Wacker hat sich mit einem 1:0 gegen Wuppertal, das Wolf sicherte, nicht nur für die 1:6-Niederlage in Heidenheim rehabilitiert, sondern auch die Tabellenspitze der 3. Liga erklommen. Wuppertal wehrte sich nach Kräften, hatte durchaus Möglichkeiten, verließ den Platz aber als Verlierer. Wacker-Kapitän Kresin scheiterte mit einem Foulelfmeter an Torwart Maly.
Aue musste auf die Stürmer Ramaj (3 Tore) und Braham (6) verzichten, stürzte aber dennoch Regensburg von der Tabellenspitze. Spätestens mit dem 3:0 durch Paulus war die Partie gelaufen, der Anschluss von Beigang kam für die Oberpfälzer zu spät. Während Aue nach Punkten mit der Weinzierl-Elf aufschloss, rutscht diese mit der zweiten Niederlage in Folge auf Rang drei ab.
Einen Sprung von Rang sechs auf zwei machte Offenbach. Die Kickers - erst sieben Gegentreffer - zeigten sich gegen Jena in Torlaune, fertigten Carl Zeiss durch Tore von Pospischil, Ulm, Mesic und Pfingsten 4:0 ab und stürmten auf einen Aufstiegsrang.
Von dem hat sich Sandhausen mit der dritten Pleite in Folge verabschiedet. In Osnabrück gab es für den SVS nichts zu holen. Osnabrück beendete seine kleine Negativserie von zwei Niederlagen ohne Torerfolg und bleibt an den Spitzenrängen dran. Siegert brachte den VfL auf die Siegerstraße, Mintzels Anschlusstreffer beim Stand von 0:3 kam für die Gäste zu spät.
Erneut in der Nachspielzeit verschenkte Unterhaching zwei Punkte. Die SpVgg führte durch zwei Schweinsteiger-Tore in Ingolstadt 2:1, ehe FCI-Torjäger Hartmann im Derby doch noch zuschlug und mit seinem elften Saisontreffer zum 2:2 ausglich
Schweren Zeiten geht Dresden entgegen, das nach der Niederlage in Bremen, die Oehrl mit zwei Toren besiegelte, auf einem Abstiegsplatz angekommen ist. Dort steht auch weiter der FC Bayern II. Die Münchner unterlage in Erfurt nach Gegentoren von Semmer und Rockenbach mit 0:2. Dortmund vergab in der Schlussphase einen Dreier, bleibt durch das 1:1 gegen Wehen Wiesbaden aber dennoch über dem Strich. Im Mittelfeld hängt Braunschweig fest, das gegen Heidenheim durch Onuegbu noch zu einem Zähler kam.
Nach der bitteren 3:5-Pleite in Wuppertal hat sich Holstein Kiel am Freitagabend ein Erfolgserlebnis feiern können. Obwohl Interims-Trainer Torsten Fröhling auf gleich acht kranke, verletzte oder gesperrte Spieler verzichten musste, gewannen die "Störche" gegen das spielstarke VfB Stuttgart II mit 2:0. Held des Tages aus Kieler Sicht war Michael Holt, der in der 58. Minute die Führung erzielte und in der 87. Minute per verwandeltem Foulelfmeter noch einmal nachlegte. Mit dem Dreier können sich die Nordlichter etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen.
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