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Dynamo Dresden

 - 

Erzgebirge Aue

 

3:0 (1:0)

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Dynamo Dresden
Erzgebirge Aue
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.









"Fans" von Aue sorgen für Unruhe - Gambo nach sieben Minuten verletzt vom Feld

Dresden entscheidet Sachsenderby für sich

Nach einer langen Anlaufphase sorgte lediglich die Führung für Dynamo für einen spielerischen Höhepunkt. Ansonsten heizten einige "Fans" im Gästeblock mit mehreren Kanonenschlägen die Stimmung im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion an. Polizei und Ordner sorgten in der Halbzeit aber für Ruhe. Nach dem Seitenwechsel stand wieder der Fußball und ein souveräner 3:0-Erfolg für die Hausherren gegen ein enttäuschendes Erzgebirge Aue im Vordergrund.

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Dresdens Trainer Ruud Kaiser nahm im Vergleich zum 0:0 bei Bayern II keine Änderung seiner Startformation vor und vertraute denselben Akteuren. Auf der gegnerischen Seite stellte Aues Coach Rico Schmitt nach dem 0:0 zu Hause gegen Jena auf zwei Positionen um. Der zuletzt verletzte Kos kehrte wieder in die Innenverteidigung zurück. Schaffrath musste deshalb auf der Bank Platz nehmen. Außerdem vertrat Klotz den angeschlagenen Ramaj im Sturm.

In den ersten Spielminuten schob sich die Aue-Defensive das Leder über zahlreiche Stationen in der eigenen Spielfeldhälfte zu. Dresden wartete ab und überließ dem Gast vorerst den Ballbesitz. Nach knapp zehn Minuten übernahmen dann aber die Hausherren das Kommando und kamen zur ersten Chance. Eine missglückte Flanke von Wagefeld segelte gefährlich in Richtung von Aue-Keeper Männel, jedoch knapp drüber (10.). Insgesamt waren die Offensivbemühungen jedoch zu langsam. In der Defensive hatte Dynamo Glück. Klotz stand plötzlich völlig frei vor Schlussmann Keller, aber Schiedsrichter Rafati entschied auf Abseits (12.). Ansonsten passierte in der Anfangsphase nicht mehr viel.

Nach einer knappen halben Stunde musste eine Standardsituation herhalten, um den ersten Treffer der Partie zu erzielen. Soltau brachte eine Ecke von der rechten Seite in den Strafraum. Die Erzgebirge-Defensive ließ jegliche Zuordnung vermissen, so dass Savran in der Mitte völlig frei das Leder mit dem Kopf einnicken konnte (24.). Für den nächsten Aufreger der Partie sorgten die Anhänger von Aue, die in ihrem Block einen Kanonenschlag gezündet hatten und so den Unmut der restlichen Zuschauer auf sich zogen. In der Folge blieben die Gastgeber das engagiertere Team auf dem Rasen, jedoch fehlte erneut die Zielstrebigkeit. Lediglich Oppitz hatte noch eine Kopfballgelegenheit, die er jedoch am Gehäuse vorbeisetzte. Auch bei Aue schlichen sich immer wieder Leichtsinnsfehler ins Spiel an.

In den letzten Spielminuten der ersten Hälfte legte die Partie an Ruppigkeit zu. Aus einem dieser Freistöße fiel dann der Treffer für Aue: Curri brachte die Standardsituation gefährlich in den Strafraum. Paulus köpfte das Leder ins Gehäuse der Hausherren, jedoch gab Schiedsrichter Rafati den Treffer nicht, da Oppitz zuvor gefoult wurde. So ging es mit zwei weiteren Böllerschlägen und der verdienten Dynamo-Führung in die Katakomben. In der Pause stürmten einige Ordner den Aue-Block und versuchten, die Störenfriede aus dem Verkehr zu ziehen.

Die erste Gelegenheit nach dem Seitenwechsel hatten erneut die Hausherren. Nach einer Ecke gewann Wagefeld das Kopfballduell am kurzen Eck und verlängerte das Leder. Am langen Pfosten kam Oppitz einen Schritt zu spät (48.). Und Dresden wollte sofort nachlegen und hatten durch Soltau (49.), Hübener (50.) und Joker Dobry (60.) sehr gute Einschussmöglichkeiten. Aber auch die Schmitt-Elf traute sich in Richtung Keller-Gehäuse. Curri verzog aus knapp 20 Metern zentraler Position knapp. In der Folge nahm die Begegnung immer mehr an Fahrt auf und so boten sich beiden Teams immer wieder gute Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor.

Doch dann setzte die Kaiser-Elf den vorentscheidenden Treffer: Erneut bereitete Soltau den Treffer vor. Diesmal spielte er Kegel mit einem schönen Zuspiel frei. Dynamos Stürmer blieb vor Männel ganz ruhig und schob das Leder ins linke Eck (64.). Und die Hausherren legten schnell nach. Die Aue-Defensive versuchte, auf Abseits zu spielen. Savran stand aber goldrichtig und steuerte völlig frei auf Männel zu, schaute diesen souverän aus und schob ins rechte Eck zum 3:0 ein (70.). Nach der Entscheidung konnten die "Veilchen" keine Akzente in der Offensive mehr setzen. Dresden spielte sich das Leder ruhig zu und kam zu weiteren Torchancen, jedoch fehlte die letzte Entschlossenheit. Am Ende stand trotz der kurzen Unruhen im Aue-Block ein vollkommen verdienter 3:0-Heimsieg.

Am kommenden Wochenende spielen beide Teams erneut am Samstag. Dynamo Dresden muss in Erfurt antreten, während Aue den 1. FC Heidenheim empfängt.

22.08.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Dynamo Dresden
Aufstellung:
Keller (3) - 
Cozza (3) , 
Oppitz (2,5) , 
Palionis (3) , 
Nikol (2,5) - 
Wagefeld (2,5) , 
Hübener (2) - 
G. Müller (4)   
Kegel (2,5)       
Soltau (2,5)   
Savran (1,5)           

Einwechslungen:
46. Dobry (3) für G. Müller
82. Trehkopf für Soltau
87. Kastrati für Kegel

Trainer:
Kaiser
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (4) - 
Klingbeil (4) , 
Paulus (4,5) , 
Kos (4,5) , 
le Beau (5) - 
Curri (5) , 
Cimen (4,5)   
Sv. Müller (5)      
Mar. Stark (5)      
Braham (4,5)   
Klotz (4)

Einwechslungen:
46. Gambo    für Sv. Müller
46. Hiemer (3,5) für Mar. Stark
57. Glasner (4,5) für Gambo

Trainer:
Schmitt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Savran (24., Kopfball, Soltau)
2:0
Kegel (64., Rechtsschuss, Soltau)
3:0
Savran (70., Rechtsschuss, Hübener)
Gelbe Karten
Dresden:
Savran
(1. Gelbe Karte)
Aue:
Braham
(2. Gelbe Karte)
,
Mar. Stark
(2.)
,
Cimen
(1.)
,
Sv. Müller
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
22.08.2009 14:00 Uhr
Stadion:
Rudolf-Harbig-Stadion
Zuschauer:
14650 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Babak Rafati (Hannover)   Note 2
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