Erfurts Trainer Stefan Emmerling nahm nach dem 1:0-Sieg in Heidenheim drei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Caillas (Gelbsperre), Hauck und Morabit wurden durch Ströhl, Manno und den nach einer Sperre zurückkehrenden Reichwein ersetzt.
Kickers-Coach Arie van Lent wechselte im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg gegen Regensburg vier Personalien: Für den krankheitsbedingt ausfallenden Wulnikowski rückte Endres ins Gehäuse. Außerdem machten Stadel, Hickel und Hayer Platz für Lamprecht, Husterer und Testroet.
Beide Mannschaften starteten offensiv in die Partie und erspielten sich so erste Möglichkeiten. Insgesamt blieben diese jedoch nicht zwingend genug und auch das Aufbauspiel gestaltete sich hüben wie drüben anfangs noch zu ideenarm. In der Folge nahm die Partie Fahrt auf und verlagerte sich in die beiden Strafräume. Doch schon nach kurzer Zeit ebbten die Angriffsbemühungen der beiden Kontrahenten wieder ab. Fehlervermeidung schien die Devise zu sein. Bis auf vereinzelte Nadelstiche ging weder bei Erfurt, noch bei Offenbach viel in der Offensive. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs wurden die Hessen stärker und erhöhten den Druck auf Sponsels Kasten, doch blieb das Erfolgserlebnis weiter aus. Es ging torlos in die Kabinen.
Zwar knüpften die Kickers zu Beginn der zweiten Hälfte an die Druckphase der letzten Minuten der ersten Halbzeit an, doch nahmen die Erfurter nur kurz darauf das Heft in die Hand. Es entwickelte sich eine flotte Partie, in der die Rot-Weißen die hessischen Gäste in der eigenen Hälfte einschnürten. Die Elf von Arie van Lent konnte in dieser Phase nur durch Konter in Sponsels Strafraum auftauchen, doch ging von diesen aufgrund der schlechten Offenbacher Chancenverwertung um Testroet & Co. wenig Gefahr aus.
Die Emmerling-Schützlinge nahmen anschließend zwar das Tempo erneut aus der Partie, doch behielt diese - anders als in den ersten 45 Minuten - trotz allem ihre Ansehnlichkeit. Der RWE zeigte sich weiterhin dominant, entschlossen, sich keinen Punkt entführen zu lassen. So erspielten sich die Thüringer gefährliche Torchancen, doch scheiterten sie ein ums andere Mal am souveränen Offenbacher Ersatz-Schlussmann Endres.
Beide Mannschaften haben aufgrund der Länderspielpause eine verlängerte Regenerationzeit. Für Erfurt geht es am Freitag, den 18.11. (18.30 Uhr) in Unterhaching weiter, die Offenbacher dürfen noch einen Tag länger pausieren. Für sie geht es tags darauf gegen Burghausen weiter.
| Rot-Weiß Erfurt |
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| Kickers Offenbach |
|
keine
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Gelbe Karten |
