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Alemannia Aachen

 - 

VfL Osnabrück

 

0:1 (0:0)

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Alemannia Aachen
VfL Osnabrück
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.











Osnabrück: Die 40-Punkte-Marke noch in der Hinrunde geknackt

Der eingewechselte Glockner stach Aachen aus

In einem Spiel, in dem die Aachener gut gegen Osnabrück ankämpfte, setzte sich letzten Endes doch der Tabellenführer knapp durch. Der eingewechselte Glockner avancierte hier zum eiskalten Vollstrecker. Fortan führen die Lila-Weißen das Tableau mit 40 Zählern an.

Nils Fischer (Mitte) und Marcel Heller
Am Ende jubelten Nils Fischer (Mitte) und Co.: Osnabrück gewann in Aachen knapp mit 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Aachens Trainer René van Eck veränderte seine Startelf nach der 1:2-Niederlage bei der U 23 des VfB Stuttgart auf zwei Positionen. Für Thiele und Andersen rückten Streit und der A-Jugendliche Drevina ins Team.

Osnabrücks Coach Claus-Dieter Wollitz musste hingegen im Vergleich zum 0:0 gegen Arminia Bielefeld eine Veränderung vornehmen. So bekam Costa an Stelle des verletzten Sebastian Neumann (Sehnenverletzung im Unterschenkel) eine Bewährungschance.

Die knapp über 12.000 Zuschauer am Tivoli sahen gleich einen vielversprechenden Beginn - und zwar beider Mannschaften. Während Heller im Abseits stand (2.), gab auf Seiten der Osnabrücker Piossek gleich mal einen Warnschuss auf Melkas Gehäuse ab (4.) - vorbei. Nach gut zehn Minuten stellte sich dann heraus, wer hier Tabellenführer ist und wer im Abstiegsstrudel steckt. So übernahmen die Lila-Weißen das Zepter - unter Beweis gestellt durch Zollers Schuss (10.), der links am Pfosten vorbeistrich. Doch auch die Schwarz-Gelben wagten sich phasenweise aus der Defensive heraus - Müllers Zuspiel auf den startenden Heller (14.) war allerdings zu lang, sodass VfL-Schlussmann Riemann rechtzeitig am Ball war.

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In der Folge entwickelte sich dann das, was eigentlich schon zu Beginn erwartet werden konnte: Osnabrück ließ den Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren, Aachen stand hinten drin und versuchte das Rund möglichst weit von Keeper Melka entfernt zu halten und zeitweise Nadelstiche zu setzen. Dass das gegen den Tabellenführer eine lange und schwierige Aufgabe werden würde, zeigte ein Doppelpass von Manno und Nagy (31.), als Letzterer frei an der Strafraumkante auftauchte, am Tor allerdings knapp vorbeifeuerte.

Dass in den Reihen der Alemannen aber auch starke Fußballer stecken, zeigte sich in zwei Aktionen. Erst war es Aachens Heller, der drei Osnabrücker umkurvte und aus dieser Aktion eine Ecke (37.) zog, aus der Leipertz später einen Kopfball setzen konnte (39.), der allerdings nur das Außennetz fand.

Nach dem Seitenwechsel begannen die Osnabrücker ihren Druck gleich ohne Anwärmphase aufzubauen: Nach einer Flanke von Manno auf Piossek (48.) legte dieser auf Zoller ab, der den Ball knapp über das Tor hämmerte. Und kurze Zeit später war es dann Nagy, der freie Bahn hatte, sich das Spielgerät allerdings zu weit und damit in Melkas Arme vorlegte (51.).

Doch einmal kurz geschüttelt, schon war Aachen wieder am Drücker. Streits Freistoß verfehlte das Tor erst knapp (52.), ehe Pisot kurz danach eine Hereingabe Müllers in höchster Not vor Leipertz klärte (54.). Und wie in Hälfte eins ebbte das Chancenniveu in der Folge erst einmal ab - der VfL am Ball, die Alemannia in der Verteidigung und auf Konter bedacht.

In Minute 70 und 75 hatten die Schwarz-Gelben dann allerdings gehöriges Glück: Nach einer Ecke kam nämlich erst Zoller an den Ball und bugsierte diesen an den Pfosten. Und kurz danach war es Grimaldi, der nur an die Latte zielte. Das war der Fingerzeig für den Tabellenführer. Und so kam es, wie es kommen musste: Nach einer VfL-Kombination über Fischer und Costa musste letztendlich Glockner nur noch ins leere Gehäuse einschieben. Doch auch die Lila-Weißen brauchten eine Prise Glück, als der eingewechselte Borg abzog und erneut Riemann parierte (82.). Staffelt hatte kurz darauf gar die Entscheidung auf dem Fuß (85.), verzog aber knapp. Mit dem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg des VfL bleibt die Wollitz-Truppe auf Position eins mit ganzen 40 Zählern, zumal Münster gar in Babelsberg verlor. Aachen setzt mit der Niederlage neben der finanziellen auch die sportliche Talfahrt nahtlos fort.

Beim Rückrunden-Auftakt, der bereits nächste Woche stattfindet, empfängt die Alemannia am Samstag (14 Uhr) Arminia Bielefeld. Zur selben Zeit gastiert der VfL Osnabrück bei Aufsteiger Borussia Dortmund II.

24.11.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Melka (2,5)    
Wilschrey (4) , 
Olajengbesi (4,5) , 
Herröder (3,5) , 
Baumgärtel (5) - 
Schwertfeger (3) , 
Drevina (3)    
Fl. Müller (3,5)    
Streit (2,5) , 
Leipertz (4)    
Heller (3,5)

Einwechslungen:
74. Thiele für Leipertz
80. Borg für Fl. Müller

Trainer:
van Eck
VfL Osnabrück
Aufstellung:
Riemann (2) - 
Fischer (3) , 
Pisot (3) , 
Beermann (3)    
Dercho (2,5)    
Staffeldt (3) , 
Costa (3)    
Piossek (2,5)    
Nagy (4)    
Manno (2,5)    
Zoller (3,5)

Einwechslungen:
61. Grimaldi für Nagy
70. Glockner     für Manno
84. Hudec für Costa

Trainer:
Wollitz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Glockner (79., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Aachen:
Drevina
(1. Gelbe Karte)
,
Melka
(2.)
Osnabrück:
Beermann
(1. Gelbe Karte)
,
Piossek
(3.)
,
Dercho
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
24.11.2012 14:00 Uhr
Stadion:
Tivoli, Aachen
Zuschauer:
12031
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 1
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