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07.06.2011, 09:16

Wehen Wiesbaden: Wolfgang Gräf über die Ambitionen

"Der klare Auftrag: Aufstieg"

Wehen Wiesbaden hat mit Zweitligaspielern stark nachgerüstet. Geschäftsführer Wolfgang Gräf (44) über die Ambitionen.

Wehen Wiesbadens Geschäftsführer Wolfgang Gräf
Stärkerer Kader als im Vorjahr: Wehen Wiesbadens Geschäftsführer Wolfgang Gräf.
© imagoZoomansicht

kicker: Herr Gräf, der SVWW hat wie schon im vergangenen Sommer den halben Kader ausgetauscht. Ist der zweite große Umbruch abgeschlossen?

Wolfgang Gräf: Punktuell werden wir noch etwas tun, aber nichts überstürzen. Unser Kader ist stärker als der letztjährige. Wir haben mit Thorsten Burkhardt, Nico Herzig und Marco Christ Spieler verpflichtet, die wir vor einem Jahr unmöglich bekommen hätten. Wir wissen, dass wir ein kleines Risiko eingehen, weil sie mit wenig Spielpraxis kommen. Aber wir haben die Jungs beim Medizincheck von A bis Z auf den Kopf gestellt und festgestellt: Sie sind topfit. Auf der anderen Seite zeigen diese Transfers auch, dass sich der SVWW mit seiner guten Saison Aufmerksamkeit und Anerkennung erspielt hat.

kicker: Allerdings wechselt Kapitän Fabian Schönheim nach Mainz. Ein herber Schlag?

Gräf: Auf der einen Seite schon, auf der anderen Seite hatte es sich angedeutet. Fabian wollte in die Erste Liga, Mainz wollte ihn unbedingt haben. Und dass er nun nach Mainz gehen kann, ist für ihn sicher sehr positiv. Darüber hinaus wurden unsere finanziellen Vorstellungen realisiert. Sportlich ist es ein Verlust, wenn man den Kopf seiner Mannschaft abgeben muss. Jetzt müssen wir ganz schnell Ersatz finden für die linke Verteidigerposition.

Nach einem längeren Gespräch mit Daniel gehen wir davon aus, dass er bleibt.Wolfgang Gräf über Daniel Brosinski

kicker: Flügelflitzer Daniel Brosinski hatte auch das Interesse manches Bundesligisten geweckt.

Gräf: Nach einem längeren Gespräch mit Daniel gehen wir davon aus, dass er bleibt. Das Jahr bei uns wird ihm gut tun - und er wird uns gut tun.

kicker: Während sich einige Drittligisten mit finanziellen Sorgen plagen, tätigt der SVWW einen ambitionierten Transfer nach dem anderen. Wie geht das?

Gräf: Indem man ordentlich haushaltet und wirtschaftet und sich auf allen Ebenen verbessert. Aber wir wissen auch, dass man diese 3. Liga auf Dauer wirtschaftlich nicht überleben kann. Deshalb haben wir vom Präsidium den klaren Auftrag bekommen, in den nächsten beiden Jahren aufzusteigen.

Interview: H. Kunz

 
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