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09.02.2018, 14:29

Nürnberg ist am Rosenmontag am Millerntor gefordert

Köllner: "St. Pauli? Alles andere als ein Karnevalsspiel"

Am Rosenmontag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gastiert der 1. FC Nürnberg beim FC St. Pauli. Mitten hinein in die Hochphase der fünften Jahreszeit will der Club in der Hansestadt nicht nur die Tabellenspitze erobern, vielmehr haben die Franken mit den Hamburgern noch eine offene Rechnung zu begleichen.

Michael Köllner
Jubelpose: FCN-Coach Michael Köllner will am Montagabend drei Punkte aus Hamburg entführen.
© imagoZoomansicht

"Wir haben im Hinspiel eine gute Partie absolviert, aber unglücklich verloren. Daran hatten wir länger zu knabbern", gewährte Club-Trainer Michael Köllner Einblicke in seine Erinnerungen an den 5. Spieltag dieser Saison. Trotz phasenweise starkem Fußball standen die Franken, die unter anderem dreimal am Aluminium scheiterten, nach 90 Minuten mit leeren Händen da. Die drei Punkte nahm der FC St. Pauli, der dank eines Treffers von Waldemar Sobota mit 1:0 gewann, mit in die Hansestadt.

Club greift Tabellenspitze an

Mittlerweile ist die Saison fortgeschritten, der FCN steht auf Tabellenplatz zwei, ist in der Liga seit acht Spielen ungeschlagen (fünf Siege, drei Remis) und stellt sowohl die beste Offensive (43 Treffer nach 21 Spielen - eingestellter Vereinsrekord) als auch die beste Auswärtsbilanz der 2. Bundesliga (22 Punkte aus zehn Spielen).

Die fränkische Faschings-Tradition im Hinterkopf, schlug Köllner die Brücke hin zur fünften Jahreszeit und prophezeite, dass "zwar am Rosenmontag gespielt" gespielt, das Aufeinandertreffen zwischen dem Aufstiegsanwärter und dem Tabellenelften jedoch alles andere als ein "Karnevalsspiel" sein werde. Vielmehr stellte der Coach unmissverständlich klar, dass die Dienstreise nach Hamburg kein Zuckerschlecken, sondern "ein harter Ritt" werden wird: "Wenn du nur drei Prozent weniger gibst, gehst du dort ein."

Köllner sah zuletzt starke Auftritte seiner Mannschaft

Sein eigenes und das Licht seines Teams wollte Köllner jedoch nicht unter den Scheffel stellen und erinnerte daran, dass die Serie von acht ungeschlagenen Partien in Folge auch deshalb zustande gekommen sei, da "wir einfach stark Fußball spielen". Mit einem ähnlich starken Fußball wie zuletzt und einer taktischen Variabilität, die die Franken in dieser Spielzeit an den Tag legten, will der Oberpfälzer nun auch drei Punkte vom Millerntor entführen.

Wir haben zuletzt zweimal stark mit der Dreierkette gespielt.FCN-Coach Michael Köllner über die taktische Variabilität seiner Mannschaft

Mit welcher Taktik er am Montagabend spielen lassen werde, weiß der Coach bis dato noch nicht: "Wir haben zuletzt zweimal stark mit der Dreierkette gespielt", hob der 48-Jährige die taktische Variabilität seiner Mannschaft, der inzwischen auch innerhalb eines Spiels Umstellungen, etwa von Dreier- auf Viererkette, problemlos gelingen, hervor.

Waldemar Sobota
Schoss den FC St. Pauli im Hinspiel zum Sieg: Waldemar Sobota.
© imago

Einfluss darauf haben wird auch die personelle Situation: Federico Palacios und Enrico Valentini, die während der Woche verletzungsbedingt pausieren mussten, "geht es soweit wieder gut, sie werden am Samstag wieder ins Training einsteigen". Weniger positiv lautet die Prognose bei Ersatz-Keeper Thorsten Kirschbaum, der aufgrund von Knieproblemen wieder kürzertreten muss.

Rund 2700 Club-Fans reisen gen Hamburg

Ob nun mit Dreier- oder Viererkette - der Club will drei Punkte aus Hamburg entführen. Begleitet wird der Altmeister indes von rund 2700 Anhängern, die die 600 Kilometer lange Reise auf sich nehmen und den 1. FC Nürnberg sowohl bei seiner Revanche für die Hinspiel-Pleite als auch beim Angriff auf die Tabellenspitze unterstützen werden.

kög

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