Als 118-maliger Bundesligaspieler in die 3. Liga: Albert Streit bleibt trotz des sportlichen Absturzes bei Alemannia Aachen. Der 32-jährige Mittelfeldspieler verlängerte seinen Vertrag am Tivoli um zwei Jahre - nach eigenen Angaben auch aus Dankbarkeit dafür, dass die Aachener ihn im Winter aus der Arbeitslosigkeit holten. Zwei zukünftige Teamkollegen des Ex-Schalkers heißen Oguzhan Kefkir und Michael Melka - beide stellten die Westdeutschen am Mittwoch als Neuzugänge vor. ... [weiter]
Am Wochenende wurde bekannt, dass Oberhausens Nachwuchsmann Fatih Candan zwar in die Regionalliga geht, allerdings bei Aufsteiger Viktoria Köln angeheuert hat. Dabei hätten die Rot-Weißen den 22-Jährigen nach dem Abstieg aus der 3. Liga gerne behalten. Weitere Spieler könnten ihm folgen. ... [weiter]
Nach dem Drittliga-Abstieg hat es Oberhausen auch im Pokal erwischt: Am Dienstagabend unterlag RWO dem Verbandsligisten SV Hönnepel-Niedermörmter im Niederrhein-Halbfinale. Nach 120 Minuten stand es 2:2, im Elfmeterschießen parierte Gästekeeper Jan Terhorst (früher RWO) einen Schuss von Felix Schiller, während Niklas Hartmann nichts hielt. Damit verpassten die Rot-Weißen das Endspiel gegen Essen und den möglichen Einzug in die DFB-Hauptrunde. ... [weiter]
Als kurz nach dem 0:2-Rückstand David Jansen zweimal hintereinander am Versuch scheiterte, das 1:2 zu markieren, ließen Oberhausens Spieler endgültig die Köpfe hängen. Was folgte, war eine Vorführung in Erfurt - 0:4. Trainer Mario Basler war sauer: "Ich bin sehr enttäuscht und kann überhaupt nicht verstehen, wie man sich so ohne Gegenwehr abschlachten lässt und nicht den Versuch unternimmt, den letzten Strohhalm zu erreichen." ... [weiter]
Fünf Stunden lang haben die Verantwortlichen von Rot-Weiß Oberhausen zwei Tage nach dem Abstieg zusammengesessen, und das Ergebnis fasst Präsident Hajo Sommers in gewohnt lakonischer Kürze so zusammen: "Wir sind am Arsch." Im vergangenen Jahr habe man den Verlust von vier Millionen Euro (TV-Gelder) verschmerzen müssen, diesmal von rund 800 000 Euro, "außerdem rund 20 Prozent weniger Geld von Sponsoren". ... [weiter]
Das letzte Hoffnungsfünkchen erlosch, als die Oberhausener schon trauernd auf dem Rasen lagen: Babelsberg erzielte das 1:0, Rot-Weiß war nach dem 1:2 gegen Jahn Regensburg abgestiegen. Tränen schossen Männern in die Augen. Von beredter Sprachlosigkeit zu ausgespucktem Hass reichten die Reaktionen der meisten Zuschauer. ... [weiter]
Im Umfeld von Rot-Weiß Oberhausen häufen sich nach der 0:1-Niederlage bei Wehen Wiesbaden die Leichenbittermienen. Ausnahme: Mario Basler. Der Trainer hat sich seine Truppe in einem "sehr langen und intensiven Gespräch" zur Brust genommen und mahnt: "Jetzt darf man vor allem nicht die Nerven verlieren." Was sich angesichts der beiden letzten Saisonspiele gegen den Tabellendritten Regensburg und beim Achten Erfurt leichter sagen, als tun lässt. ... [weiter]
Selbstkritik üben können die Oberhausener. Kapitän Dimitrios Pappas bemängelte - und nahm sich dabei nicht aus - die allzu geringe Bereitschaft, den Abstiegskampf bei der 0:1-Niederlage in Wiesbaden angenommen zu haben. Benjamin Weigelt präzisierte: "Wir haben deutlich zu wenig getan." ... [weiter]
Die Serie hält: Nach dem das 0:0-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten VfR Aalen ist Rot-Weiß Oberhausen seit sieben Spielen ohne Niederlage. Dabei sah Mittelfeldspieler Anel Dzaka die fünfte Gelbe Karte und fehlt damit im nächsten Spiel in Darmstadt. Nicht nur das brachte seinen Trainer Mario Basler zur Weißglut. ... [weiter]
Sandhausen hat nicht nur seine Pflichtaufgabe gegen Schlusslicht Bremen II gelöst, sondern darf sich auch über Punktverluste der Verfolger freuen. Heidenheim und Regensburg trafen im direkten Duell ebenso nicht ins Tor wie Aalen bei RWO und Burghausen beim FCS. Auch Chemnitz kam am Sonntag gegen Darmstadt lediglich zu einem torlosen Remis. Indes bleibt der Abstiegskampf spannend. Babelsberg rutschte unter den Strich, Wehen Wiesbaden steht nach dem Derbysieg in Offenbach wieder drüber. ... [weiter]