In diesem Jahr geht nach der regulären Saison Bundesligist Hoffenheim als 16. in das Duell mit dem Zweitliga-Dritten Kaiserslautern. Um einen Platz im deutschen Unterhaus kämpfen der 16. der 2. Liga (Aue oder Dresden) gegen den Dritten der 3. Liga - da fing Osnabrück im letzten Moment noch Heidenheim ab. In Hin- und Rückspiel geht es dann zur Sache.
23.5.2013: 1899 Hoffenheim - 1. FC Kaiserslautern
27.5.2013: 1. FC Kaiserslautern - 1899 Hoffenheim
24.5.2013: VfL Osnabrück - 16. 2. Bundesliga
28.5.2013: 16. 2. Bundesliga - VfL Osnabrück
Die Übersicht der Aufstiegsspiele finden Sie hier.
Hertha BSC hatte mit einem 3:1-Sieg gegen Hoffenheim und der 1:4-Niederlage der Kölner gegen die Bayern am letzten Bundesliga-Spieltag doch noch die Relegation erreicht und so den Klassenerhalt wieder in eigener Hand. Doch daraus wurde letztlich nichts. Gegen den Dritten der 2. Bundesliga, die Fortuna aus Düsseldorf, gab es kein versöhnliches Ende.
Düsseldorf kehrte aus dem Hinspiel in Berlin trotz Rückstand mit einem 2:1-Sieg nach Hause und hatte im hemischen Stadion alle Trümpfe in der Hand. Beister eröffnete da nach 25 Sekunden, doch die Rehhagel-Elf meldete sich zurück. Spätestens mit dem Platzverweis von Torschütze Ben-Hatira und dem unmittelbar folgenden 2:1 der Fortuna schien die Partie gelaufen. Hertha-Anhänger sorgten für eine Unterbrechung, Raffael gelang das 2:2 - und zwei Minuten vor dem Ende herrschte nur noch Chaos, als Fortuna-Anhänger vorzeitig den Platz stürmten. Mit einer halben Stunde Verzögerung wurde die Wartezeit der Fortuna auf die Bundesliga-Rückkehr nach 15 Jahren beendet.
Der Karlsruher SC sicherte sich zuhause gegen den feststehenden Aufsteiger Eintracht Frankfurt am letzten Zweitligaspieltag mit einem 1:0 Platz 16 und damit die Relegation. Dort galt es eine Serie zu brechen - noch keinem Zweitligisten gelang in der 2008/09 wieder eingeführten Relegation ein Sieg gegen einen Drittligisten. Aber auch der KSC scheiterte an diesem Vorhaben. Beim Jahn gelang zunächst ein 1:1, zuhause führten die Badener schon 2:1. Laurito traf zum 2:2 und schickte den KSC zum zweiten Mal nach 2000 in die Drittklassigkeit. Die Oberpfälzer dagegen kehren nach acht Jahren Abstinenz ins deutsche Unterhaus zurück. "Nicht unverdient", wie KSC-Sportdirektor Kreuzer eingestand.
Borussia Mönchengladbach hatte sich mit einer furiosen Aufholjagd noch auf den Relegationsplatz gerettet und sicherte sich in den beiden Partien gegen den VfL Bochum tatsächlich noch den Klassenerhalt. Die Bochumer waren zuvor regelmäßig nach einem Bundesliga-Abstieg direkt wieder ins Oberhaus zurückgekehrt.
"Wenn nicht die unsägliche Relegation eingeführt worden wäre, wären wir jetzt schon aufgestiegen", sagte denn auch VfL-Trainer Friedhelm Funkel vor den Entscheidungsspielen. Am Ende stand er mit leeren Händen da, kann aber in der nächsten Spielzeit einen neuen Anlauf nehmen: Sein Vertrag wurde schon vor der Relegation entsprechend verlängert. 1:0 gewann Gladbach vor eigenem Publikum in buchstäblich letzter Minute, in Bochum reichte ein 1:1.
Zwischen 2. Bundesliga und 3. Liga setzte sich abermals der unterklassigere Verein durch. Dynamo Dresden gewann nach einem 1:1 vor eigenem Publikum in der Osnatel-Arena des VfL Osnabrück mit 3:1 nach Verlängerung.
Die finanziell angeschlagenen Sachsen, die nicht nur sportlich die Weichen stellen mussten, ließen sich auch nicht von einem Pausenrückstand schrecken. Fiel glich aus, in der Verlängerung hatte Dynamo dann den längeren Atem. Die Fürther Leihgabe Schahin stellte die Weichen auf Aufstieg. Damit kehrt nach Hansa Rostock ein weiterer Traditionsverein aus den neuen Bundesländern in die Zweite Liga zurück. Für den anfangs stürmischen VfL ist es hingegen der vierte Abstieg seit 2001.
Der 1. FC Nürnberg spielte in der Saison 2009/10 die zweite Relegation in Folge, nachdem die Franken im Vorjahr über die damals neu eingeführte Relegation mit Siegen gegen Cottbus in die Bundesliga zurückkehrten, musste der Club seine Erstligazugehörigkeit gegen den FC Augsburg sichern.
Die Nürnberger trennten sich nach dem letzten Hinrundenspieltag von Trainer Michael Oenning. Zu diesem Zeitpunkt stand der Club nach einer bitteren 0:3-Niederlage beim Mitabstiegskonkurrenten 1. FC Köln auf Platz 17 mit vier Punkten Rückstand zum rettenden Ufer. Mit dem neuen Trainer Dieter Hecking rückte der FCN in der Endabrechnung auf Platz 16 und befand sich wieder in der Relegation.
Dort trafen sie auf die Mannschaft von Trainers Jos Luhukay. Der FCA musste in einem spannenden Aufstiegsrennen dem 1. FC Kaiserslautern und dem FC St. Pauli die direkten Aufstiegsplätze überlassen.
In der Relegation kam die gefürchtete FCA-Offensive um Toptorjäger Michael Thurk (23 Saisontore) kaum zu Entfaltung, so dass die Nürnberger mit zwei Zu-Null-Siegen die Liga erhielten.
Der FC Hansa Rostock, vor der Saison zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten gehörend, fand sich über die gesamte Saison im unteren Tabellendrittel wieder. Nach der Hinrunde war man noch Tabellen-13. mit neun Punkten Vorsprung auf Relegationsrang 16.
Als zweitschlechtestes Rückrundenteam rutschten die Hanseaten mit nur 14 ergatterten Punkten immer tiefer in den Keller und mussten auf die Relegation hoffen.
Die Ingolstädter hatten nach dem Zweitligaabstieg nur ein Ziel - die direkte Rückkehr in Liga 2. Zu Saisonbeginn lief es ähnlich durchwachsen wie bei den Rostockern, jedoch konnten sich der FCI im Verlauf der Hinrunde steigern und belegte zur Halbserie Platz 5, mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsrang. In der Rückrunde standen die Oberbayern zwischenzeitlich auf einem direkten Aufstiegsplatz, doch reichte es im Saisonfinish trotz der besten Offensive der Liga "nur" zu Platz 3.
In der Relegation setzte sich die Mannschaft von Michael Wiesinger mit zwei Siegen ohne Gegentor durch und erreichte so ihr angestrebtes Saisonziel.
Die komplette Saison verbrachte Energie Cottbus im unteren Tabellendrittel. Nach der Hinrunde mussten sich die Lausitzer mit Rang 16 begnügen.
In einem spannenden Abstiegskampf konnte sich Cottbus durch einen überraschenden 3:0-Erfolg am 34. Spieltag gegen Bayer Leverkusen vor dem direkten Abstieg retten.
Der 1. FC Nürnberg peilte nach dem letztjährigen Abstieg die direkte Rückkehr an. Die Erwartungen wurden nach einem schwachen Saisonstart schnell getrübt. Die Franken schlossen die Hinrunde nur als Tabellenachter ab. Am 27.Spieltag standen sie zum ersten Mal auf dem 3. Tabellenplatz. Bis zum letzten Spieltag hatten die Nürnberger die Chance auf den direkten Aufstieg, mussten aber dann Freiburg und Mainz den Vortritt lassen.
In den beiden Relegationsspielen gegen Cottbus setzten sich die Nürnberger mit zwei klaren Siegen durch.
Die erste Relegation nach 1991 wurde zwischen dem Zweitligisten VfL Osnabrück und dem Drittligisten SC Paderborn 07 ausgetragen. Beide Spiele konnten die Paderborner mit jeweils 1:0 für sich entscheiden. Auch für die 07er war es die direkte Rückkehr in die 2. Liga.
| Heim | Gast | Erg. | ||
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Hoffenheim | - | K'lautern | -:- (-:-) | |
K'lautern | - | Hoffenheim | -:- (-:-) | |