
| Vorname: | Mladen |
| Nachname: | Petric |
| Nation: | Schweiz |
Kroatien | |
| Verein: | Hamburger SV |
| Geboren am: | 01.01.1981 |
Mit einem 1:3 in Dortmund ist Hamburg im August in die Saison gestartet: Der Anfang von sechs sieglosen Spielen mit nur einem Unentschieden, der Anfang vom Ende von Coach Michael Oenning. Mit Fink hat sich der HSV stabilisiert, Statistiken in nahezu allen Bereichen sprechen dafür. Besonders auffällig ist das Abwehrverhalten: 17 Gegentore schluckte Hamburg in den ersten sechs Partien, danach waren es nur noch zehn in elf Spielen. Dem Coach ist es gelungen, mit Jaroslav Drobny (32), Heiko Westermann (28), Tomas Rincon (24) und Paolo Guerrero (28) eine funktionierende Achse zu bilden und seinen Mut auf das Team zu übertragen.
"Jetzt", sagt Marcell Jansen (26), "gehen wir mit Mut, den unser Trainer vorlebt, an die Aufgabe Dortmund, nicht mit Durchhalteparolen." Die Borussia soll einen anderen HSV als im August erleben. Mittelfeldspieler Tomas Rincon sieht "jetzt den richtigen Zeitpunkt, den Meister zu schlagen". Aber kurz vor dem Rückrundenauftakt drückt der personelle Schuh. Mit Gökhan Töre (19, Meniskuseinriss) fehlt der einzige Akteur, der für Überraschendes gut ist, zudem steht hinter Mladen Petric (30) und Ivo Ilicevic (25, beide Wadenprobleme) ein dickes Fragezeichen.
„Jetzt gehen wir mit Mut, den unser Trainer vorlebt, an die Aufgabe Dortmund, nicht mit Durchhalteparolen.“Marcell Jansen
"Mladen hat uns sehr gefehlt", erklärte Fink jüngst, nachdem der Torjäger aufgrund eines Muskelfaserrisses fünf Liga-Spiele unter dem neuen Coach verpasste. In der Rückrunde sollte nun alles besser werden, die Vorbereitung machte Hoffnung. Nun folgte der Rückschlag. Der Stürmer pausierte zum Wochenanfang mit Wadenproblemen, stieg am Mittwoch wieder ein, brach dann aber ab. "Mladen hat im Sprint noch etwas gespürt, wir müssen abwarten." Dabei hatte sich Fink von der Rückkehr von Petric auch einen weiteren Schub bei Guerrero erhofft, um die mangelnde Effektivität im Abschluss zu beheben.