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16.01.2012, 16:07

SV Wehen: Geringe Chancenausbeute - wenig Tore

Lettieri glaubt nicht an Zauberfußball

Gino Lettieri erwartet keine Wunderdinge, aber Lösungen. Und Ergebnisse. Nach einer verkorksten Hinserie "müssen wir uns gegen­über erst mal etwas bieten", sagt der Cheftrainer des SV Wehen Wiesba­den. Der Tabellenstand ist mit Platz 16 alles andere als optimal, jedoch auch nicht dramatisch. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung nach unten, dazu hat der SVWW noch ein Nachholspiel vor der Brust.

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Gino Lettieri (SV Wehen)
Realistischer Optimist: SVWW-Trainer Gino Lettieri strebt den Klassenerhalt an - ohne Kunststücke.
© imago Zoomansicht

"Wir können nicht herkom­men und sagen: So, jetzt spielen wir Zauberfußball und hauen alle weg. Erstens funktioniert das nicht. Und zweitens sind wir noch lange nicht in der Lage dazu", sagte der Coach: "Wir brauchen Stabilität und Si­cherheit. Mehr erst mal nicht."

Lettieri hofft, dass sich die perso­nellen Probleme der ersten Saison­hälfte nicht noch mal wiederholen, auch wenn zur Zeit mit Alf Mintzel (Bänderdehnung) und Benjamin Hübner zwei Leis­tungsträger verletzt sind.

Dafür ist Zlatko Janjic nun endgültig wieder zurück im Kreis der Mannschaft. Der Stürmer, der aufgrund von Diziplinlosigkeiten zwei Monate bei der Reserve trainieren und spielen musste, wurde begnadigt und gehört ab sofort wieder zum Team.

Und auch von erhöhten Erwartungen lässt er sich nicht beirren. "Unser primäres Ziel ist es, so schnell wie möglich die 45, 46 zu Punkte erreichen. Und wenn wir diese Marke erreicht ha­ben, schauen wir weiter. Wichtig ist, dass wir mal über Wochen mit einer Mannschaft spielen können." Das war im Spätsommer 2011 viel zu selten der Fall.

Henning Kunz

16.01.12
 
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weitere Infos zu Lettieri

Vorname:Gino
Nachname:Lettieri
Nation: Italien
Verein:SV Wehen Wiesbaden

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