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27.05.2011, 17:19

Stadt wendet Insolvenz ab, aber zur Rettung reicht's nicht

SVB: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel?

Der finanziell stark angeschlagene SV Babelsberg ist zwar offenbar vor der Insolvenz gerettet, wird aber wahrscheinlich in der kommenden Saison nicht in der 3. Liga spielen. Es sei denn, es taucht doch noch ein großzügiger Sponsor auf. Der Verein erhält einen einmaligen Zuschuss der Stadt in Höhe von 700 000 Euro. Zum Verbleib in der Liga müssten die 03er aber noch einmal so viel vorweisen können.

"Chancen auf Ligaverbleib stehen bei drei bis fünf Prozent": Babelsbergs Geschäftsführer Ralf Hechel.
"Chancen auf Ligaverbleib stehen bei drei bis fünf Prozent": Babelsbergs Geschäftsführer Ralf Hechel.
© imagoZoomansicht

Einen Gesamtetat von 2,7 Millionen Euro gilt es zu decken, laut SVB-Präsident Rainer Speer fehlt dazu jedoch mindestens die Hälfte des Betrags. Die Zeit drängt, bis zum 1. Juni muss das fehlende Geld beim DFB nachgewiesen werden.

Nach einem Gespräch zwischen dem Vereinsvorstand und Vertretern der Stadt Potsdam am Freitagnachmittag entschied Oberbürgermeister Jann Jakobs zusammen mit den Fraktionsvorsitzenden, dass der Klub einen Zuschuss von 700.000 Euro aus dem städtischen Haushalt erhalten soll.

Die Geldspritze knüpften die Politiker allerdings an strenge Auflagen. "Bedingung dafür ist, dass es im SVB 03 funktionsfähige Leitungsgremien gibt, der Wirtschaftsplan offengelegt wird und dieser Zuschuss einmalig gewährt wird", hieß es in einer Mitteilung.

Mit der städtischen Hilfe wären die Babelsberger zwar vor der Insolvenz gerettet, der Abstieg in die Regionalliga wäre damit aber nicht zu verhindern.

"Bei der momentanen Beschlusslage sehe ich die Chancen darauf, dass Babelsberg in der kommenden Saison in der 3. Liga spielt, bei drei bis fünf Prozent", sagte Babelsbergs Geschäftsführer Ralf Hechel, der an dem Treffen mit der Stadt teilgenommen hatte, dem SID: "Es fehlt definitiv knapp noch einmal so viel. Ich hatte die Hoffnung, dass die Stadt über ihren Schatten springt und die 3. Liga sichert."

Zuvor hatte es noch nach einem Verbleib der Babelsberger in der dritthöchsten deutschen Spielklasse ausgesehen. Die Fraktionsspitzen im Potsdamer Stadtparlament hatten sich am Donnerstagabend offenbar auf einen Rettungsplan verständigt, bei dem die Stadtwerke für den Verein bürgen sollten. Dazu kam es jedoch nicht.

Das Etatloch des ehemaligen Zweitligisten hängt nach übereinstimmenden Zeitungsinformationen ursächlich mit dem Rücktritt des Babelsberger Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Paffhausen als Chef der Potsdamer Stadtwerke zusammen.

Die ebenfalls von Paffhausen geführte Stadtwerke-Tochtergesellschaft Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) soll demnach alljährlich für die im Babelsberger Etat fehlenden Gelder gebürgt haben. Vor seinem Rücktritt im Zuge einer angeblichen Spitzel-Affäre habe Paffhausen die Bürgschaft anscheinend nicht mehr auf dem Weg bringen können.

 

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