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SV Sandhausen

 - 

Carl Zeiss Jena

 

2:2 (2:0)

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SV Sandhausen
Carl Zeiss Jena
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










Jena hält die Klasse

Schembri beseitigt letzte Zweifel

In einer Partie, mit zwei verschiedenen Hälften, verdiente sich Carl Zeiss Jena am Sandhausener Hardtwald mit einem überzeugenden zweiten Durchgang einen Punkt und den Klassenerhalt. Die SVS-Angreifer Ristic und Öztürk hatten die effizienten Nordbadener in Hälfte eins mit 2:0 in Front gebracht, Jena kämpfte sich aber zurück ins Spiel und glich durch Amirante und Schembri noch aus.

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Sandhausens Übungsleiter Gerd Dais nahm im Vergleich zum kuriosen 3:3 in Braunschweig drei Änderungen an seiner Anfangsformation vor: Fießer, Pinto und Ristic kehrten in die erste Elf zurück und ersetzten Waldecker, Kolb und Boskovic. Carl Zeiss-Coach Marc Fascher schickte nach dem wichtigen 4:3-Heimsieg über Aufstiegsaspirant Unterhaching in der Abwehr Wuttke für Robert Müller und Sträßer für Holzner, der mit einem Kreuzbandriss Jena erneut lange fehlen wird, auf den Rasen.

Die abstiegsgefährdeten Gäste aus Thüringen fanden bei strahlendem Sonnenschein, unterstützt von zahlreichen mitgereisten Fans, gut in die Partie und hatten durch Amirante eine erste Schusschance (4.). Vier Minuten später tauchte erneut der Carl Zeiss-Angreifer frei vor Gurski auf, doch der SVS-Keeper konnte parieren. In der Folge verflachte die Partie und bot wenig Höhepunkte. In der 32. Minute gingen schließlich die Gastgeber in Front: Der großgewachsene Ristic war nach einer Pinto-Hereingabe von der rechten Seite zur Stelle und köpfte unhaltbar für FCC-Keeper Nulle ein.

Nur drei Minuten später legte der SVS nach. Goalgetter Öztürk überwandt Nulle und legte mit dem rechten Fuß zu seinem elften Saisontreffer in die Maschen. Die effizienten Nordbadener hatten die Partie auch in der Folge unter Konrolle und hätten durch einen Bindnagel-Lattentreffer um ein Haar kurz vor Halbzeitpfiff noch weiter die Führung ausgebaut.

Gäste-Coach Marc Fascher muss in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben. Sein Team legte nach Wiederbeginn nämlich los wie die Feuerwehr. Folgerichtig erzielte der Zweitliga-Absteiger durch Amirante, der eine Sträßer-Hereingabe mit dem Kopf verwertete, den Anschlusstreffer (49.). Nur vier Minuten später war Amirantes Sturmpartner Schembri zur Stelle. Der Malteser behauptete sich im Strafraum und konnte den Ausgleich erzielen. In der Folge war sogar Jena dem Sieg näher als zurückhaltende Sandhausener und hatte etwa durch Ziegner (65.) und Amirante (75.) Torgelegenheiten. Letztlich blieb es aber bei der Punkteteilung im Hardtwaldstadion, das mit 5400 Zuschauern seine Rekordkulisse in der Saison erlebte.

23.05.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Gurski (3) - 
Bindnagel (3) , 
Kirsch (3) , 
Eberlein (3) , 
Throm (3,5) - 
Pinto (3) , 
Fießer (4)   
Leandro (3,5) , 
N. Müller (3,5)   
Ristic (2,5)    
Öztürk (2,5)       

Einwechslungen:
69. Kolb für Fießer
71. Boskovic für Öztürk
79. Waldecker für N. Müller

Trainer:
Dais
Carl Zeiss Jena
Aufstellung:
Nulle (2,5) - 
Wuttke (4)   
M. Riemer (3) , 
Petersen (4) , 
Ra. Schmidt (3) - 
Kikuchi (3) - 
Sträßer (2) , 
Ziegner (3) , 
Eckardt (4)   
Amirante (3)    
Schembri (2,5)          

Einwechslungen:
46. Schröter (3) für Eckardt
64. Hähnge für Schembri
88. Hansen für Wuttke

Trainer:
Fascher

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ristic (32., Kopfball, Pinto)
2:0
Öztürk (34., Linksschuss, N. Müller)
2:1
Amirante (49., Kopfball, Ra. Schmidt)
2:2
Schembri (53., Rechtsschuss, Sträßer)
Gelbe Karten
Sandhausen:
-
Jena:
Schembri
(5. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
23.05.2009 13:30 Uhr
Stadion:
Hardtwaldstadion
Zuschauer:
5400
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 1,5
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