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02.11.2017, 00:44

Weiterer Sieg Portos gegen Bundesligisten

Augustin verletzt - Werners Premiere

Leipzigs zweite Champions-League-Dienstreise ging ebenso wie die vorherige in die Hose. Wie bereits vor wenigen Wochen in Istanbul standen die Sachsen auch in Porto am Ende mit leeren Händen da. Neben der 1:3-Niederlage musste der Bundesligist auch noch den Verlust von Angreifer Augustin verkraften. Der FC Porto wiederum baute seine ohnehin schon positive Bilanz gegen deutsche Klubs weiter aus.

Jean-Kevin Augustin
Null Torschüsse, null Torschussvorlagen und nur 25 Ballkontakte: Jean-Kevin Augustin hatte gegen Porto nicht seinen besten Tag - und verletzte sich obendrein noch.
© ImagoZoomansicht

"Beim ersten Standard haben wir geschlafen, beim zweiten der Linienrichter", lautete die Blitzanalyse von RB-Sportdirektor Ralf Rangnick nach Spielende bei "Sky". Damit sprach der 59-Jährige zum einen das Abwehrunvermögen seines Teams vor dem 0:1 an, als die Leipziger eine Ecke trotz Überzahl nicht gut verteidigten. Und zum anderen kritisierte Rangnick das rumänische Schiedsrichtergespann, das direkt vor dem 2:1 eine Abseitsposition von gleich drei Porto-Spielern nicht erkannt hatte, darunter auch Torschütze Danilo Pereira.

Hasenhüttl enttäuscht

Der Bundesligist bezahlte einmal mehr Lehrgeld in der Königsklasse, schließlich kassierte RB allein in den zwei Spielen gegen den FC Porto vier Gegentreffer nach Standards. "Damit macht man sich die ganze Arbeit kaputt", konstatierte Ralph Hasenhüttl.

In der Schlussviertelstunde des Rückspiels musste Leipzig dann auch noch ohne Angreifer Jean-Kevin Augustin auskommen, der mit einer Oberschenkelverletzung ausfiel. Yussuf Poulsen vertrat ihn, konnte aber keinen Einfluss mehr auf das Spiel nehmen.

Beim nächsten Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gegen Hannover droht Augustin sogar auszufallen. "Wie schlimm es ist, weiß ich nicht. Aber eine Oberschenkelverletzung dürfte nicht ganz so harmlos sein", meinte RB-Coach Ralph Hasenhüttl nach Spielende. Endgültigen Aufschluss über die Schwere der Verletzung wird es am Donnerstag nach der Rückkehr nach Leipzig geben.

Tor-Premiere für Werner - Estadio do Dragao bleibt Festung

Timo Werner
Technisch blitzsauber gemacht: Timo Werner erzielt mit seinem erst zweiten Ballkontakt das 1:1.
© Picture AllianceZoomansicht

Gut möglich also, dass gegen 96 Angreifer Werner wieder ins erste Glied rückt. Der deutsche Nationalspieler hatte in Porto zunächst auf der Bank gesessen, wurde aber nach einer schwachen ersten Hälfte der Leipziger zur Pause eingewechselt - und hatte gleich positiven Einfluss auf das Spiel. Mit seinem zweiten Ballkontakt erzielte Werner den zwischenzeitlichen Ausgleich. Für den 21-Jährigen war es das erste Tor in der Champions League.

Letztlich war es aber wertlos, erst recht nachdem Maxi Pereira in der Nachspielzeit auf 3:1 aufstockte und damit den Sack zumachte. Die Portugiesen hübschten damit obendrein ihre Heim-Bilanz gegen deutsche Teams auf: Seit dem Umzug ins Estadio do Dragao gelang es nur Borussia Dortmund, drei Punkte mit nach Deutschland zu nehmen. Viermal gewann Porto, darunter gegen Bayern (3:1 im CL-Viertelfinalhinspiel 2015) und jetzt gegen Leipzig.

ssc/oha

Champions League, 2017/18, Vorrunde, 4. Spieltag
FC Porto - RB Leipzig 3:1
FC Porto - RB Leipzig 3:1
Ruhe vor dem Sturm?

Stimmungsvolles Bild: Das Estadio do Dragão wartet auf RB Leipzig.
© Getty Images

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weitere Infos zu Augustin

Vorname:Jean-Kevin
Nachname:Augustin
Nation: Frankreich
Verein:RB Leipzig
Geboren am:16.06.1997

weitere Infos zu Ti. Werner

Vorname:Timo
Nachname:Werner
Nation: Deutschland
Verein:RB Leipzig
Geboren am:06.03.1996

weitere Infos zu Hasenhüttl

Vorname:Ralph
Nachname:Hasenhüttl
Nation: Österreich
Verein:RB Leipzig


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