Überblick: OFC spielt Remis - Osnabrück zerlegt BVB II
Aue klettert auf Rang vier
Aue springt auf vier - "Löwen" weiter auf Kurs
Aus den vergangenen drei Partien holten die Auer nur einen mageren Punkt. "Auch wir wollen neue Höhen erreichen", versicherte Trainer Rico Schmitt, sagte gleichzeitig jedoch auch: "Man tut gut daran, sich nach unten abzusichern." Am Samstagnachmittag gastierte nun der Tabellenzweite Wacker Burghausen im Erzgebirge.
Und gegen die Oberbayern verlief alles früh nach Plan für die Hausherren. Eine Rote Karte für Burghausens Abwehrmann Gorka brachte die Erzgebirger in Vorteil - Braham, mit Saisontor Nummer acht, und Glasner nutzten die numerische Überlegenheit und legten den Grundstein für den ungefährdeten 3:0-Sieg ihrer Elf. Der Lohn für den souveränen Auftritt: Tabellenplatz vier.
Der 17. Spieltag
Durch das furiose 6:0 gegen den SV Sandhausen kletterte Eintracht Braunschweig zuletzt von neun auf drei. Bei den "kleinen" Bayern, die das Tabellenende zieren, sollte der Relegationsplatz behauptet werden. Dies schien zunächst zu gelingen, da Stürmer Onuegbu weiter Zielsicherheit bewies und die "Löwen" zur Halbzeit in Front brachte. Doch die Bayern, nach drei Platzverweisen im Derby gegen Wacker erheblich geschwächt, konnten durch einen späten Treffer von Hajdarovic noch einen Punkt retten.
Der BVB geht in Osnabrück leer aus
Die Konkurrenz schlief allerdings nicht. So hatte der VfL Osnabrück gegen Dortmund II drei Punkte fest eingeplant, unterlag doch unlängst sogar die Bundesliga-Mannschaft des BVB im Pokal an der Bremer Brücke. Der BVB leistete lange Wiederstand - erst ein Foulelfmeter, den Mittelfeldmann Heidrich in der zweiten Hälfte verwandelte, brachte die Gastgeber entscheidend nach vorne. Am Ende hieß es gar 4:1 für Osnabrück, das damit sportlich an diesem Wochenende für positive Schlagzeilen sorgen konnte.
Wuppertals Befreiungsschlag
Unterhaching kassierte zuletzt eine überraschende 0:2-Heimpleite gegen Heidenheim. In Wuppertal wollten die Schützlinge von Trainer Ralph Hasenhüttl wieder zurück in die Erfolgspur. Doch der WSV zeigte sich in den letzten Partien erstarkt und setzte gegen die Münchner Vorstädter erfolgreich zum Sprung aus den Abstiegsrängen in höhere Tabellengefilde an. Mit 1:0 wurden die Süddeutschen kleingehalten, das Tor des Tages erzielte Damm.
Aufsteiger punkten - Jahn jubelt wieder
Aufsteiger Holstein Kiel angelte sich beim torlosen Remis gegen Erfurt einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Auch Neuling Heidenheim sammelte Punkte und fügte Jena mit einem 3:1-Sieg die zweite bittere Pleite in Folge zu. Vor Wochenfrist hatten die Thüringer bereits im Ost-Derby gegen Dynamo Dresden mit 0:4 danebengelangt!
Für die abstiegsbedrohten Sachsen dagegen war Regensburg diesmal eine Nummer zu groß. Der Jahn konnte erstmals nach sechs Partien ohne Erfolgserlebnis mit 2:0 wieder triumphieren, und schickte die Dresdner punktlos und mit der Roten Laterne im Gepäck auf den Weg zurück nach Hause.
Tor-Spektakel in Sandhausen
Heiß her ging es in Durchgang zwei beim Vergleich zwischen Sandhausen und Werder Bremen II. Nur fünfzehn Minuten benötigten die Akteure für ein Torspektakel in Durchgang zwei. Dabei brachte Menga die Gäste gleich zweimal in Front, doch immer wusste der SVS die richtige Antwort. Torjäger Dorn besorgte mit Saisontreffer Nummer elf den 2:2-Endstand und besiegelte die Punkteteilung.
Wiesinger steigt mit Sieg ein
In der vergangen Saison saß Michael Wiesinger schon einmal als Interimscoach auf der Bank des FC Ingolstadt, verlor nach der Entlassung Thorsten Finks 3:4 gegen Mainz. Sein Einstand nach der Beurlaubung von Horst Köppel verlief da schon erfolgreicher. Am Freitagabend gewann er mit dem FCI klar mit 4:2 in Stuttgart und betrieb so Werbung in eigener Sache. Kapitän Leitl zeigte sich nervenstark und brachte mit zwei verwandelten Elfmetern die Gäste auf die Siegerstraße. Während der VfB im Tabellenmittelfeld auf der Stelle tritt, rückt Ingolstadt vorübergehend auf Rang drei vor.
Tore satt im Hessen-Derby
In einem packenden Hessen-Derby trennten sich Wehen Wiesbaden und Spitzenreiter Offenbach am Ende 3:3. Die Zuschauer sahen zunächst eine effektive Heimmannschaft, die zwei Tore vorlegte und so den OFC unter Druck setzte. Der antwortete durch Mesic noch vor der Pause und erhöhte in Durchgang zwei die Schlagzahl. Der Schuss ging zunächst nach hinten los, denn Öztürk markierte den dritten Treffer für die Moser-Elf. Der Aufstiegskandidat aus Offenbach schlug aber eiskalt zurück. Ulm traf doppelt und sicherte dem OFC das verdiente Remis.







