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01.06.2010, 17:22

Jena: Lizenzerteilung rückt näher

Raab löst van Eck ab

Die Saison ist längst vorüber, doch der FC Carl Zeiss Jena kommt derzeit einfach nicht zur Ruhe. Neben der existenzbedrohenden wirtschaftlichen Situation des Drittligisten ist nun eine weitere Baustelle auf der sportlichen Seite hinzugekommen. Der Vertrag mit dem bisherigen Trainer René van Eck wurde auf dessen Wunsch hin mit sofotiger Wirkung aufgelöst. Mit Jürgen Raab steht bereits ein Nachfolger parat.

René Van Eck & Jürgen Raab
Der eine geht, der andere kommt: René van Eck (li.) verlässt Jena. Jürgen Raab übernimmt das Traineramt.
© picture allianceZoomansicht

"Wir haben dem ausdrücklichen Wunsch Renés entsprochen. Es war seine persönliche Entscheidung, die wir auch respektieren. Gleichwohl bedauern wir den Entschluss René van Ecks, da er eine sehr gute Arbeit abgeliefert hat", wird Lothar Kurbjuweit, Sportlicher Leiter des FCC auf der Website des Vereins zitiert.

Wie der Verein verlauten ließ, habe sich in den letzten Wochen in mehreren Gesprächen zwischen dem Niederländer und der Vereinsführung eine Trennung bereits abgezeichnet. Der Vertrag des 44-Jährigen war noch bis zum Ende der kommenden Saison datiert. Genauere Angaben zu den Gründen des Übungsleiters wurden nicht bekannt.

Seit September 2008 war van Eck, mit Ausnahme einer etwa zweimonatigen Unterbrechung zwischen März und Mai 2009, bei den Thüringern als Cheftrainer verantwortlich. Nun übernimmt Jürgen Raab das Team, das die Saison als Fünfter abschloss.

"Wir freuen uns, mit Jürgen Raab einen Trainer gefunden zu haben, der den Verein und dessen Umfeld sehr genau kennt und ein absoluter Fachmann ist", erklärte Kurbjuweit.

Der 51-jährige Raab war zwischen 1976 und 1992 für Carl Zeiss aktiv. Zuletzt war der ehemalige DDR-Auswahlspieler als Scout bei Borussia Mönchengladbach tätig, nachdem er zuvor an der Seite von Hans Meyer in Nürnberg und bei der Borussia als Co-Trainer fungierte. In Jena erhält er einen Vertrag bis zum Jahr 2011.

"Natürlich habe ich schon auf Grund meiner sportlichen Vita eine große Verbindung zum FC Carl Zeiss Jena. Ich bin kein Freund von großem Pathos. Jetzt geht es vordringlich darum, den FCC wirtschaftlich und sportlich in ruhiges Fahrwasser zu bringen", sagte Raab zu seiner neuen Herausforderung.

Lizenzerteilung rückt in greifbare Nähe

Unterdessen fand am Montag ein Treffen zwischen Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena, Hartmut Beyer, Präsident des FC Carl Zeiss Jena sowie Vertretern der Thüringer Aufbaubank und dem Vorstand der Sparkasse Jena-Saale-Holzland statt. Im Ergebnis wurde von den Teilnehmern eine Erklärung zur Sicherung der Zukunft des Vereins unterzeichnet.

FCC-Präsident Beyer erklärte, dass auf der Grundlage dieser Hilfe die Lizenz beim DFB und der Spielbetrieb für die kommende Saison gesichert werden kann. Bis zum 4. Juni hat der Traditionsklub Zeit, die erforderlichen Liquiditätsnachweise zu erbringen.

01.06.10
 

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