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05.12.2018, 17:05

Nürnberg: Nächste Bewährungschance in der Startelf?

Erras: "Man hat gesehen, dass Bayern verwundbar ist"

Ein Montagabend als Neuanfang. Das könnte passen für Patrick Erras. An einem späten Aprilmontag zog sich der Nürnberger Mittelfeldspieler noch zu Zweitligazeiten im Duell bei Holstein Kiel einen Innenbandriss im Knie zu, nun zeigte er am gleichen Wochentag in der zweiten Halbzeit gegen Bayer Leverkusen, dass auf ihn Verlass ist.

Könnte in München Kapitän Hanno Behrens ersetzen: Nürnbergs Patrick Erras, links gegen Dortmunds Marco Reus.
Könnte in München Kapitän Hanno Behrens ersetzen: Nürnbergs Patrick Erras, links gegen Dortmunds Marco Reus.
© imagoZoomansicht

"Ich war froh, der Mannschaft helfen zu können", sagte Erras nach dem Training am Mittwochnachmittag. Der 23-Jährige hat einen langen Leidensweg hinter sich. Aus der Jugend schafft er es zu den Profis und wird dort schnell Leistungsträger. Ein Totalschaden im Knie 2016 ändert jedoch alles, Erras braucht lange, um sich zurückzukämpfen. Doch es folgt die neuerliche Knieverletzung. "Dann wird es schwer. In einer Profimannschaft gibt es mehrere Spieler, die es gut können, da muss man geduldig sein und ausharren können", sagt Trainer Michael Köllner, der Erras schon als Zwölfjährigen kennenlernt.

Erras: "In Zukunft möchte ich mehr spielen"

Auf der Sechs ist beim Aufsteiger in dieser Saison bislang Ondrej Petrak gesetzt. "Ondrej hat eine Schippe draufgepackt. Für beide ist es ein hartes Rennen um die Sechserposition", sagt Köllner, der sich über diese Wahlmöglichkeit freut. Bislang erhielt fast immer Petrak den Vorzug, Erras sammelte bei vier Kurzeinsätzen nur Minuten. Ausgerechnet in Dortmund, als Petrak kurzfristig ausfiel, spielte er beim 0:7 zum bislang einzigen Mal über die vollen 90 Minuten. "Ja klar", antwortet Erras, ob er sich mehr Minuten erhofft hatte, zeigt aber auch Verständnis für den Trainer: "Ab einem gewissen Zeitpunkt war die Mannschaft auf meiner Position eingespielt. In Zukunft möchte ich aber mehr spielen."

Gegen Leverkusen könnte er seine erneute Chance nun genutzt haben, er legte einen ordentlichen Auftritt hin. Gut möglich, dass die nächste Bewährungschance schon am Samstag beim FC Bayern wartet, da durch den Ausfall von Hanno Behrens (Bauchmuskelzerrung) ein zusätzlicher Platz im Mittelfeld des Aufsteigers frei geworden ist. "Wir sind großer Außenseiter, dürfen uns aber nicht verstecken. Man hat gesehen, dass Bayern verwundbar ist", sagt Erras.

Frank Linkesch

Dortmunder teilt sich (noch) die Spitze
Joker-Tore: Paco Alcacer gleichauf mit Petersen
Nils Petersen, Paco Alcacer, Nils Petersen (v.l.)
Paco Alcacer gleichauf mit Petersen und Ganea

Nils Petersen ist der torgefährlichste Joker der Bundesliga aller Zeiten - das ist bekannt. Mit Paco Alcacer macht sich aber ein Spanier daran, sich ebenfalls einen Ruf als äußerst gefährlicher Joker zu erarbeiten. Bereits jetzt hat er den Rekord "meiste Joker-Tore in einer Saison" eingestellt - und 21 Spieltage sind noch zu absolvieren.
© imago (3)

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zum Thema

weitere Infos zu Erras

Vorname:Patrick
Nachname:Erras
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Nürnberg
Geboren am:21.01.1995

weitere Infos zu Köllner

Vorname:Michael
Nachname:Köllner
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Nürnberg


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