Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
Stuttgarter Kickers

Stuttgarter Kickers

3
:
3

Halbzeitstand
1:0
1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim


STUTTGARTER KICKERS
1. FC HEIDENHEIM
15.
30.
45.


60.
75.
90.














Stuttgarter Kickers verspielen Drei-Tore-Vorsprung

Thurk krönt eine fulminante Aufholjagd

Die Heimserie der Kickers ist gerissen! Trotz einer 3:0-Führung konnten die Blauen aus der Neckarmetropole Klassenprimus Heidenheim nicht bezwingen, die sich aufopferungsvoll gegen die zwischenzeitlich sicher geglaubte Niederlage stemmten. Vor allem in den zwanzig Minuten nach dem Pausenpfiff ließen es die Akteure ordentlich krachen. Nach zuvor acht Heimsiegen in Folge musste die Steffen-Elf also einen Punktverlust einstecken, der FCH baute seine Serie ohne Niederlage auf nunmehr 15 Partien aus und bleibt unangefochten Spitzenreiter.

Kickers-Coach Horst Steffen beließ es gegenüber dem 2:2 in Unterhaching bei einem Personalwechsel: Braun verdrängte Müller auf die Ersatzbank. Sein Pendant Frank Schmidt brachte im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Saarbrücken vier Neue: Vier, Sökler und Sauter rückten für Wittek, Morabit (beide Gelbsperre) und Bagceci in die Startelf. Zudem hütete Routinier Sabanov nach überstandener Wadenprellung wieder das Heidenheimer Tor, Sattelmaier musste seinen Platz räumen.

Vollgasfußball

Zeit für eine Abtastphase nahmen sich beide Parteien keineswegs, sodass sich das Duell zwischen dem besten Rückrundenteam und dem Liga-Primus prompt das Prädikat Spitzenspiel verdiente. Den etwas besseren Start erwischten die favorisierten Ostalbstädter, die den heimstarken Kickers kaum Platz für ein gepflegtes Aufbauspiel ließen und ihrerseits auch den ersten Abschluss verbuchten. Schnatterer prüfte Wagner mit einem tückischen Aufsetzer (8.). Im Gegenzug meldete Soriano auch die Gastgeber-Offensive an, und wie! Eine butterweiche Calamita-Flanke vollendete der Angreifer im langen Eck - 1:0 (9.).

Zwar wirkten die Gäste in der Folgezeit weiterhin optisch überlegen, die Hausherren waren es aber, die zielstrebiger in Richtung Tor agierten. Beinahe hätte Soriano schnell nachgelegt, doch sein Kopfball klatschte gegen den Querbalken (17.).

Sattelfest

Nach knapp 25 Minuten schalteten die Akteure einen Gang zurück. Die ausgeglichene Partie zeichnete sich dann eher durch leidenschaftliche Zweikämpfe im Mittelfeld als nennenswerte Strafraumszenen aus. Ein Lob gebührte allerdings auch beiden Defensivverbunden, die kaum Lücken offenbarten und den Offensivkräften das Leben schwer machten. So ging es mit einem knappen, aber verdienten Stuttgarter Vorsprung zum Pausentee.

Die Kickers kamen mit viel Feuer aus der Pause. Heise brachte mit einem ungenauen Rückpass seinen Keeper Sabanov in die Bredouille. Über Badiane landete das Spielgerät schließlich bei Leutenecker, der mit seinem eiskalten Abschluss erhöhte (48.). Doch damit nicht genug: Mit einem überlegten Flachschuss aus knapp zwanzig Metern setzte Kapitän Marchese nur vier Zeigerumdrehungen später noch einen drauf und bewerkstelligte die vermeintliche Entscheidung.

Wer dachte, die Brenzstädter hätten sich schon aufgegeben, irrte sich aber gewaltig. Göhlert hatte nach einem Eckball eine schnelle Antwort parat (56.). Als Wagner kurz darauf ein zweites Mal hinter sich greifen musste, nachdem Niederlechner im Eins-gegen-Eins die Nerven behielt, begann für die Blauen das große Zittern (58.).

Der Wahnsinn findet kein Ende

Die Kickers-Defensive wirkte nun wie ein Scherbenhaufen, der FCH wahrte seine Chance und übte mächtig Druck aus. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis die Aufholjagd ein weiteres Kapitel eröffnete. Und es dauerte nicht lange: Malura flankte auf den eingewechselte Thurk, der das Spielgerät klug im langen Eck unterbrachte - 3:3 (66.).

In der Schlussphase lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, weil auch die Steffen-Schützlinge den Schalter wieder umzulegen wussten und voll auf Sieg spielten. Glück hatten die Kickers bei einem Griesbeck-Schuss, der knapp am Torwinkel vorbeistreifte (76.). Ansonsten standen beide Abwehrreihen dem Druck, wie über weite Strecken des ersten Durchgangs, stand, sodass beide Mannschaften nach neunzig intensiven Minuten zumindest einen Zähler mitnahmen.

Die Kickers treten am Samstag (14 Uhr) in Regensburg an, Heidenheim empfängt zeitgleich den Halleschen FC.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Stuttgarter Kickers
Aufstellung:
Wagner (2,5) - 
Gerster (3,5) , 
Fennell (4)    
Stein (4) , 
Baumgärtel (3,5)    
Leutenecker (3)    
Braun (3,5) , 
Marchese (3)        
Calamita (3)    
Soriano (3)        
Badiane (3,5)    

Einwechslungen:
60. G. Müller (3,5)     für Badiane
72. Ivan für Soriano
83. Edwini-Bonsu für Calamita

Trainer:
Steffen
1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Sabanov (2,5) - 
Malura (3,5) , 
Göhlert (3)    
Vier (4) , 
Heise (4) - 
Griesbeck (2,5) - 
S. Sökler (4,5)    
Reinhardt (3) , 
Christian Sauter (4)    
Schnatterer (3) - 
Niederlechner (2,5)    

Einwechslungen:
46. Thurk (2,5)     für S. Sökler
75. Bagceci     für Christian Sauter

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Soriano (10., Rechtsschuss)
2:0
Leutenecker (47., Linksschuss)
3:0
Marchese (52., Rechtsschuss)
3:1
Göhlert (57., Kopfball)
3:2
Niederlechner (58., Rechtsschuss)
3:3
Thurk (67., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Stuttg. Kick.:
Fennell
(4. Gelbe Karte)
,
Baumgärtel
(3.)
,
G. Müller
(2.)
,
Marchese
(5.)
Heidenheim:
Bagceci
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
01.03.2014 14:00 Uhr
Stadion:
Gazi-Stadion auf der Waldau, Stuttgart
Zuschauer:
6360
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 4

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun