"Wir waren auch bei Gleichzahl schon die bessere Mannschaft", bilanzierte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht, dessen Team nach den beiden Platzverweisen gegen die Gastgeber möglichst schnell das zweite Tor machen wollte. "Wir wollten endgültig Ruhe reinbringen", so Lieberknecht.
Mit einigen taktischen Umstellungen hatte der Coach neuen Schwung entfacht. Mit dem langen Rechtsverteidiger Benjamin Kessel, mit Markus Unger als "Staubsauger" vor der Viererkette und dem kopfballstarken Stürmer Mathias Fetsch schickte Lieberknecht gleich drei Neuzugänge von Beginn an aufs Feld. Und die dankten ihm das Vertrauen.
"Alle drei haben eine sehr solide Leistung gebracht, die aber noch ausbaufähig ist", so der Coach. Dennis Kruppke zog er aus vorderster Linie zurück ins linke Mittelfeld, Mirko Boland wechselte auf die rechte Seite. Jungstar Karim Bellarabi musste auf die Bank.
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