Jenas Trainer Jürgen Raab setzte beim Saisondebüt mit Sichone, Nikol, Kurbjuweit, Landeka und Reimann auf fünf Neuzugänge in der Startelf. Verzichten musste er auf den noch aus der Vorsaison gesperrten Torjäger Smeekes.
Auch Heidenheims Coach Frank Schmidt fehlte ein wertvoller Angreifer. Wegen eines Adduktorenabrisses fällt Stürmer Heidenfelder längerfristig aus. Mayer und Spann bildeten das Sturmduo.
Zweimal musste sich Jena den Heidenheimern in der vergangenen Saison geschlagen geben. Diesmal aber erwischten die Thüringer einen nahezu pefekten Start. Nach einer Freistoß-Flanke aus dem rechten Halbfeld von Landeka touchierte Hähnge das Leder noch mit dem Kopf - was bei Keeper Sabanov für große Verwirrung sorgte. Der FCH-Schlussmann ließ das Leder durch die Handschuhe gleiten (6.). Beinahe hätte Riemer nur Sekunden später nachgelegt, sein Kopfball flog knapp über die Querlatte hinweg. Wieder hatte Landeka einen Freistoß von halbrechts in den Strafraum getreten.
Die Heidenheimer steckten jedoch nicht auf und taten nun mehr für die Partie, auch wenn Göhlert nach einem Foul von Landeka bereits in der 28. Minute vom Feld musste. Das erhöhte Engagement wurde belohnt: Nach einem Abwehrfehler von Schmidt reagierten die Gäste blitzschnell. Nutznießer der schnellen Kombination war Weil, der das Leder nach einem Querpass nur noch einzuschieben brauchte - 1:1.
Es war Carsten Nulle zu verdanken, dass die Jenaer kurz nach Wiederanpfiff keinem Rückstand hinterherrennen mussten. Nach Vorarbeit von Weil war Mayer in der Mitte völlig frei, Jenas Keeper rettete in höchster Not per Fußabwehr (48.). Auf der anderen Seite hätte Kurbjuweit nach einem Abwehrfehler für die Thüringer treffen können - knapp über das Tor (54.).
Jena machte in der letzten halben Stunde gehörig Dampf und kam zu guten Chancen. Reimann hatte die beste, er verfehlte aus glänzender Position nach Vorarbeit von Hähnge das Tor. Der eingewechselte Ziegner machte es besser. Erneut fungierte Hähnge als glänzender Vorbereiter, mit etwas Glück kugelte das Leder an Sabanov vorbei zum 2:1 (74.).
Erst in der Schlussphase wachte Heidenheim auf, Nulle musste nochmals gegen einen Schuss von Sirigu sein Können zeigen. Letztlich präsentierte sich die Raab-Elf aber zu routiniert und brachte das Ergebnis über die Zeit.
Jena tritt am kommenden Samstag bei Dynamo Dresden an, Heidenheim trifft auf den VfB Stuttgart II.
| Carl Zeiss Jena |
|---|
![]() ![]() Aufstellung: Nulle (2) - Wuttke (3,5) , M. Riemer (3,5) , Sichone (3) , Nikol (2,5) - Kurbjuweit (4) , Truckenbrod (3,5) , Ra. Schmidt (4,5) , Landeka (3,5) - Hähnge (2,5) , Reimann (5) Trainer:
Raab |
| 1. FC Heidenheim |