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21.03.2011, 09:45

Braunschweig/Rostock: Tabellenführer setzt sich ab

Lieberknecht sieht ein Zeichen

Braunschweig hat einen weiteren großen Schritt in Richtung 2. Liga gemacht. "Es sind immer noch neun Spiele. Aber wir haben eine sehr gute Ausgangsposition", stellte der Sportliche Leiter Marc Arnold nach dem 2:1 über Rostock noch immer zurückhaltend fest. Es war der elfte Heimerfolg in Serie für die Niedersachsen. Dabei erzielten sie 31:2 Tore.

Aufstieg zum Greifen nah: Kruppke bejubelt mit Kumbela seinen Treffer zum 1:0.
Aufstieg zum Greifen nah: Kruppke bejubelt mit Kumbela seinen Treffer zum 1:0.
© imagoZoomansicht

"Es war wichtig, dass wir nach unserer Niederlage in Erfurt ein Zeichen setzen. Das ist uns verdientermaßen gelungen", zollte Trainer Torsten Lieberknecht seinem Team Lob für die starke Vorstellung vor 23 000 Zuschauern. "Wir hätten nur einen unserer Konter besser zu Ende spielen und das 3:0 machen müssen. Dann wäre es am Ende nicht noch einmal spannend geworden", gab der zweikampfstarke Innenverteidiger Matthias Henn zu bedenken.

Ein halbes Dutzend Mal liefen die Eintracht-Spieler in Überzahl auf das Hansa-Tor zu, vergaben aber jeweils die Chance leichtfertig oder scheiterten an Jörg Hahnel. "Meine Mannschaft hat in dem intensiven, fairen Spiel um jeden Zentimeter gekämpft und gezeigt, dass sie unbedingt gewinnen wollte", erklärte Lieberknecht.

Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie unbedingt gewinnen wollte.Torsten Lieberknecht

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Auch auf Rostocker Seite gab es keine Zweifel, dass der Braunschweiger Sieg verdient war. Hansa-Coach Vollmann hatte gewarnt: Wer sich bei diesem Spiel mehr Fehler erlauben würde, werde als Verlierer vom Platz gehen.

Umso genervter reagierte er, denn sein Team habe "das Spiel mit dem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten weggeworfen". Generell war der Aufbau Richtung Zentrum nicht präzise genug, so dass Hansa über weite Strecken zu wenig Torgefahr versprühte. Erst nach dem Anschlusstreffer konnte Rostock den Druck erhöhen. "Wenn wir den Anschlusstreffer früher hätten erzielen können, wäre mehr möglich gewesen", meint Robert Müller.

Dass der Aufstieg nun doch noch mal in Gefahr geraten könnte, glaubt man bei den Rostockern allerdings nicht, wie die Aussage von Björn Ziegenbein bestätigt: "Wir fangen jetzt nicht an zu wackeln." Laut Vollmann sei es nun das Ziel, "den Abstand nach hinten zu wahren". Deshalb soll nun ein Heimsieg gegen Carl Zeiss Jena aufkommende Zweifel vertreiben. Von Platz eins spricht in Rostock dennoch vorerst niemand mehr.

Th. Fröhlich/S.Fröbe

21.03.11
 
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