"Anfangs haben wir eher den Fuß zurückgezogen, sind ausgewichen, wollten die Dinge spielerisch regeln", sagt Sebastian Reinert: "Zum Glück haben wir irgendwann eingesehen, dass wir uns über den Fight in so ein Spiel beißen müssen." Die Einsicht kam spät, nicht zu spät. Nach dem sechsten Spieltag fand sich der SVWW auf dem letzten Platz wieder. Mit drei Punkten. Bittere Realität.
Dass ziemlich genau einen Monat später von der Untergangsstimmung nicht mehr viel übrig ist und man im Umfeld sogar eine gewisse Euphorie spürt, liegt an den Taten, die die Moser-Elf danach folgen ließ. Fünf Spiele ohne Pleite, zuletzt drei Siege in Folge, 13 von 15 Punkten, der Anschluss.
Fünfmal in Folge ließ der Coach dieselbe Elf beginnen - Spieler bissen sich fest, mit denen kaum jemand gerechnet hat (die Verteidiger Lukas Billick und Kai Gehring, der Flügelflitzer Christian Kunert); erfahrene Akteure wie Schönheim oder Reinert übernahmen Verantwortung, spielen seitdem überragend und sind die unumstrittenen Chefs. Und Moser scheut sich nicht, auf vermeintlich größere Namen (Glibo, Weigelt, Boskovic) zu verzichten.
Mit dem Erfolg kam das Selbstvertrauen und die Sicherheit - zuletzt trat der SVWW wie ein Spitzenteam auf, auch wenn Moser das nicht gerne hört. "Zufriedenheit", sagt er, "ist ein schlechter Ratgeber. Wir haben noch nichts erreicht und einen weiten Weg vor uns und da wollen wir jetzt nicht stehenbleiben."
Am kommenden Wochenende steht nun das Spiel bei Borussia Dortmund II auf dem Programm. Wehen kann sich auf ein knappes Resultat gefasst machen, bei Spielen mit BVB-II-Beteiligung gab es in der laufenden Spielzeit erst einmal einen Sieger mit einer Tordifferenz von zwei Toren. Moser ist vor dem Duell jedoch nicht bange: "Wir haben Respekt vor den Dortmundern, gehen aber gut vorbereitet in die Partie, in der wir unser Spiel durchbringen und so zählbares mitnehmen wollen."
Neues gibt es unterdessen aus dem Lazarett der Hessen zu vermelden. Am Mittwoch wurde Mittelfeldakteur Josip Landeka, der sich am letzten Wochenende gegen Osnabrück einen Bruch im linken Sprunggelenk zugezogen und das Syndesmoseband verletzt hatte, erfolgreich am linken Knöchel operiert und fehlt nun weitere acht bis zehn Wochen. Verteidiger Thorsten Barg (Kreuzbandriss) befindet sich in der Reha und Mittelfeldspieler Steffen Bohl soll in der kommenden Woche mit dem Aufbautraining nach seiner Gallen-Operation beginnen.
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lasmirandadennsiwillja
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Re (2): Wiederholungsspiel also...achso....
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katzereloaded
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