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04.02.2019, 18:22

Mathenias Einsatz gegen Ex-Verein HSV offen

FCN: Margreitter fällt aus, Ewerton einsatzbereit

Vor- oder Nachteil? Während sich Hannover in dieser Woche rein auf das richtungsweisende Kellerduell am Samstag mit dem Club konzentrieren kann, müssen die Franken am Dienstag im Pokal beim HSV ran. Wobei müssen? Die Franken haben sich diese Konstellation erspielt, die ihnen die reizvolle Perspektive eröffnet, im Pokalwettbewerb unter die Letzten Acht vorzustoßen.

Georg Margreitter, Ewerton
Werden beim HSV nicht gemeinsam auf dem Platz stehen: Ewerton (r.) kann spielen, Georg Margreitter nicht.
© imagoZoomansicht

Dies wiederum täte dem FCN vor rund 3700 mitgereisten Fans gleich in mehrfacher Hinsicht gut, beginnend beim finanziellen Aspekt. Auch wenn der Verein seine Finanzen weitestgehend konsolidiert hat, so erweitert dennoch jeder zusätzlich eingenommene Euro den unverändert äußerst knapp bemessenen Spielraum.

Und dass ein Weiterkommen auch gut für die Psyche der Mannschaft wäre und damit von hohem sportlichen Wert, darüber gibt es keine zwei Meinungen. Nach den zuletzt ansprechenden Leistungen in der Liga gegen Mainz (1:2) und gegen Werder (1:1) sieht Trainer Michael Köllner zwar seine Mannschaft ohnehin im Aufwind, aber eine weitere Bestätigung im Hinblick auf den Samstag wäre auf jeden Fall hilfreich. Noch ist die Zuversicht nämlich ein ganz zartes Pflänzchen, das nach weiterem Dünger giert.

Köllner: "Zweitligist mit Bundesliga-Kader"

Nicht zu vergessen, dass sich mit einem Pflichtspiel die Spannung leichter hochhalten lässt als mit dem reinen Trainingsbetrieb. Und auch ein weiteres Einspielen unter Wettkampfbedingungen kann dem Club ungeachtet der einen oder anderen verletzungsbedingten Umstellung gewiss nicht schaden, nachdem er jüngst gegen Werder zum ersten Mal seit 27 Punktspielen unverändert auflief. So gesehen ist die Pokal-Aufgabe ein Vorteil, zumal die Mannschaft nicht auf dem Zahnfleisch daherkommt. Der Kader ist üppig besetzt, und die Zahl der Langzeitverletzten gering. Wenn nun der Trainer betont, dass "seine Mannschaft locker drei Spiele in einer Woche wegstecken kann", so hätte es dieses Hinweises eigentlich gar nicht bedurft.

Und dass der Aufsteiger nicht gänzlich frei von Personalsorgen "zum Zweitligisten mit einem Bundesliga-Kader" reist, ist für den Trainer nicht groß der Rede wert: "Der Konkurrenzkampf ist hoch, und jeder Platz im Kader heiß umkämpft."

Mühl beginnt für Margreitter

Anders ausgedrückt: Der Ausfall des einen ist die Chance eines anderen. In der Innenverteidigung zum Beispiel die des Lukas Mühl. Der im ersten Halbjahr gesetzte und zuletzt auf die Bank verdrängte 22-Jährige kehrt gegen den HSV in die Stammelf zurück - allerdings nicht für Ewerton, der nach dem Werder-Spiel über Knieprobleme klagte und deswegen am Montagfrüh zu einer MRT-Untersuchung geschickt wurde. Die Entwarnung folgte umgehend, der Brasilianer kann und wird spielen.

Im Gegensatz zu Georg Margreitter, der überraschend wegen muskulärer Probleme passen muss. Diese sind gar so gravierend, dass es für den Österreicher auch gegen Hannover eng wird. Erwartungsgemäß gegen die Hanseaten nicht dabei ist indes Linksverteidiger Tim Leibold, der wegen einer leichten Gehirnerschütterung gegen Werder in der Halbzeit in der Kabine bleiben musste. Für ihn rückt wie in den zweiten 45 Minuten am Samstag Enrico Valentini auf links, dessen Platz auf rechts nimmt wieder Youngster Kevin Goden (19) ein. Diese Variante wird dann auch gegen Hannover zum Zuge kommen, sollte Leibold da erneut auf der Ausfallliste stehen.

Mathenias Einsatz noch offen - Petrak spielt

Apropos stehen: Gegen den HSV wird dies im Club-Tor aller Voraussicht nach Christian Mathenia tun, der gegen Werder gleich zwei brachiale Zusammenstöße zu überstehen hatte. Dabei erweist sich nicht der zweite, der spektakulärere mit dem Kopf, als das Problem, es zeigen sich weiterhin keinerlei Symptome einer Gehirnerschütterung. Der Oberschenkel, beim ersten in Mitleidenschaft gezogen, ist es, der noch ein kleines Fragezeichen hinter seinen Einsatz setzt. Sollte der letzte Belastungstest negativ ausfallen, rückt Fabian Bredlow ins Team.

Kein Thema ist es hingegen für den Trainer, Ondrej Petrak auf die Bank zu setzen. Der dienstälteste Club-Profi sah gegen Werder seine fünfte Gelbe Karte und ist damit gegen Hannover zur Untätigkeit verdonnert. Nun deswegen gegen den HSV gleich den Akteur auf die Sechs zu beordern, der gegen die Niedersachsen Petrak ersetzen wird, ist eine Variante, der Köllner eine klare Absage erteilt.

Christian Biechele

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zum Thema

weitere Infos zu Margreitter

Vorname:Georg
Nachname:Margreitter
Nation: Österreich
Verein:1. FC Nürnberg
Geboren am:07.11.1988

weitere Infos zu Ewerton

Vorname:Ewerton José
Nachname:Almeida Santos
Nation: Brasilien
Verein:1. FC Nürnberg
Geboren am:23.03.1989

weitere Infos zu Mathenia

Vorname:Christian
Nachname:Mathenia
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Nürnberg
Geboren am:31.03.1992


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