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12.11.2009, 12:17

Jena: Wird Röhlinger Präsident? - Trauerflor für Enke

Kompletter Vorstand tritt zurück

Dem sportlichen Desaster mit dem 0:4 gegen Dynamo Dresden folgte das Chaos in der Jenaer Füh­rungsetage. Präsident Peter Schrei­ber trat von seinem Amt zurück - seiner Empfehlung an die Vor­standsgenossen, es ihm gleichzu­tun, folgten diese einen Tag später. Der Aufsichtsrat nahm zumindest den Rückzug des Restpräsidiums wohlwollend zur Kenntnis. Doch was steckt dahinter?

René van Eck, Carl Zeiss Jena
Sein Verein kommt nicht zur Ruhe: René van Eck, Trainer von Carl Zeiss Jena.
© imagoZoomansicht

Peter Schreiber spricht von fortwährenden Indiskretionen, der gezielten Verbreitung von Halb­wahrheiten und der systematischen Beschädigung seiner Person, die ihn zum Rückzug bewogen.

In der Tat drängte sich der Eindruck auf, dass Peter Schreiber mehr gegen als mit seinen Vorstandskollegen arbeitete, ja, arbeiten musste. Das Präsidium war zu großen Teilen zusammen­gestellt von Schreibers Vorgänger Rainer Zipfel. Zuletzt wurden die Differenzen immer deutlicher. Schreiber scheiterte, weil er dies nicht früh genug erkannte.

Überdies schaute er nur zu, wie Ex-Sportchef Carsten Linke und Ex-Trainer Hen­ning Bürger den Verein mit unsin­nigen Personalentscheidungen im Kader an den sportlichen Abgrund trieben. Drei Trainer gab es in der letzten Saison, ein klarer Kurs sieht anders aus. Auch finanziell ist der Klub angeschlagen, etwa 500 000 Euro fehlen noch im Etat, ein Tri­kotsponsor ist nicht in Sicht.

Alt-Ober­bürgermeister wird als Präsident gehandelt

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An der Mannschaft geht die stän­dige Unruhe nicht vorbei, in den letzten neun Pflichtspielen gab es nur einen Sieg. Viele Verletzte und Sperren zwangen Trainer René van Eck immer wieder dazu, seine Start­formation umzubauen. Dadurch fehlte es an Konstanz, das Team ist bis heute kaum eingespielt.

Um das Führungschaos im Verein endlich zu beenden, will der Aufsichtsrat in den nächsten 14 Tagen einen neuen Präsidenten bestimmen. Als Kandidat wird Jenas Alt-Ober­bürgermeister Peter Röhlinger, der aktuell Bundestagsabgeordneter ist, gehandelt.

Mannschaft trägt Trauerflor für Enke

Mit Bestürzung reagierte der Verein auf die Nachricht vom Tod von Robert Enke. "Für uns alle ist das ein großer Schock. Robert war immer sehr ehrgeizig und hat im sportlichen Bereich alle seine Ziele erreicht. Sein viel zu früher Tod trifft uns alle sehr", versuchte Mannschaftsleiter Uwe Dern die Stimmung in Worte zu fassen.

Jena ist Robert Enkes Geburtsstadt, beim FC Carl Zeiss stand er zwischen 1985 und 1996 zwischen den Pfosten. Zu Enkes Ehren wird die Mannschaft beim nächsten Pflichtspiel in Heidenheim (21.11.) im Trauerflor auflaufen.

12.11.09
 
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