieges verkündete, gibt es keine Extrawürste. Eine Aufstiegsprämie hatte der Mannschaftsrat übrigens bereits vor der Saison ausgehandelt. Sportdirektor Jörg Emmerich schmunzelnd: "Wahrscheinlich wussten die Jungs, wozu sie in der Lage sind."

Jens Wohlgemuth

16.03.12
 

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Vereinsdaten

Vereinsname:Chemnitzer FC
Gründungsdatum:15.01.1966
Mitglieder:707 (30.06.2011)
Vereinsfarben:Himmelblau-Weiß
Anschrift:Chemnitzer Fußballclub e.V.
Reichenhainer Straße 154
09125 Chemnitz
Telefon: (03 71) 5 61 58 11
Telefax: (03 71) 5 61 58 12
Internet:http://www.chemnitzerfc.de/

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