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27.02.2011, 15:50

Spitzenduo marschiert - Offenbach beurlaubt Wolf

Bayern verlieren erneut

Braunschweig und Rostock halten weiter Kurs auf die 2. Liga. Im Kampf um Platz drei hieß der Sieger diesmal Wehen Wiesbaden (5:2 gegen Heidenheim). Offenbach, Erfurt und Koblenz mussten sich mit einem 1:1 begnügen. Bremen hilft der Punkt gegen Stuttgart im Abstiegskampf kaum weiter. Den nächsten Rückschlag gab es für die Bayern gegen Dresden.

Maik Kegel
Erzielte die Führung für Dynamo Dresden: Maik Kegel.
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Das Drittliga-Wochenende schlossen am Sonntag der FC Bayern II und Dresden ab. Die Sachsen gewann beim Tabellenschlusslicht Bayern München II mit 2:1 (2:1). Maik Kegel (25.) und David Solga (42.) schossen die Dresdner mit 2:0 in Führung. Mario Erb (44.) verkürzte kurz vor der Halbzeit. In der 75. Minute sah Dresdens Robert Koch wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Trotz Überzahl gelang den Gastgebern aber nicht mehr der Ausgleich, die zweite Mannschaft des FC Bayern ist damit weiter abgeschlagen Tabellenletzter.

Eintracht unwiderstehlich

Dennis Kruppke und Marco Bolland (Braunschweig)
Jubelten auch in Ahlen: Dennis Kruppke (l.) und Marco Bolland.
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Braunschweig bleibt in Liga drei das Maß aller Dinge. Ein Tor von Kruppke brachte die Eintracht in Ahlen kurz vor der Pause auf die Siegerstraße. Viermal in Folge hatte der nunmehr 16-mal in Serie ungeschlagene Spitzenreiter 2:0 gewonnen. Am Samstag waren nach dem Wechsel sogar noch zwei Treffer und damit ein 3:0-Erfolg drin. Ahlen, das seine Negativserie nach sieben sieglosen Spielen in Offenbach überraschend beendet hatte, muss sich im Abstiegskampf weiter Sorgen machen. Braunschweig kann sich bei seinen Planungen bei 17 Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang langsam auf die Zweite Liga konzentrieren.

Gleiches gilt für den Tabellenzweiten aus Rostock, der 13 Zähler vor Platz drei liegt. Fünf Spiele in 14 Tagen hatten bei Hansa Spuren hinterlassen: Die 0:3-Pleite in Unterhaching war für Peter Vollmann "ein körperliches Problem". Im Heimspiel gegen Babelsberg kam die Hansa-Kogge jedoch wieder auf Kurs. Jänicke, ein Mitglied der zuletzt schwächelnden Mittelfeldreihe, stellte die Weichen schon früh auf Sieg. Vujanovic sorgte in der Schlussminute für den 3:0-Endstand.

Wolf nicht länger OFC-Trainer - Agyemang schockt Erfurt

Hinter dem Spitzenduo gewinnt das Gerangel um Rang drei weiter an Spannung. Kickers Offenbach kam bei Abstiegskandidat Aalen nicht über ein 1:1 hinaus. Hubers Tor (22.) hellte die Miene von OFC-Coach Wolfgang Wolf zwar zunächst auf. Doch Winter-Neuzugang Fink sorgte mit seinem vierten Tor im fünften Spiel für den VfR, einem Handelfmeter, dafür, dass die Aalener nicht in die Abstiegszone rutschen. Die Hessen beurlaubten indes am Abend ihren Trainer. Nach zwölf Punkten aus zwölf Spielen teilte der Traditionsklub Wolfgang Wolf die Entscheidung in einem persönlichen Gespräch mit.

Die Offenbacher bleiben allerdings Dritter, weil sich Rot-Weiß Erfurt gegen Burghausen vor heimischer Kulisse ebenfalls mit einem 1:1 begnügen musste. Die Gastgeber führten dank Kapitän Zedi (15.) zwar lange, mussten kurz vor Schluss jedoch den Ausgleich hinnehmen: Diesen markierte Wacker-Torjäger Agyemang. Sein viertes Tor aus den vergangenen drei Spielen.

Sieben Tore im Verfolgerduell in Wiesbaden

Daniel Brosinski (Wehen)
Machte den Wehener Doppelschlag perfekt: Daniel Brosinski.
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Zum großen Gewinner des Wochenendes avancierte Wehen Wiesbaden. Im Verfolgerduell gegen Heidenheim verspielten die Hessen bis zur Pause zwar zunächst eine 2:0-Führung - Gäste-Torjäger Mayer gelang dabei sein 19. Saisontor -, doch nach dem Wechsel schlug das Pendel nach einem Doppelschlag durch Ziemer und Brosinski (67./69.) wieder zugunsten der Gastgeber aus. Salem stellte kurz vor Schluss den 5:2-Endstand her. Während der FCH, dessen Coach Frank Schmidt unlängst seine Aufstiegsambitionen erneuert hatte, nach dem 1:2 in Stuttgart einen weiteren Rückschlag zu verdauen hat, ist Wehen wieder dick im Geschäft. Nur noch einen Punkt liegen die Wiesbadener hinter den Kickers, die allerdings noch ein Nachholspiel in der Hinterhand haben.

Auch Koblenz hätte mit einem Heimsieg gegen Unterhaching wieder Ansprüche auf Rang drei anmelden können. Am Ende musste die TuS jedoch froh sein, überhaupt noch einen Punkt ergattert zu haben. Der Ex-Hachinger Steegmann glich Balkans Führung zehn Minuten vor dem Ende aus. Das vierte 1:1 des Nachmittags gab es im Reserveduell zwischen Bremen und Stuttgart, das Werder im Abstiegskampf keinen Deut weiterbringt.

Dais jubelt im zweiten Anlauf

Fünf Spiele wartete Abstiegskandidat Sandhausen auf einen Sieg, vier Partien auf einen Punkt - am Freitagabend hat es für den SVS gegen Saarbrücken zum ersehnten Dreier gereicht. Somit feierte der neue alte Trainer Gerd Dais, der bei seinem Comeback das Ruder in Dresden (1:3) noch nicht herumreißen konnte, den ersten Sieg unter seiner Regie. "Es muss einfach ein Dreier her, ohne Wenn und Aber", hatte der verletzte Stürmer Dorn im Vorfeld geäußert - und fand Gehör bei seinen Teamkollegen. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich des FCS brachte die Heimelf nicht aus dem Konzept. Danneberg sowie Löning per Elfmeter sorgten für den Erfolg gegen Saarbrücken, das nach drei ungeschlagenen Partien wieder einmal als Verlierer vom Platz musste.

 
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