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SV Wehen Wiesbaden

 - 

Hansa Rostock

 

2:1 (1:1)

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SV Wehen Wiesbaden
Hansa Rostock
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.








Rostocks Abwärtstrend setzt sich in Wiesbaden fort

Janjic trifft, die Hansa-Kogge sinkt weiter

Der SV Wehen Wiesbaden hat durch einen 2:1-Heimerfolg die Negativserie der seit November sieglosen Rostocker verlängert und im Mittelfeld der Tabelle nun vier Punkte Vorsprung auf den FC Hansa. In der Schlussphase, als aus Hausherren-Sicht das 16. Remis im bisherigen Saisonverlauf drohte, setzte Janjic seinen Torriecher spielentscheidend ein.

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SVWW-Coach Peter Vollmann tauschte im Vergleich zum 0:1 in Darmstadt dreimal Personal: Christ übernahm in der Mittelfeld-Zentrale für Robert Müller (Muskelfaserriss). Mintzel, den jüngst noch hartnäckige Achillessehnenprobleme geplagt hatten, kehrte ins Team zurück und verdrängte Zieba auf die Bank. Vunguidica erhielt als Solospitze den Vorzug vor Stroh-Engel.Rostocks Trainer Marc Fascher wartete nach dem 1:2 in Chemnitz gleich mit fünf Startelf-Änderungen auf: Rilke verteidigte anstelle von Mendy (Gelb-Rot-Sperre) links in der Viererkette. Im Abwehrzentrum agierten der zuletzt gelbgesperrte Humbert und Holst, Trapp und Marcos mussten weichen. Haas und Plat kamen im Offensivbereich zum Zug. Für Klement und Weilandt blieben so nur Bankplätze übrig.

Beide Teams präsentierten sich in der Brita-Arena zu Beginn couragiert in der Vorwärtsbewegung. Wehen Wiesbaden agierte dabei etwas gefälliger. Doch der FC Hansa verteidigte aufmerksam und suchte selbst den Weg nach vorne. Knapp zehn Minuten waren absolviert, als der SVWW die erste gute Torgelegenheit verbuchte: Ivana setzte Christ in Szene, dieser die Kugel nur knapp neben den Kasten (9.). Keine 180 Sekunden später sorgten die gleichen Protagonisten erneut für Alarm vor dem Gästegehäuse: Nach Zuspiel von Ivana fand eine Christ-Hereingabe allerdings keinen Abnehmer.

Im Anschluss blieben fußballerische Schmankerln in der hessischen Landeshauptstadt rar. Kampf war Trumpf - besonders im Mittelfeld, in dem sich die Kontrahenten intensiv beharkten. Als Knotenlöser für eine bis zur Pause abwechslungsreichen Partie fungierte die Führung der Hausherren: Mintzel servierte nach energischem Flankenlauf Vunguidica den Ball, dieser bugsierte ihn über die Linie (24). Die Vollmann-Truppe hatte nun Rückenwind, verpasste es aber, umgehend nachzulegen. Herzig köpfte vorbei, Vunguidica scheiterte an Hansa-Schlussmann Kevin Müller, einem Mann-Treffer wurde die Anerkennung verweigert (27., 31., 32.).

Die Gäste von der Ostsee erholten sich indes rasch. Da sich zudem Unkonzentrierten in der SVWW-Defensive häuften, folgten nun auf der Gegenseite eine Reihe von Chancen - etwa durch Quaner und Rilke (33., 35.). Die Fascher-Elf blieb dran und nutze das Momentum durch Plat: Der Niederländer verschaffte sich gegen Herzig Platz und besorgte mit dem Kopf den 1:1-Halbzeitstand (38.).

Vier Minuten nach Wiederanpfiff waren die Rostocker - dank gegnerischer Unterstützung - ihrem zweiten Treffer nahe: Wiemann überraschte mit seinem Kopfball um ein Haar den eigenen Keeper, doch Gurski lenkte das Spielgerät um den Pfosten (49.). Während die Aktionen der Hessen fehlerbehaftet blieben, zeigte sich der FC Hansa präsenter in der Offensive. Auch vereinzelte Möglichkeiten für Wehen Wiesbaden - Ivana drosch den Ball aus kurzer Distanz volley über den Kasten (58.) - änderten nichts an diesem Bild.

Nach 71 Minuten war die Partie für den entkräfteten Mintzel vorbei. Keine 60 Sekunden später auch für Einwechselspieler Röser, der sich - kaum auf dem Feld - prompt verletzte. Stroh-Engel übernahm in einer hektischen Schlussphase und war in der 80. Minute an der Entstehung des 2:1 beteiligt: Nachdem der Schuss des Angreifers abgeblockt worden war, beförderte Janjic das Leder aus der Nahdistanz ins Netz. Hansa mühte sich um eine Antwort, musste sich letztlich aber mit der fünften Niederlage in Serie abfinden.

Der SV Wehen Wiesbaden genießt auch in acht Tagen Heimrecht, hat dann Wacker Burghausen zu Gast. Hansa Rostock muss derweil schon am Mittwochabend erneut auswärts ran. In einem Nachholspiel sind die Mecklenburger dann im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion gefordert.

22.02.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Wehen Wiesbaden
Aufstellung:
Gurski (4) - 
Schimmel (3,5) , 
Wiemann (4,5) , 
Herzig (3)    
Döringer (3,5) - 
Mann (3,5) - 
Ivana (3)    
Christ (3,5) , 
Janjic (3)    
Mintzel (3)    
Vunguidica (3,5)    

Einwechslungen:
65. Zieba für Ivana
71. Röser     für Mintzel
75. Stroh-Engel für Röser

Trainer:
Vollmann
Hansa Rostock
Aufstellung:
Ke. Müller (4) - 
Humbert (3) , 
Grupe (4,5)    
Holst (4) , 
M. Blum (3,5) - 
Rilke (5)        
L. Haas (3)    
Pelzer (3) , 
Zimmermann (2,5) - 
Quaner (3) , 
Plat (3,5)    

Einwechslungen:
76. Weilandt für Rilke
83. Adamyan für L. Haas

Trainer:
Fascher

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Vunguidica (24., Linksschuss)
1:1
Plat (37., Kopfball)
2:1
Janjic (80., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Wehen WI:
Herzig
(8. Gelbe Karte)
Rostock:
Grupe
(2. Gelbe Karte)
,
Rilke
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
22.02.2013 18:30 Uhr
Stadion:
Brita-Arena, Wiesbaden
Zuschauer:
3011
Schiedsrichter:
Marcel Göpferich (Bad Schönborn)   Note 2
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