
"Immer wenn Mahir reinkommt macht er seine Sache gut. Letzte Woche hat er ein Tor gemacht - gestern zwei. Er hat den Torriecher", freute sich Schubert auf der Internetseite des Vereins über sein "glückliches Händchen" mit Saglik, der gegen Greuther Fürth (2:2) und nun in Rostock (3:1) seine Saisontore zwei, drei und vier markierte.
Sein Anlauf in die Spielzeit war verdammt lang, das Vertrauen vom Trainer aber immer da. Gebetsmühlenartig hatte Schubert während der zähen Startphase auf die Qualitäten von Saglik verwiesen. 2009/10 konnte sich der Coach in Paderborn selbst davon überzeugen. Jetzt zahlt der Angreifer zurück mit dem siegbringenden Doppelpack in Rostock.
Und das, obwohl er trotz der hartnäckigen Wadenprobleme von Marius Ebbers zunächst auf der Bank bleiben musste. "Ich werde auch jetzt keine Ansprüche stellen, aber im Training weiter Gas geben und dann hoffen, dass mir der Trainer gegen Dresden sein Vertrauen schenkt", meinte Saglik im kicker, von dem er auch zum Spieler des Tages bestimmt wurde.
Derweil gibt es Entwarnung bei Fabio Morena. Der 31-Jährige hat sich nach dem Ellenbogen-Check von Tom Weilandt, der dafür Rot sah, nicht wie zunächst befürchtet einen Jochbeinbruch zugezogen, sondern "nur" Prellungen erlitten.
Indes ist in der Diskussion um den neubau der Gegentribüne eine Entscheidung gefallen! Der FC St. Pauli baut die neue Gegengerade - und zwar die klassische "Basisvariante". Mit den Bauarbeiten soll mit dem letzten Spieltag begonnen werden. "Nach langer, intensiver und positiver Diskussion darf ich im Namen des Präsidiums, des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung mitteilen, dass wir uns entschieden haben, die klassische, traditionelle Variante der Gegentribüne zu bauen", so St. Pauli-Präsident Stefan Orth.