Nach den Siegen der Konkurrenz stand die SpVgg Greuther Fürth am Montag in Duisburg unter Zugzwang. Doch auf dem Rasen passierte im ersten Durchgang nicht viel. Nach dem Wiederanpfiff war es der MSV, der durch einen schönen Freistoßtreffer von Ben-Hatira in Führung ging. Der zweite Treffer von Wagner gab der Möhlmann-Elf den Rest. Damit gehen die Fürther mit einem Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz in das fränkische Derby gegen Nürnberg am kommenden Sonntag. Duisburg wahrte durch den Erfolg seine Minimalchance auf den Aufstieg.

Dem SC Freiburg ist der vierte Bundesligaaufstieg in der Klubhistorie wohl nicht mehr zu nehmen. Die Breisgauer vollzogen am Sonntag durch ein 4:1 über den FSV Frankfurt einen Riesenschritt in Richtung Oberhaus, das sie 2005 hatten verlassen müssen. Nach SC-Trainerlegende Volker Finke, der den SC in den Jahren 1993, 1998 und 2003 in die Bundesliga führen konnte, wird nun aller Voraussicht nach Robin Dutt in die Annalen eingehen. Sein Schützling Bechmann stellte mit zwei schnellen Toren gegen den FSV die Weichen. Die Hessen müssen weiter um den Ligaerhalt bangen.
„"Wenn wir weiterhin 110 Prozent Leistung bringen, kann uns niemand schlagen. Wir feiern aber erst, wenn wir durch sind."“Sportclub-Kapitän Heiko Butscher nach dem Schlusspfiff
Nach dem "schwarzen Sonntag" von Frankfurt (1:2, Mintal-Rot) kehrte der 1. FC Nürnberg vor über 40.000 Fans gegen den bayerischen Rivalen Ingolstadt in die Erfolgsspur zurück. Ohne zahlreiche Offensivstammkräfte angetreten, sorgte Vidosic mit einem wuchtigen Schuss für das 1:0 gegen lange Zeit enttäuschende Donaustädter, die von ihrem neuen Trainer Horst Köppel defensiv eingestellt worden waren. Dem Treffer war jedoch ein Foul Marohs an Karl vorausgegangen. Eigler traf im zweiten Abschnitt den Pfosten, sodass es vom Ergebnis her ein lange Zeit offenes Spiel blieb. Der FCI verpasste durch Wohlfarth (70.) knapp und läutete eine spannende Schlussphase ein. Der Club stockte letztlich sein Konto auf 52 Zähler auf und kletterte vorübergehend auf Rang drei. Und in einer Woche folgt das Derby beim direkten Rivalen Greuther Fürth. Ingolstadt steht weiter mit dem Rücken zur Wand.
Der 1. FSV Mainz 05 tat derweil etwas gegen seinen Heimkomplex. In zehn Versuchen vor dem Auftritt gegen Koblenz war zuvor nur ein Dreier gelungen (1/5/4) - der Hauptgrund dafür, dass die Rheinhessen noch nicht durch sind in Sachen Aufstieg. Immerhin: Gegen die TuS glückte der fünfte Heimsieg der Saison. Bancé legte mit seinem zehnten Saisontor, erzielt per Kopf nach robustem Körpereinsatz, den Grundstein für die drei Zähler. Karhan traf zum 2:0-Endstand.
Nach fünf Siegen in Folge leistete sich die Aachener Alemannia im Kampf um Platz zwei oder drei möglicherweise den entscheidenden Patzer. Vor eigenem Publikum kam die Seeberger-Elf nur zu einem 2:2 gegen Oberhausen. Christopher Nöthe drehte mit zwei Treffern den Spieß für RWO zwischenzeitlich um, ehe Auer mit seinem 14. Saisontor noch egalisierte. In der Nachspielzeit köpfte der Torjäger dann jedoch aus wenigen Metern vorbei.
Rot-Weiss Ahlen muss im Gegensatz zu Mitaufsteiger Oberhausen noch um den Klassenverbleib bangen. Die Wersestädter holten gegen den FC St. Pauli jedoch einen eminent wichtigen 1:0-Erfolg, den Naki in der 87. Minute gegen dezimierte Hamburger sicherstellte. Rot-Weiss steht nun bei 37 Zählern - das sind fünf mehr als Osnabrück hat, das den Relegationsrang belegt.
Der SV Wehen Wiesbaden steht als Schlusslicht weiter mit dem Rücken zur Wand. Beinahe symptomatisch für die Situation der Hessen, dass Simac gegen Osnabrück vom Elfmeterpunkt scheiterte - Berbig parierte das zentral geschossene Leder (35.). Osnabrück nahm das Heft immer fester in die Hand, der Führungstreffer in der 60. Minute nach einem schlimmen Abwehrfehler war überfällig. Damit hält der VfL den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze, in Wehen gehen so langsam die Lichter aus.
Ein bayerisches Derby stand in Augsburg auf dem Programm, denn 1860 München war in der Fuggerstadt zu Gast. Thurk brachte den FCA auf die Gewinnerstraße (20.), erschreckend zahm präsentierten sich hingegen die Löwen. Auch nach der Pause bestimmten die Augsburger die Partie. Der zwölfte Saisontreffer von Thurk vom Elfmeterpunkt aus (70.) erstickte die letzten Münchner Hoffnungen im Keim, am Ende hieß es gar 3:0 für die überlegene Luhukay-Elf.
Kellerkind gegen Aufstiegsanwärter - die Rollen waren vor der Partie zwischen Rostock und Kaiserslautern klar verteilt. An der Ostsee erwischten die Hausherren einen Traumstart. Hansa verfuhr nach einem einfachen Schema: Langer Einwurf, Kopfballtor Fillinger (7., 21.). Kurz nach der Pause verkürzten jedoch die Pfälzer und schöpften wieder Hoffnung. Sie währte nicht lange: In der 56. Minute stellte Kern den alten Abstand wieder her. Doch damit nicht genug. Mit einem 1:5 im Gepäck trat Lautern letztlich die Heimreise an - die süße Rache nach dem 0:6 auf dem Betzenberg im Hinspiel.
Zahlreiche Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns sorgten jedoch für große Diskussionen an der Ostsee - beinahe alle Treffer waren umstritten. Die Rostocker bleiben unter Trainer Andreas Zachhuber weiter ungeschlagen, der FCK hingegen musste nach sechs Spielen ohne Niederlage einen herben Dämpfer in Sachen Aufstiegshoffnungen hinnehmen. Am Montag folgte in der Pfalz der Paukenschlag: Coach Milan Sasic wurde entlassen, Alois Schwartz übernimmt bis Saisonende.
| Verein | Name | Datum | Position |
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08.02.12
Sturm
Freiburg: Nach 15 Ligaspielen wieder zu Niigata |
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31.01.12
Sturm
Stuttgart: Aufregung nach Wechsel zu Fulham |
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31.01.12
Mittelfeld
Regensburg: Der vierte Neue kommt aus Freiburg |
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| Zeit | Sender | Sendung |
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| 19:30 | SP1 | Poker |
| 19:30 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 20:00 | SKYS2 | Golf |
| 20:30 | SP1 | Poker |
| 20:30 | EURO | Tennis |
| Die aktuellsten Forenbeiträge |
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Re (11): Fürth im Europapokal?
von:
rote-erde
- 09.02.12, 18:59 - 3 mal gelesen
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Re (10): Fürth im Europapokal?
von:
SirStan
- 09.02.12, 18:58 - 6 mal gelesen
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Hoppenheim ist ein Arsch
von:
rote-erde
- 09.02.12, 18:57 - 20 mal gelesen
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