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12.10.2009, 16:37

Osnabrück: DFB-Pokal-Ticket sicher

Enger Pokalfight geht an den VfL

Durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen den Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig zog der VfL Osnabrück ins Finale des niedersächsischen Landespokals ein und sicherte sich somit vorzeitig die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals der Saison 2010/11. Nach einer hart umkämpften Partie gelang Osnabrück außerdem eine kleine Revanche für den ersten Spieltag der laufenden Drittliga-Saison, als man bei der Eintracht mit 0:1 unterlag.

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Tino Berbig jubelt.
Hielt den entscheidenden Elfmeter: Osnabrücks Nummer Eins Tino Berbig.
© imago Zoomansicht

Nachdem das Duell der beiden Tabellennachbarn - Osnabrück belegt in Liga drei mit 19 Punkten Platz acht, die Eintracht rangiert mit 18 Zählern zwei Plätze dahinter - ausgeglichen begonnen hatte, setzte Braunschweig den ersten Akzent: Dennis Kruppke, der auch schon beim Aufeinandertreffen beider Teams am ersten Spieltag dieser Saison in der Liga das Siegtor für die damals gastgebende Eintracht schoss, brachte die Löwen vor 8000 Zuschauern mit 1:0 in Führung.

Die Hausherren blieben in Hälfte eins weitestgehend harmlos und zeigten erst nach dem Pausentee mehr Initiative, ohne allerdings die abgeklärte Verteidigung der Braunschweiger ernsthaft in Gefahr zu bringen. Einzig Björn Lindemann zwang Eintracht-Keeper Marjan Petkovic mit einem Freistoß in der 63. Minute zu einer Glanztat.

Als Braunschweig schon mit einem Bein im Finale des niedersächsischen Landespokals zu stehen schien, versenkte Osnabrücks Henrich Bencik zwei Minuten vor dem Schlusspfiff eine Flanke von Thomas Reichenberger mit dem Kopf zum Ausgleich.

Im direkt folgenden Elfmeterschießen bewiesen die Gastgeber dann die besseren Nerven: Nachdem bereits die Versuche von Tim Danneberg (Braunschweig) und Björn Lindemann (Osnabrück) abgewehrt werden konnten, scheiterte Norman Theuerkauf als Braunschweigs letzter Schütze an VfL-Schlussmann Tino Berbig. Angelo Barletta schoss Osnabrück im Anschluss ins Finale des Niedersachsen-Pokals gegen Regionalligist SV Wilhelmshaven und sicherte seinem Team gleichzeitig die Teilnahme am DFB-Pokal in der nächsten Saison.

Osnabrücks Henrich Bencik.
Sein später Ausgleich rettete den VfL: Henrich Bencik.
© imago Zoomansicht

In der Pressekonferenz zeigte sich Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht zwar enttäuscht ob der knappen Niederlage, vor allem die kämpferische Leistung seines Teams stimmte den Trainer jedoch optimistisch für die kommenden Aufgaben in der dritten Liga: "Wir werden wieder aufstehen," gab er sich kämpferisch.

Auch Osnabrück-Trainer Karsten Baumann machte dem Gast Komplimente und sprach von einer "sehr guten" Braunschweiger Mannschaft, die es seinem Team sehr schwer gemacht habe, überhaupt Torchancen herauszuarbeiten. Den späten Ausgleich des VfL kommentierte der über den Sieg seiner Truppe erleichterte Baumann humorvoll mit den Worten: "Wenn du meinst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo 'ne Flanke her."

Am 13. Spieltag der dritten Liga gastiert der VfL Osnabrück, der kürzlich mit einem Erfolg gegen den HSV im DFB-Pokal für Furore gesorgt hat, am Samstag bei den Amateuren von Bayern München (Platz 17), Eintracht Braunschweig hingegen kämpft beim Tabellenletzten Wuppertaler SV um Punkte.

12.10.09
 
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